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chienne
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 Deutschland Nordrhein-Westfalen
Beitrag Verfasst: Di 30 Okt, 2007 20:10 Antworten mit Zitat

Hi!
@Kerstin, wenn es bei Rocko besser mit dem Halsband geht, ist das super.  Smile
 Aber für mich sehe ich das nicht als sinnvolle Alternative an. Für so eine wilde Motte wie Bessi finde ich ein Geschirr hundefreundlicher, und ich finde nicht, dass es auf Kosten der Erziehung geht. Da muss ich eher mit dem Finger auf mich zeigen, wenn es um Konsequenz usw. geht. Daran muss ich sicherlich arbeiten.
Ich werde mich aber auf keinen Fall von irgendwelchen Schäferhundmenschen beschwatzen lassen, auf das Geschirr zu verzichten. (Siehe Thread "Kommando Schau") So weit kommt das noch! Pah!naughty
Bessi hatte ja lange ein Halsband, und damals hat sie noch viel häufier und anhaltender rumgezerrt als jetzt. In einzelnen Fällen könnte ich sie damit vielleicht schneller ruhig bekommen. Aber insgesamt geht es mit dem Geschirr besser. Schließlich versuche ich mit Hundi zu kommunizieren, nicht mit ihr Kraftsport zu betreiben. Smile

LG
Renate

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FairyLy
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 Deutschland Nordrhein-Westfalen
Beitrag Verfasst: Di 30 Okt, 2007 21:14 Antworten mit Zitat

Und wenn der Hund schonmal "ins Halsband springt" sollte man sich die Sache mit dem Halsband schon aus Sorge um die Gesundheit des Hundes gut überlegen...

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Kerstin
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Beitrag Verfasst: Di 30 Okt, 2007 21:43 Antworten mit Zitat

Jaaa Mädels ich weiß, das ein Halsband nicht wirklich gut, wenn der Dicke meint och spring mal da voll rein.
Ich wollte es einfacj testen, und heute ist Rocko da nicht reingesprungen, Zufall oder er hats gelernt das es nicht wirklich angenehm ist.
Rocko läuft jetzt mit beiden Sachen, weil das Norweger ja eine kleine Lücke hat, und zwar im Rückwärtsgang.
Und Nein Renate, ich wollte damit nicht sagen, das du mit BEssy jetzt mit Halsband laufen sollst,damit sie beim rumzicken nen vollen Rückschlag bekommt. Sondern das es Rocko dabei vollkommen egal ist, ob Halsband oder GEschirr, und das kannste dann jeder Netten Lady sagen....das es schnuppe ist.
Und es reicht das ich die Hinterhand von Rocko aufpeppeln muss, und nicht noch die HWS.
So hoffe jetzt ist das kleine feine Missverständniss aus der Welt.

Grüße Kerstin

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Kirsten
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Beitrag Verfasst: Di 30 Okt, 2007 21:46 Antworten mit Zitat

Lina hat sich in ihrer ersten Woche bei uns, dank eines beeindruckenden Spontan-Sprints mit ihrem Halsband richtiggehend überschlagen. Der Salto war derart atemberaubend gefährlich, dass meine nächste Amtshandlung direkt darin bestand in den Zooladen zu marschieren und ein Geschirr zu kaufen. Confused

Wenn wir spazieren gehen ist das Geschirr bei uns Pflicht. Lina zieht damit nicht mehr oder weniger als mit einem Halsband. Der ist es wurscht was sie umgetüddelt hat, sie würde sich auch zugmäßig voll ins Halsband legen bis sie sich übergeben muss, wenn sie in einem Anflug von Ignoranz meint irgendwo dringend hin zu wollen.

Allerdings hat Lina im Normalfall Halsband und Leine an, so dass ich bei Bedarf auch vor Ort den Karabiner umhängen könnte.
Das sieht zwar immer ein bisschen overequipped aus, aber in Gefahrensituationen sichere ich den Hund gerne doppelt, weil das Norwegergeschirr nicht ganz ausbruchssicher ist und außerdem sind am Halsband die Marken und die Adresshülse befestigt. Sollte das Geschirr überraschender Weise mal den Geist aufgeben oder Lina daraus ausbrechen, dann ist sie nicht ganz nackig und man kann sie hoffentlich leichter zuordnen.

