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Eeva-Dane
Junghund



Alter: 40

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Anmeldung: 19.10.2006
Beiträge: 149
0.88% aller Beiträge
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muss eh verschoben werden
Gene= Träger der Erbanlagen
Allel= Partnergen(entsprechendes oder homologes Gen)
Basentriplett= kleinste Einheit der genetischen Information
Genort/Genlocus= spezifischer Abschnitt, auf dem zwei Allele auf einem Chromosom lokalisiert sind
dominantes Gen= das Erscheinungsbild bestimmende stäkere Gen
rezessives Gen= unterdrücktes, nicht im Erscheinungsbild sichtbares Gen
reinerbig, homozygot: Allelpaar mit derselben genetischen Information
mischerbig, heterozygot= Allelpaar mit unterschiedlicher genetischer Information
Penetranz= Ausprägungswahrscheinlichkeit eines Merkmales
multiple Allele= vielfältige Genmöglichkeiten an einem Genort
Kopplung= gemeinsame Weitergabe von Genen
Epistasie,Hypostasie= Interaktionen von Genen
Polygenie, multifaktorielle Vererbung= mehrere Gene beeinflussen ein Erbmerkmal
Schwellenwert= Genei die sich erst in einer bestimmten Mindestanzahl im Erscheinungsbild bemerkbar machen
Heritabilität= Art der Erblichkeit eines Merkmals
Quelle: Inge Hansen, Vererbung beim Hund |
_________________ Liebe Grüße von Melly und den Tangos |
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Kirsten
Moderator



Alter: 44

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2868
16.88% aller Beiträge
Wohnort: Münster

