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Kerstin
Leitwolf



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Also ich hab da mal ne Frage dazu!
Es wird ja immer viel davon bei Hunden geredet. Oki hab ich ja schon fast verstanden.
Aber was ist mit den Signalen die Mensch von sich gibt.
Ich meine was bedeutet es für einen Hund, ob ich meine Hände in den Taschen halte oder sie frei am Körper herbaumeln, wenn ich mit meinem Hund gehe. Was Ist, wenn ich in die Hocke gehe um meinen Hund zu Loben, wenn er zurückkommt, nachdem ich ihn gerufen habe.
Der Mensch gibt ja immer irgendwelche Signale, wenn er auf einen Hund zu kommt, oder mit einem Hund zusammen lebt.
Und wie werden sie immer vom Hund gesehen??????
Man wenn man mal googelt, dann stellen sich mir immer mehr fragen.
Gruß Kerstin |
_________________
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Karin
Althund



Alter: 52

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tja, und dann die nächste frage.....lernt der hund die signale alle auf einmal oder oder sind die angeboren ..oder muss er die auch erst erlernen ...?
auf bewegungen, die biene bis vor kurzem garnix gemacht hat ....reagiert sie nun total komisch .....männer mit rucksäcken ...macht sie nix, aber wenn der rucksack nur über einen arm baumelt, wird der mensch verbellt ....
auf jeden fall kennt sie sich mit den signalen bei katzen nicht aus
wenn kater paul mit dem schwanz peitscht,sieht sie das als klare spielaufforderung an .....fremdsprache ????? |
_________________ Fröhliche Menschen sind nicht bloß glückliche,
sondern in der Regel auch
gute Menschen.
Biene ist klein, aber OHO
und carlito ist noch viel kleiner und AHA |
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Martina
Althund



Alter: 45

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Hallo!
Spannende Fragen.
Soweit ich weiß, müssen Hunde die allermeisten Signale selbst erst lernen. Deshalb ist in der Prägephase der Kontakt zu anderen Hunden so wichtig!
Und genau so, wie wir unsere Hunde "lesen" lernen (oder es zumindest versuchen ), lernen sie auch mit der Zeit, unsere Körpersignale richtig zu verstehen. Meistens sind die Hunde darin sehr viel erfolgreicher als wir, weil sie sowieso viel mehr auf Körpersprache achten und viel mehr Kleinigkeiten sehen.
Laila z.B. erkennt an was auch immer (ist mir immer noch ein absolutes Rätsel, woran) schon während des Runtergehens an der Treppe, ob ich vorhabe, mit dem Auto zu fahren, oder ob wir nur spazieren gehen werden. Autofahren mag sie nicht und sie bleibt dann erstmal oben an der Treppe stehen.
Ob ein Hund unsere Körpersprache richtig deuter versteht oder nicht, glaube ich, kommt drauf an. Je nachdem. Wenn ein Hund richtig gut sozialisiert ist, zu Menschen UND zu Hunden, dann hat er beide "Sprachen" gelernt. Er wird wissen, dass absolut gar nix passiert, wenn ich meine Hände in die Taschen stecke oder genau andersrum: wissen, dass er jetzt ein Leckerlie bekommt. Auch das Schwanzwedeln einer Katze wird er nach den ersten Kratzern auf der Nase richtig zu deuten wissen... :mrgreen:
Meine Hunde wissen, dass ich sie nicht bedrohe, wenn ich mich über sie beuge und zeigen nicht die Bohne Angst oder Unterwürfigkeit oder Dagegen-Aufbegehren. Macht aber ein anderer Hund was ähnliches, deuten sie das ganz klar als Dominanzgeste. Bei fremden Menschen unterschiedlich.
Calming Signals als Mensch einzusetzen wird meiner Meinung nach wichtig bei fremden Hunden oder bei dem eigenen, wenn er z.B. eher ängstlich ist oder schlechte Erfahrungen gemacht hat (mit schlenkernden Rucksäcken vielleicht...) oder zum Beispiel in angespannten Situationen mit anderen Hunden (ihnen zu vermitteln, dass alles okay ist und sie sich nicht fürchten oder angreifen müssen).
Ich versuche, nicht nur meine Hunde zu lesen, sondern auch immer mal wieder auf meine eigene Körpersprache zu achten. Meine beiden sind ja nicht bei uns aufgewachsen und es gab viele Reaktionen von ihnen, die ich erst nicht verstehen konnte (und die mir auch kein schlaues Buch erklären kann). Ganz allmählich erst wußte ich dann immer besser, womit ich sie ängstige, wie ich das verhindern kann, oder welche Haltung ich auch ganz gezielt für bestimmte Zwecke einsetzen kann. Aber das mit dem drohenden Autofahren bei Laila hab ich immer noch nicht raus.
LG
Martina |
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Stef
Leitwolf



Alter: 44
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Ich denke, daß gerade bei nicht oder schlecht sozialisierten Hunden (wie meinen beiden),muß das vom Hund nachträglich gelernt werden. Inka konnte mit der Hundesprache nichts anfangen Hat's aber ganz gut gelernt. Corazón hatte das Glück, daß sie auf der Finca von DUO Ibiza im Rudel lebte und dort wohl viel gelernt hat (und hundesüchtig wurde).
Die Katzensprache lernen unsere beiden bei jeder Katze neu. Die ist auch wirklich unterschiedlich. Mimi hat immer gebrummt, maunzen konnte sie nicht. Das hat Inka anfangs als knurren interpretiert und teilweise echt doof reagiert. Mit der Zeit hat sie das dann verstanden, daß Mimi das nicht so meint
Calming Signals wie in die Knie gehen beim heranrufen klappen bei Corazón sehr gut!! Da kam sie anfangs echt schneller! Aber mittlerweile kann sie uns besser lesen als anfangs.
Wir können uns übrigens auch über unsere Mädels beugen, sie fassen das nicht als Bedrohung auf. |
_________________ Stef
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