LG
Kirsten

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chienne
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Beitrag Verfasst: Mi 31 Okt, 2007 08:14 Antworten mit Zitat

Zitat: › Und Nein Renate, ich wollte damit nicht sagen, das du mit Bessy jetzt mit Halsband laufen sollst

Hab ich auch so nicht aufgefasst.  Smile Du hast ja über deine eigenen Erfahrungen mit Rocko geschrieben und nicht belehrend auf mich eingeredet.  Bist ja schließlich eine Labradorhalterhin, kein Schäferd........... Upps..... Very Happy  whistle

LG
Renate

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Stef
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Beitrag Verfasst: Mi 31 Okt, 2007 08:23 Antworten mit Zitat

Für Inka habe ich nur ein Halsband, sie mag keine Geschirre und sie benimmt sich auch vernünftig, sie springt nicht rein und läuft eh fast immer offline.

Für Azubi Corazón habe ich beides. Halsband trägt sie an der kurzen Leine. In fremder Umgebung (wenn sie besonders hibbelig ist) zusätzlich das Halti. Sie springt mittlerweile auch nicht mehr in die Leine rein Very Happy, wenn sie zieht drehe ich auf dem Absatz um oder ich dränge sie zurück. An der Schleppe hat sie ein Geschirr an. Das ist am Halsband zu gefährlich Confused Hat aber auch einen Sinn, am Halsband wird nicht gezogen, die Schleppe bleibt aber öfters mal hängen und baut dann Zug auf.
Mit der geteilten Lösung kommt Corazón hervorragend zurecht.

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Stef

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chienne
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Beitrag Verfasst: Fr 06 Jun, 2008 07:41 Antworten mit Zitat

Gestern habe ich im Wald eine Frau mit einem Junghund (ca. ein halbes Jahr) getroffen.
Wir erzählten uns so dies und das und kamen auch auf den geplanten Urlaub zu sprechen. Die Frau fragte sich, ob der Kleine wohl schon an der Leine am Fahrrad zu führen sei und ich erwiderte, mit einem Geschirr könnte man das bestimmt probieren.
Und da stellte sich doch tatsächlich heraus, dass die Hundeschule, in die Hund und Frauchen gehen, nicht nur zum Halsband rät, sondern Hunde mit Geschirr sofort wieder nach Hause schickt. think
Die Kraft würde mit einem Geschirr falsch verteilt. think
Jetzt frage ich ich, ob ich etwas verpasst habe. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass der Hund mit einem Geschirr zwar mehr Kraft entwickeln kann, eben wegen der anderen Verteilung, dass das aber für den Hund in keinster Weise schädlich ist, sondern im Gegenteil die empfindliche Halswirbelsäule schützt.
Wie seht ihr das?

Grübelgrüße
Renate
Edith sagt, ich soll noch hinzufügen, dass der Hund ohne Leine bereits ganz schön am Fahrrad läuft und dass die  Frau dabei brav nur kurze Strecken zurücklegt.


Zuletzt bearbeitet von chienne am Fr 06 Jun, 2008 07:43, insgesamt ein Mal bearbeitet

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FairyLy
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Beitrag Verfasst: Fr 06 Jun, 2008 08:20 Antworten mit Zitat

Guten Morgen Renate,

die Frage ist so pauschal nicht zu beantworten, da es ja auch unmengen verschiedener Geschirre gibt. Ich kann dir, wenn wir uns das nächste mal treffen, gerne auch mal zwei Geschirre zeigen, bei denen der Hund sogar deutlich weniger Kraft aufbringen kann, als am Halsband (Sammy trägt z.B. so eins). Genrell kann man bei Geschirr sagen, je weiter hinten der Ansatzpunkt der Leine liegt, umso mehr Kraft kann der Hund in die Leine bringen. Nicht umsonst liegt dieser Punkt bei Zuggeschirren ja sehr weit hinten. Liegt der Ansatzpunkt zwischen den Schulterblättern, kann der Hund nur sehr wenig Kraft in die Leine bringen, da er sich dabei selbst aushebelt.
Das Geschirr ist ohne Frage natürlich für die Halswirbelsäule deutlich schonender und so bei jungen Hunden und genrell allen Hunden, die mal mit einem Ruck in die Leine geraten können, meiner Meinung nach einfach das angebrachte. Auch beim Geschirr sollte man allerdings mit starken Seitwärtsbelastungen vorsichtig sein, da auch hier natürlich Wirbel liegen, die das nicht allzugerne mögen.

Die Aussage der Hundeschule kenne ich nur in einem anderen Bezug, da aber von diversen Hundeschulen hier. Denen geht es beim Kraftargument nicht um die Kraft, die der Hund aufbringen kann oder verteilt, sondern um die Kraft, die der Halter entgegensetzt. Diese Hundechulen sind der Meinung, das Mensch mit einem Geschirr ja nicht kräftig genug einwirken kann, wenn der Hund nicht macht was er soll, weil die Kraft (des Menschen) eben über eine weitaus größere Fläche und ein deutlich unemfpndlicheres Körperteil verteilt wird ...

