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Eeva-Dane
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Beitrag Verfasst: Fr 20 Okt, 2006 17:52 Antworten mit Zitat

Vielleicht auch mal interessant.
Wir einige von Euch ja wissen, sind meine Hunde alle miteinander verwandt.
Ronja und Kessy sind Vollgeschwister, und haben jede jeweils eine Tochter und einen Sohn.
Ronja: Eeva und Dane
Kessy: Emmeline und Braveheart.
Der Papa von Eeva und Brave ist Domino, der spielt allerdings gar keine besondere Rolle innerhalb der 2 Hundefamilien.

Nun war es seither so dass Kess und Ronja sich immer sehr gerne gemocht haben, ausser bei den üblichen hormonellen Umstellungen, oder wenn eine der beiden Babies gehabt hat.

Inzwischen kann ich folgendes beobachten, sind die Kinder der beiden untereinander beschäftigt, ist es nach wie vor so, dass die beiden miteinander kuscheln, aber das hört sofort auf wenn ein Kind kommt.

Ronja ist die extremere der Beiden, sie ist so oder so eine Oberglucke was ihre Kinder angeht, Eeva liegt heute noch oft bei Mama rum, wenn Eeva quitscht , rennt Mama sofort los.
Für Dane ist seine Mama auch die allergrößte, sobald er unsicher wird, rennt er schnell zu Mama und kuschelt sich an sie.

Bei Kess und Emmeline sieht die Sache etwas anders aus, Kess ist nicht so die Übermutter, kümmert sich auch kaum noch um die kleine, spielt zwar ab und an mit ihr, aber von Beschützerinstinkt ist nicht viel zu merken.

Als ich heute dank mieser Erkältung im Bett lag, leisteten mir meine Cockers natürlich wieder Gesellschaft.
Ronja, lag als erste da und beobachtete mit Argusaugen wer da ankam, Eeva durfte, kein Problem, Dane durfte auch, aber wehe Emmeline kam an, die wurde sofort angemacht und musste wieder gehen.
Dann gabs nur noch ein Problem zwischen Dane und Eeva, wer darf enger an Mama kuscheln.
Ok Dane bekam von der großen Schwester die Hucke voll und zog ab, Ronja regestrierte das wohl aber schritt überhautpt nicht ein.

Wäre es aber nun anders gewesen und Kessy hätte Knatsch mit Eeva angefangen dann wäre die Situation sicher anders ausgegangen, und ich hätte drei keifende Weiber trennen können.

Ich beobachte das alles mit großem Interesse, es sind 2 Familien die irgendwie zusammen finden müssen.

Brave spielt auch nicht so die große Rolle, da er ja nicht hier wohnt und nur an den Wochenenden ab und an hier ist, für ihn fühlt sich also keiner zuständig.

Bei Eeva die sich bis zu Dane`s Geburt alles  bei ihrer Mama raus nehmen durfte war ich gespannt wie Ronja da reagieren würde wenn Madame Oberfrech das erste mal ans Baby geht.

Ehrlich gesagt hab ich insgeheim gehofft dass diese Zicke endlich mal von der Mama die Hucke voll bekommt, aber nichts, Eeva wurde als Kindermädchen eingestellt.
Anders bei Kess, die durfte sich dem kleinen überhaupt nicht nähern da gabs dann schon großes Getöse.

Was ich sehe, ist das die Bindung Mutter und Kind extrem stark ist, allerdings nur dann wenn das Kind die Mutter nicht verlässt.
Hier steht diese Bindung über der Geschwisterbindung.

Hui war lang, ich hoffe ich langweile Euch damit nicht.

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Kirsten
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Beitrag Verfasst: Fr 20 Okt, 2006 18:25 Antworten mit Zitat

Zitat: › Was ich sehe, ist das die Bindung Mutter und Kind extrem stark ist, allerdings nur dann wenn das Kind die Mutter nicht verlässt.

Man soll´s kaum glauben, aber ich habe das sogar bei Mutter und Tochter erlebt, die nicht mehr zusammen lebten.
Meine erste Hündin hat ihre Mama sogar noch nach Jahren begeistert wiedererkannt und das Mütterchen stand dem in nichts nach.
Eigentlich heißt es ja, Hundekinder und -mütter würden sich nach einer Trennung nicht wirklich wiedererkennen, aber scheinbar geht das doch. Gut, Hundekinder haben es sicher leichter Muttern zu identifizieren, Mütter verändern sich ja meist nicht mehr, während Hundekinder nach der Abgabe zumindest noch ordentlich wachsen. Aber ich schwöre, beide Hunde haben sich bei zufälligen Treffen lautstark ein Loch in den Bauch gefreut und waren sich sofort einig. Ich weiß noch wie ich nachts im Dunkeln auf der Promenade mal in Panik geriet, weil mein Fiffi so laut quietschte und ich im Düstern nicht erkennen konnte warum... Confused Fiffi-Mama war gerade um die Ecke gebogen, das war vielleicht ein Freudentaumel, so ein Bohee haben beide nie bei Begegnungen mit anderen Vierbeiner gemacht, muss also schon was mit der besonderen Beziehung zwischen beiden zu tun gehabt haben. Allerdings sind beide auch erst relativ spät voneinander getrennt worden, ich glaube da war die Toyah schon gut 3 Monate alt, vielleicht spielt das auch irgendwie bei der Bindungsbildung eine Rolle?
Ist auf jeden Fall ein spannendes Thema...

_________________
Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten... Image

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Eeva-Dane
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Beitrag Verfasst: Fr 20 Okt, 2006 18:32 Antworten mit Zitat

hm schwer zu sagen, ich denke es kommt auch noch viel drauf an wie die mutterhündin vom wesen is.
als wir dieses jahr vel zurück geholt haben war die kleine schon recht durchn wind, dieses große rudel war sie ja nicht gewohnt.
man konnte nicht merken dass sie ihre mama erkannt hab, und mama scherte sich eh net um sie. kess is immer sehr mit sich selbst beschäftigt.
ronja nahm sich der vel an und kuschelte sich an das mädle.

tja und wer rettete vel das leben als sie kaum ein paar tage alt war, es war auch ronja die merkte dass kess auf ihrer tochter lag, ronja machte ein riesengezeter und kess stand auf.
wäre ronja nicht gewesen, hätte es vel nicht überlebt, denn ich habe das nicht mitbekommen.

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Liebe Grüße von Melly und den Tangos

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