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Ich klemme mich direkt dahinter
Genetik ABC
A:Großbuchstaben kennzeichnen das dominante Allel
Das dominante Allel ist merkmalsbestimmend (unser Beispiel: Dackelbeine)
a: Kleinbuchstaben kennzeichnen das rezessive Allel
Das rezessive Allel kann sich bei der Gestaltung eines Merkmals im Phänotyp gegenüber dem dominanten Allel nicht durchsetzen
Allel: [gr.-nlat.= wechselseitig] Kommt ein gen in mehreren unterschiedlichen Formen vor, so nennt man diese Variationen eines Gens: allele Gene oder kurz Allele
So kann z.B. das Gen für Blütenfarbe bei einer Pflanzenart in Form von 2 Allelen vorkommen (weiße bzw. rote Blütenfarbe der Saaterbse). Da bei Organismen mit doppeltem Chromosomensatz jedes Chromosom und damit auch jedes Gen zweimal vorhanden ist, kann jeder Zellkern 2 Allele eines Gens besitzen.
Autosom: Die normalen Chromosomen eines Chromosomensatzes, die nichts mit der Geschlechtausbildung zu tun haben.
autosomaler Erbgang: Erbgang bei dem das Merkmal auf einem der Autosomen liegt, das heißt beide Geschlechter können von dem Merkmal statistisch betrachtet gleich häufig betroffen sein
Chromosom: [gr. Chomos = Farbe; gr. Soma = Körper] fadenförmiges Gebilde im Zellkern; Träger der Erbinformation; besteht aus DNA
Chromosomensatz: Gesamtheit aller Chromosomen in einer Zelle
Er ist in Körperzellen in der Regel diploid (doppelt), in Geschlechtszellen haploid (einfach)
diploid: [gr. Diploos = doppelt] Abkürzung: 2n
In den meisten Zellen ist jedes Chromosom doppelt vorhanden (jeweils eins von der Mutter und eins vom Vater)
dihybrider Erbgang: Kreuzung mit zwei unterschiedlichen Merkmalen z.B. Fellfarbe/Fellstruktur
dominant-rezessiver Erbgang: [lat. dominari = beherrschen; recedere = zurückgehen] das dominante Allel überwiegt in der Merkmalsausprägung gegenüber der Wirkung des rezessiven Allels
Filialgeneration: [lat. Filia = Tochter] Tochtergeneration; Abkürzung F1; F2 etc.
Gen: Erbanlage
Die Einheit auf einem Chromosom, die für die Ausbildung eines Merkmals verantwortlich ist
Genom: Gesamtheit aller Gene eines Organismus
Genotyp: Allelkombination
Im Genotyp sind die Allele aller Gene auf den Chromosomen eines bestimmten Lebewesens zusammengefasst. Im Regelfall betrachtet man meist jedoch nur den Genotyp bezüglich eines Merkmals z.B. AA oder Aa oder aa
Gegensatz dazu ist der Phänotyp, das Aussehen eines Individuums.
Gonosom: Geschlechtschromosom; Chromosomen die das Geschlecht bestimmen; Hündinnen haben zwei x-Chromosomen (xx), Rüden haben ein x- und ein y-Chromosom (xy); weil auf den x- und den y-Chromosomen unterschiedliche Gene liegen (dank y-Chromosom können Menschen-Männer im Stehen pinkeln, vielmehr ist da aber an Information nicht drauf ) ist bei gonosomalen Erbgängen ein Geschlecht meist stärker betroffen
gonosomaler Erbgang: Erbgang bei dem das betrachtete Merkmal auf einem Geschlechtschromosom liegt; meist ist dann von dem Merkmal vorwiegend nur ein Geschlecht betroffen; beim Menschen z.B. leiden vornehmlich Männer an Bluterkrankheit oder Rot-Grün-Blindheit
haploid: [gr. haploos = einfach]; Abkürzung: 1n
Eine hapliode Zelle besitzt von jedem Chromosom nur ein Exemplar; Geschlechtzellen (=Gameten) sind nur haloid
heterozygot: mischerbig
Im heterozygoten Zustand besitzt eine diploide Zelle zwei unterschiedliche Allele desselben Gens (Aa)
homolge Chromosomen: [gr. Homos = gleich; gr. Logos = Wort, Lehre, Wissenschaft]
Bei diploiden Organismen entsprechen sich immer zwei Chromosomen (bei den Autosomen!); jeweils ein Chromosom wurde von der Mutter und eines vom Vater geerbt, sprich: man hat jedes Autosom zweimal; die Gonosomen bilden nur bei Hündinnen ein homologes Paar (xx), bei Rüden
sind sie heterolog (xy)
homozygot: reinerbig
Im homozygoten Zustand besitzen die Zellen eines diploiden Organismus zwei gleiche Allele des untersuchten Gens (AA oder aa)
Hybride(n) : Mischling(e)
intermediärer Erbgang: Der Phänotyp des heterozygoten Individuums liegt zwischen den Merkmalen der beiden homozygoten Eltern (z.B. Wunderblume: eine Elternpflanze blüht rot, die andere weiß, die Nachkommen sind alle rosa)
Kopplungsgruppe: Im Vergleich zu der Anzahl der Chromosomen gibt es sehr viel mehr Gene, d.h. verschiedene Gene müssen sich ein Chromosom teilen und liegen zusammen auf einem Chromosom; die Allele dieser Gene werden dann auch meist zusammen (gekoppelt) an die Nachkommen vererbt.
letal: tödlich, nicht lebensfähig
Merkmal: phänotypische (sichtbare) Ausprägung einer Erbanlage (eines Gens)
Merkmalsträger: Individuum, das das betrachtete Merkmal besitzt; bei rezessiv vererbten Merkmalen muss der Träger des Allels nicht unbedingt auch Merkmalsträger sein, weil hier das dominante Allel das
rezessive Allel überdeckt; Beispiel: rezessiv vererbtes PRA, ein Hund mit dem Genotyp Aa trägt zwar das PRA-Allel in sich, ist jedoch selber völlig gesund und kein Merkmalsträger (sondern ein Träger des Allels)
monohybrider Erbgang: Kreuzungen mit nur einem unterschiedlichen Merkmal (z.B. Fellfarbe)
multiple Allelie: Für ein Gen existieren mehr als nur zwei Allele z.B. bei den Blutgruppen des Menschen (da gibt es das Allel A, das Allel B und das Allel 0)
Mutation: Veränderung des Erbgutes, die wenn sie in den Keimzellen auftritt an die Nachkommen weitergegeben wird.
Parentalgeneration: [lat. = Eltern] Elterngeneration
Phänotyp: [gr.-nlat. Phainein = erscheinen; typos = form, Gestalt] Merkmalsausprägung
Das äußerlich sichtbare Merkmal z.B. Fellfarbe (muss nicht immer wirklich sichtbar sein, Stoffwechselstörungen kann man z.B. von außen ja nicht unbedingt wirklich sehen).
Polygenie: Ein Merkmal wird von mehreren Genen und deren Allelen bestimmt, sie können sich z.B. in ihrer Wirkung summieren (= additive Polygenie) oder insofern ergänzen, dass die Wirkung eines Gens von dem Vorhandensein eines bestimmten Allels eines anderen Gens abhängig ist (= komplementäre Polygenie)
reziproke Kreuzung [lat. = wechselseitig]
In der Mathematik: Kehrwert (Vertauschung von Zähler und Nenner eines Bruchs)
In der Genetik: Bei der Kreuzung zweier Individuen Tausch der Geschlechter (macht man um raus zu finden, ob ein Erbgang geschlechtsgebunden ist).
Rückkreuzung: Kreuzung zwischen der Tochtergeneration und einem Elternteil (macht man bei dominant-rezessiven Erbgängen um festzustellen welcher der Nachkommen mit dominantem Allel reinerbig ist)
Zygote: befruchtete Eizelle |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
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