Liebe Grüße
Ly

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Beate
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 Deutschland
Beitrag Verfasst: Fr 06 Jun, 2008 09:06 Antworten mit Zitat

Huhu Renate,

die Sache mit der Krafteinwirkung hat Marion dir ja schon erklärt.

Bei den Hundeschule gibt es da allerdings auch Unterschiede warum ein Halsband und kein Geschirr getragen werden soll.

Ich sage jetzt mal pauschal SV obwohl sich auch hier bereits einige von den Ausbildungsmethoden distanzieren. Im SV wird mit Kette (manchmal sogar noch mit Stachler) oder dünnen Zughalsbändern gearbeitet. Hier gehrt es mit Leinenruck und darum,  möglichst schnell "sauber" zu laufen. Das lehne ich ab.

Dann gibt es z.B. die Methode von Anton Fichtelmeier der auch ausschließlich mit Halsband arbeitet. Hier wird aber nicht geruckt und gezuckt sondern konsequent, bis der Hund das unerwünschte Verhalten unterlässt mit sanftem bleibenden "Druck" gezupft. Unterlässt der Hund das falsche Verhalten wird die Leine sofort auf den Boden geworfen und dies ist die Belohnung.
Bei der gesamten Methodik wird dem Hund erklärt das Herrchen "Chef" ist und der Hund sich erst gar nichts einfallen lassen muss um Herrchen oder Frauchen zu beschützen, zu bewachen, ihre Führungsaufgaben in Frage zu stellen oder gar zu übernehmen.
Dem Hund wird konsequent gesagt was er zu tun oder zu lassen hat. Vornehmlich mit Körpersprache, weniger mit akustischen Signalen. Das hat den Grund weil A.Fichtelmeier eigentlich Jagdhundeausbilder ist und diese eben auch auf große Entfernung die Signale verstehen müssen.
Hier finde ich die Halsbandmethode in Ordnung, das Geschirr würde hier nicht richtig einwirken.

Frag die Frau mal ob sie nach Fichtelmeier ausbilden bzw. frag sie nach der Hundeschule dann können wir googeln.

Ist der Hund soweit erzogen das er nicht an der Leine zieht, nicht plötzlich losstürmt o.ä. ist es wurscht, ob Hund Geschirr oder Halsband trägt. Es zieht ja keiner, weder Hund noch Halter.

Am Fahrrad haben Junghunde noch gar nichts zu suchen. Lediglich kann man während man mit dem Hund spazieren geht das Fahrrad nebenherschieben, damit der Hund sich schon mal an das Rad gewöhnt. Am Fahrrad mitlaufen ist noch zu früh. Faustregel für kleine Hunde sind 12 Monate, für mittlere 15 Monate und für große 19 Monate.

Die "alten Hasen" von hier werden merken, dass sich meine Meinung zu diesem Thema leicht geändert hat. Pauline geht im Alltag zwar noch mit Geschirr (dann das was auch Marion hat) wenn wir (mal) arbeiten dann trägt sie eine schicke geliehene Halsung Icon Zwink. Zerren und Rupfen tun`wir aber nicht.
Am Sonntag auf der Hundemesse werde ich ihr ein "eigenes" Halsband und eine neue Leine kaufen, dann werden wir wieder mal öfter und konsequenter üben. Galub`ich.

LG Beate

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Zuletzt bearbeitet von Beate am Fr 06 Jun, 2008 09:13, insgesamt ein Mal bearbeitet

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Kerstin
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Beitrag Verfasst: Fr 06 Jun, 2008 18:24 Antworten mit Zitat

Ich stelle mir gearde die Frage
Hundeschule, bloß kein Geschirr, jedoch die Hundebesitzer nicht übers Laufen am Rad aufklären *ganzdolleamKoppkratz*
Vielleicht liege ich da ja falsch, aber auch das gehört doch in die Huschu?! oder?

Renate, wenn du sie nochmal triffst sag ihr das bloß was Beate oben schon geschrieben hat, vonwegen am Rad laufen.
Und wenn sie nicht hören will, dann drücke ihr meine Adr. in die Hand Icon Zwink So bekomme ich dann später auch Kunden Icon Zwink

Grüße

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chienne
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Beitrag Verfasst: Fr 06 Jun, 2008 18:59 Antworten mit Zitat

Ich denke nicht, dass ich die Frau in der nächsten Zeit treffen werde. Eigentlich kenne ich sie aus der Grundschulezieit meines Sohnes - was schon ziiiiiiiieeemlich lange her ist - und sehe sie nur alle paar Jahre mal. Ihre übliche Hunderunde dreht sie wohl woanders.
Aber wenn ich sie doch mal treffen sollte, frage ich nach, welche Hundeschule das ist.
Vielleicht bilden die dort ja wirklich nach Fichtelmeier aus.
Da meine Hunde immer gebraucht kaufe, kenne ich selbst mich mit Junghunden so gut wie gar nicht aus. Darum habe ichdie Fahrradgeschichte nicht weiter infrage gestellt. Für ich sah es einfach so aus, als ob der Hund mit viel Freude nebenhertrabte. Wieder was gelernt!

