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donnerwetter
Althund



Alter: 27

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Anmeldung: 28.11.2006
Beiträge: 322
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Hey ihr,
nein, ich will Joschi nicht kastrieren lassen. Mich beschäftigt das Thema Kastration hin und wieder einfach. Grund dafür ist folgendes:
Eine Freundin von mir hat einen etwa 1-jährigen Rüden. Vor ein paar Wochen hat sie ihn kastrieren lassen, denn er war sehr extrem hinter Hündinnen her. Ausschlaggebend für eine Entscheidung pro Kastra war ein Zusammentreffen mit einem Kastraten, den ihr Rüde besprungen hat und zwar bis zum "Abschuss"
Außerdem haben ihre Eltern zwei Hündinnen (1 kastriert / 1 unkastriert) und Besuche während der Läufigkeit der unkastrierten Hündin waren nicht möglich)
In einem anderen Forum wurde ihr dann vorgeworfen, einen Hund zu kastrieren würde nur aus Egoismus und Bequemlichkeit geschehen. Wenn man zwei unkastrierte Tiere unterschiedlichen Geschlechts hat, dann müsste man halt ständig aufpassen und über Nacht in unterschiedliche Räume sperren. Eine Kastration nur zur Vermeidung von Nachwuchs wäre unverantwortlich, weil man den kompletten Hormonaushalt des Tieres durcheinanderbringt.
In diesem speziellen Fall bedeutete ja aber eine Begegnung mit einer Hündin, bzw. zum Schluss auch mit Kastraten, enormer Stress für den Hund. Weswegen ich die Entscheidung zur Kastration auch völlig nachvollziehbar finde.
Wie stehtihr Kastrationen gegenüber? |
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chienne
Leitwolf



Alter: 56

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Anmeldung: 20.09.2006
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Hallo,
gestern habe ich einen gerade kastrierten Rüden getroffen. Die Besitzer waren sich lange nicht einig, ob sie denSchritt machen sollten oder nicht, obwohl der Hund immer litt,w enn HÜndinnen in dr Nähe läufig waren.
Nun haben sie den Tierarzt gewechselt, und der neue hat festgestellt, dass die Prostata enorm vergrößert war und eine Kastration unbedingt notwenig sei um das Krebsrisiko einzudämmen.
Ich denke, es hängt immer von dem jeweiligen Hund ab. Aber die OP ist bestimmt oft der richtig Schritt.
LG
Renate |
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Stef
Leitwolf



Alter: 44
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Es gibt Rüden, die poppen alles was bei 3 nicht auf den Bäumen ist. Meine Schwägerin hat auch so einen Rüden, sie haben alles versucht, auch mit Hundeschule, aber Bootsmann ist auch mit Hundeschule nicht davon abzubringen (die Hundetrainerin ist grundsätzlich gegen Kastration), jetzt empfiehlt sie auch seine Kastration. Bootsmann (Labrador) poppt sogar die eigene Katze Das bringt das Faß zum überlaufen. Gemeinsames Spazierengehen mit anderen Hündinnen kann man vergessen, entweder sie sind sehr wehrhaft oder sie werden vergewaltigt. Mit Rüden geht gar nichts.
Ich denke in so einem Fall ist es wirklich günstiger, einen Hund kastrieren zu lassen.
Und mal ehrlich, wenn man 2 unterschiedlich geschlechtliche (unkastrierte) Hunde hat und die Hündin läufig ist, das ist doch Tierquälerei! Neeee, da wäre ich für die Kastration. |
_________________ Stef
Vierbeiner-Blog |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Huhu
Ich hab ja a cuh einige Jahre ins Land streifen lassen, eher der Herr hier seiner vollen Manneskraft beraubt wurde.
Der Grund warum ich es gemacht habe, war der immer wieder kehrende Laternentripper, worüber ich letztes Jahr nicht mehr Herr wurde. Durch die Hitze letztes Jahr hatte er diesen Tripper ununterbrochen, und ich kam mit dem Spülen nicht mehr hinterher.
So jetzt isser ein Kastrat, und seitdem hatte er nicht einmal mehr den Tripper. Oki er markiert noch, nur nicht mehr sooooo viel, und er weiß auch noch was ne Heiße Hündin zu bedeuten hat.
Ich denke das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Wenn Mediz. Gründe vorliegen sowieso.
Falsch wäre es seinen Rüden zu kastrieren, nur in der Hoffnung er würde dann verträglicher. Ist leider immer noch der Glaube manch Hundebesitzer.
Gruß Kerstin |
_________________
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Kristin
Althund



