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Julchen
Welpe



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Anmeldung: 20.02.2009
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Hallo Ly,
also mir wäre das (das hab ich durch einfaches festhalten des Kopfes unterbunden) zu heikel... bei mir ist der "GEFAHR-ALARM" im Kopf dann viel zu laut, als dass ich mit den Händen zwischen die Mäuler kämpfender Hunde greifen würde...
Deshalb meine Suche =)
Viele Grüße.
Julia |
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FairyLy
kleine Fee für alle Felle



Alter: 30

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Zitat: › dass ich mit den Händen zwischen die Mäuler kämpfender Hunde greifen würde
Wenn sie einmal verbissen sind und nicht mehr loslassen, sind die eigenen Hände relativ sicher. Aber grundsätztlich hast du natürlich recht, in einem Kampf den Hunden in die Kopfgegend zu greifen ist nicht ohne, da sollte man sich schon sicher sein, dass sie wirklich fest verbissen sind und nicht loslassen wollen. Ist halt situatuionsabhängig.
Ich hab auch mal gelesen, man soll potenten Rüden in die Hoden greifen (natürlich beiden gleichzeitig) und dabei beide Hunde auseinanderziehen oder die Hunde an der Hüfte drehen (quasi auf den Rücken). Aber was dran ist, weiß ich nicht, habs nie probiert.
Grüße
Ly |
_________________ Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Goethe |
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Kirsten
Moderator



Alter: 42

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Zitat: › ...man soll potenten Rüden in die Hoden greifen (natürlich beiden gleichzeitig) und dabei beide Hunde auseinanderziehen...
Autsch, beim Lesen dieser Zeiten wird jeder Mann vermutlich unwillkürlich zusammenzucken...
Ich glaube, vom Auseinanderziehen würde ich grundsätzlich auch mit angesetzem Hodenquetscher (was für ein fieses Wort ) eher abraten.
Einerseits könnte ich mir vorstellen, dass das so doll weh tut, dass sich der Hund blitzschnell umdreht um dann nach der Quelle dieser Pein zu schnappen, damit hätte er zwar den Kontrahenten losgelassen, aber wenn ich daraufhin genäht werden muss ist mir auch nicht geholfen.
Ich denke, wenn beide Hundekiefer erstmal fest um den Gegner geschlossen sind, sind eh schon Löcher im Pelz. Richtig fies werden diese Wunden dann doch eher deshalb, weil nachgefasst oder kräftig gezogen und geschüttelt wird. Deshalb wäre mein Ansatz ein solches Nachfassen oder Ziehen zu verhindern. Ich glaube, das schafft man noch am ehesten indem man die Kraftübertragung vermindert z. B. indem man die Hunde hinten anhebt. Wenn nur noch die Vorderpfoten Bodenkontakt haben, dürfte es selbst für gewiefte Kämpfer schwer sein ihr Körpergewicht unter Ruckbewegungen einzubringen. Allerdings braucht es dafür, gerade bei großen Hunden, zwei Halter mit entsprechender Standfestigkeit und einigem Durchhaltevermögen.
Das Beste ist ohnehin noch, schon im Vorfeld Konfliktpotential zu erkennen und es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
Wenn´s dann doch mal blöd läuft und richtig kracht, muss man wohl situativ entscheiden. Zunächst einmal nicht selber panisch werden, könnte massiv helfen die richtige Entscheidung zu treffen.
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
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Stef
Leitwolf



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Jo, das dachte ich auch mal, ich halte am Kopf fest *pfeif* Anschließend hatte ich einen Biß in der Hand und am Knie. Keine Ahnung, wer von den beiden das war Das dumme ist auch, die fassen so blitzschnell nach  |
_________________ Stef
Vierbeiner-Blog |
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ulla
ewig Halbstarker


Alter: 59

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den Hodenquetscher habe ich früher bei meinem Riesenschnauzer einige Male einsetzen müssen...und war jedesmal erstaunt, dass das befürchtete Nach-hinten-Schnappen niemals eintrat.
Allerdings war die Grundsituation nicht die, wie hier thematisiert, eine Beisserei zwischen zwei Kontrahenden, sondern die, dass mein Riesenschnauzer sich mit Vorliebe respektlose, ihn anknurrende kleinere Hunde "vornahm" = er packe sie ihm Genick und schüttelte sie, wobei er dann seine Kiefersperre einsetzte und einfach nicht mehr losliess. Der Hodenquetscher hat jedesmal dazu geführt, das mein Riesenschnauzer das Maul aufmachte und der Kleinere stiften gehen konnte.
Wie gesagt, mein Riesenschnauzer hat nie nach mir geschnappt, nicht mal nach hinten geguckt, war nur völlig verdattert.....
In Fällen, wie Ihr sie hier zugrundelegt, wäre es meiner Meinung nach durchaus eine Möglichkeit, wenn beide Hundehalter beherzt zupacken.
Einen Erfahrungswert in solchen Situationen habe ich -gottseidank- allerdings auch nicht.
LG
Ulla und Jannis |
_________________ Liebe Grüße
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Kirsten
Moderator



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Zitat: › Anschließend hatte ich einen Biß in der Hand und am Knie. Keine Ahnung, wer von den beiden das war  Das dumme ist auch, die fassen so blitzschnell nach
Ich hätte auch Angst meine Griffel da nicht schnell genug aus der Gefahrenzone zu bringen. Ich habe in einem Forum ein Bild von jemandem gesehen, der vom Kopfende her eingreifen wollte. Die Narbe, die der arme Kerl hatte, sah aus als hätten sie ihm die Hand wieder annähen müssen. Das war eine wirklich gruselige Wunde.
Zitat: › Wie gesagt, mein Riesenschnauzer hat nie nach mir geschnappt, nicht mal nach hinten geguckt, war nur völlig verdattert.....
Vielleicht fehlt mir auch das männliche Einfühlungsvermögen, aber ich glaube, ich würde beißen wenn mich einer.... uah, lassen wir das.
Ist vermutlich wirklich situations- und auch hundeabhängig.
Aber die Vorstellung Ulla, wie du so von hinten beherzt den Riesenschnauzer kneifst, hat was.
LG
Kirsten |
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ulla
ewig Halbstarker


Alter: 59

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Julchen
Welpe



Alter: 23

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Zu dem Hodenquetscher hat mir mein Chef im Tierheim geraten... aber natürlich muss man auf der Hut sein und blitzschnell reagieren, sobald sich der "Gezwickte" umdreht.
Die "Schubkarren-Technik" (den Hund an den Hinterbeinen packen und wie einen Schubkarren auf die Seite legen) hilft meiner Arbeitskollegin immer bei ihrem eigenen Schäferhund sehr. Der ist dann immer wieder aufs Neue so verdattert, dass er loslassen muss...
So hat wohl jeder SEINE Methode, zwei Hundies zu trennen.
Übrigens, wir haben gestern Zugang (Gott sei Dank "nur" zur Pension") im Tierheim bekommen: Wieder mal einen Rüden Aber durch seine imposante Größe (ist eine Dogge) will ihm keiner meiner Hunde an den Kragen
Viele Grüße. |
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