LG
Renate

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Beitrag Verfasst: Fr 06 Jun, 2008 21:16 Antworten mit Zitat

Zitat: › Fichtelmeier

Ich kenn ihn ja nicht persönlich, aber vieles, was ich so an Erfahrungsberichten gehört habe, klingt allses andere als vertrauenserweckend ...  think

Zitat: › Zerren und Rupfen tun`wir aber nicht

Wozu brauchst du dann das Halsband? Oder anders gefragt, was geht dann nicht mit Geschirr?

LG
Ly

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Beitrag Verfasst: Sa 07 Jun, 2008 13:53 Antworten mit Zitat

Menno, da schreib ich heut morgen einen Riesentext, komme auf eine Taste und fuscht war alles Sad

Dann nochtmal in Kurzform, habe nicht soviel Zeit:

@Renate,
die meisten Hundeschulen wissen nicht was ihre Pappenheimer "in der Freizeit" machen.

@Marion,
Zitat: › Oder anders gefragt, was geht dann nicht mit Geschirr?

hier speziell die Sitz- und Stopübung. Aussrdem gibt es noch Übungen bei denen das Halsband ausgezogen wird, hingelegt, Hund macht ene Übung geht nach beenden der Übung zum Halsband und wartet auf Herr/Frauchen und bekommt es wieder angestreift. Hier wäre das Geschirr etwas unangebracht (natürlich machbar aber nicht Sinn seiner Philosophie)

Zitat: › vieles, was ich so an Erfahrungsberichten gehört habe, klingt allses andere als vertrauenserweckend ...

hierzu schreibe ich gerne später etwas ausführlicher, da muss man etws ausholen. Nur soviel: ich habe meine Meinung über ihn stark revidiert. Wie in Medienberichten oder anderen F'oren schon mal behauptert das er schlägt oder in SV Manier rumbrüllt ist nicht richtig. Er ist streng, er ist konsequent aber es wird weder mit Starkzwang noch mit sonstiger Form von Gewalt gearbeitet. Ich habe ihn auf einem Temenabend auf Video bei der Arbeit gesehen und es hat mir sehr gut gefallen. Er selber ist etwas gewöhnungsbedürftig besonders für so zarte Seelen wie mch.

Später mehr, LG Beate

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Zuletzt bearbeitet von Beate am Sa 07 Jun, 2008 13:56, insgesamt 2 Male bearbeitet

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Beate
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Beitrag Verfasst: Mo 09 Jun, 2008 09:26 Antworten mit Zitat

So denn mal zum A.F. und Halsband.
Ich war auch nie ein Fan von ihm da die Berichte die ich über ihn gehört habe echt gruselig waren. Ich habe ihn einfach in die Schublade zum Schlegel gepackt und mich nicht mehr weiter für ihn interessert.
In diversen Foren und auch mal in einem Fernsehbericht wurde über ihn gesagt das er Hunde prügelt wenn sie nicht hören und mit heftigem Leinenruck arbeitet.

Entweder der Mann hat sich geändert (was ich nicht glaube) oder es wurde da heftig dazugelogen.

A.F. lehrt lediglich vollkommene Konsequenz und deutliche Kommunikation zwischen Mensch - Hund. Meist auf nonverbaler Ebene.
Auch arbeitet er mit positiver Verstärkung, hier ist allerdings schon das lockern (in vielen Übungen Leine fallen lassen) eine positive Verstärkung eben nicht nur das Leckerliereinschieben.

So auch z.B. die Sitzübung. Er gibt zunächst deutliche Körperzeichen (in die Hocke gehen, Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger nach oben während der Körper sich aufrichtet). An der Leine wird die Übung verstärkt, wenn der Hund nicht auf Körpersprache alleine reagiert. (vorher natürlich ein sorgfältiges Üben des An- und Ableinens und Bindungsaufbau mit freudigem Herankommen)
Der Hund steht (hier lnks) neben dem Halter. Leinenende in die rechte Hand mit der linken Hand die Leine aufnehmen und mit einem sanften leichten Zug nach oben führen. Nicht rucken, nicht zucken nicht reißen!!! Ein gleichbleibender Zug. Wird es dem Hund unangenehm, wird er sich setzen. Sofort die Leine aus der linken Hand fallen lassen und die Schlaufe in der rechten belassen.
Dies ist eine der Übungen die nicht mit einem Geschirr zu manchen ist weil man beim Geschirr den falschen Ansatzpunkt hat und einen Hund nicht ins Sitz bekommen kann. Es soll ja schon "unangenehm" sein damit der Hund sich selber entscheidet: setz ich mich, wirds locker.