Alter: 28

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Hallo
ich geb jetzt einfach mal meinen Senf als Tierarzthelferin dazu.
Ich finde Kastrationen vor allem bei Hündinnen sinnvoll. Zum einen natürlich aus der gesundheitlichen Sicht. Ich weiß nicht wieviele Hündinnen ich schon mit einer lebensbedrohlichen Gebärmuttervereiterung gesehen habe und einige davon haben es leider nicht geschafft bzw. jede 4. unkastrierte Hündin hat im Alter mit Mammatumoren zu tun. Ich finde das muss ich meinem Hund nicht antun, wenn ich nicht züchten will. Bei Rüden muss das wohl jeder für sich selbst entscheiden, jenachdem wie sexuell aktiv der Rüde ist. Ich kenne genug durchgedrehte Rüden, die unter ihrem hohen Testosteronspiegel leiden. Was ist das denn für ein Leben, wenn man kann aber nie darf?! Das diese Hunde frustriert sind, kann wohl jeder nachvollziehen.Und da ist es dann eher der Egoismus der Besitzer, der sie davon abhält ihren Hund kastieren zu lassen. Häufiges Kommentar vor allem der männlichen Hundebesitzer, " dann ist mein Hund ja kein ganzer Kerl mehr, wenn ich ihn kastrieren lasse. " Ich bring da mal eben ein extremes Beispiel einer etwas älteren Dame, die ich während meiner Ausbildung erlebt habe. Die gute Frau kam zu uns in die Praxis und wollte von meinem damaligen Chef wissen, was sie den bei ihren zwei Rüden gegen das ständige Aufreiten tun könnte ( wohlgemerkt die zwei poppten wohl alles, was ihnen zwischen die Pfoten kam). Mein Chef erklärte ihr geduldig, das da nur eine Kastration abhelfen würde. Das Gespräch ging eine Weile hin und her, bis die Dame schließlich damit rausrückte, dass sie ihren beiden Rüden wohl regelmäßig mit der Hand befriedigte, damit sie "artgerecht" leben würden. Sorry aber da hörts bei mir auf.
Außerem denke ich dass die Kastrationen ein Beitrag zum Tierschutz sind. Ich habe genug Tierhalter erlebt, deren Hündinnen ungewollt gedeckt worden sind und die sich plötzlich mit einem Wurf Welpen konfrontiert sahen. Ich denke es sitzen genug Hunde im Tierheim, so dass man das Züchten ruhig den Züchtern überlassen sollte.
Und die Aussage, dass man den Hormonhaushalt der Hunde durcheinanderbringt, stimmt bei Hündinnen auch nicht, da Hündinnen keinen geregelten Zyklus unterliegen. Sie werden zweimal im Jahr läufig und nur in der Zeit verändert sich ihr Hormonhaushalt. Lässt man eine Hündin zwischen zwei Läufigkeiten kastrieren, ist sie ein Leben lang so, wie in der Zeit wo sie nicht läufig ist ( ähm ich glaub ich hab mich hier etwas blöd ausgedrückt, aber irgendwie krieg ich es nicht besser hin - ich hoffe man versteht trotzdem was ich meine)
Dini und Fay sind beide kastriert und ich glaube nicht das ihnen irgendetwas fehlt und ich kenne viele kastrierte Rüden, die seit ihrer Kastration auch wesentlich ausgeglichener sind.
Lg Kristin |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Beiträge: 2506
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