Die meisten von hier werden selbstverständlich schon Sitz können. Es war hier nur ein Beispiel warum Halsband statt Geschirr in der Ausbildung. Für die, die Sitz noch üben müssen: AUF GAR KEINEN FALL nach dieser (Kurzbeschreibung) vorgehen. Es gehört eine ordentliche Vorarbeit dazu und ein/e Trainer/in die/der das "überwacht". Nach diesen drei Sätzen kann und darf man nicht arbeiten es war nur zur kurzen Erklärung gedacht warum hier das Geschirr nicht einsetzbar ist, nicht zu Übungszwecken !!!!!!!! Das nur "so" nachgemacht könnte fatale Folgen haben.

Ich schnupper ja immer wieder gerne in neue oder andere Ausbildungsmethoden rein. Die "einzig Wahre" habe ich dabei für mich noch nicht gefunden ich mixe da. Von  dem dies, von der das und dann noch was vom Bauchgefühl dazu. Die Fichtelmeiermethode gefällt mir recht gut, zusammen mit den z.Zt. aus den Boden schießenden Methoden der "sprachfreien Erziehung". Siehe z.B. unter www.naturhund.de hier ist die "Philosophie" erklärt,. Ich möchte jetzt nicht für diese Hundeschule werben, da ich den Mann nur kurz kennengelernt habe, einen Vortrag gehört habe und nicht über seine fachlichen Kompetenzen urteilen kann. Der Link dient nur zur Anschauung der Methode.
Wer Interesse hat zu dem Thema, kann ja einen Fred im Forum aufmachen, hier ist er fehl am Platz da sowohl mit Gechirr, mit Halsband als auch nackig zu machen Icon Zwink

LG Beate

Edith sagt ich soll noch sagen, dass ich 3 Hunde kenne die nach vielen (oft seeehr teuren) Ausbildungen bei namhaften Trainern/innen nicht die Bohne bzw. nur ein wenig Verhaltensänderungen zeigten. Diese Hunde benehmen sich jetzt, nach fichtelmeierischer Art ausgebildet, allemal vorbildlich ohne jemals geschlagen worden zu sein.

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Zuletzt bearbeitet von Beate am Mo 09 Jun, 2008 09:31, insgesamt ein Mal bearbeitet

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Beitrag Verfasst: Mo 09 Jun, 2008 15:24 Antworten mit Zitat

Hallo Beate,

vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort.
Zu ihm als Mensch: Er scheint sich tatsächlich geändert zu haben. In alten Fernsehberichten (von vor Jahren) war zu sehen, wie er selbst am Halsband reißt, Hunde auf den Kopf geschlagen hat (ok, er hat es als leichten Klapps bezeichnet...) und einem Hund damit droht, mit der Leine nach ihm zu schlagen. Dieser Hund zeigt eine deutliche Angstreaktion - wo kommt die her, wenn nicht vorlaufend schon tatsächlich die Leine abbekommen hat?
Genauso scheint er ja auch (immer noch) ein Verfechter der Meinung zu sein, dass seine Methode die einzig richtige ist und gerne andere Kollegen runterzumachen (ebenso wie Hundehalter...)
Das das alles komplett erfunden ist, kann ich mir nicht vorstellen.

Aber bleiben wir mal beim heutigen und bei der Ausbildung, denn das andere ist ja Jahre her.
Die Methode zum Sitz-lernen ist ja das Standartbeispiel. Was mir daran nicht in den Sinn will ist folgendes: Warum sollte ich soetwas, was bei allen Hunden die ich kennengelernt habe auch hervorragend positiv verknüpft funktioniert hat, über aversive Reize antrainieren? Und das vor allem schon als Erstmethode bei einem Welpen? Warum muss es imemr und oft direkt über etwas negatives verknüpft werden, wenn der Hund doch noch gar nicht tun kann, was ich will, weil er es noch gar nicht kennt? Warum muss es etwas unangenehmes sein? (Und selbst bei "sanft" würde ich mir die Frage stellen, was sagen Schilddrüse und Kehlkopf dazu... es muss ja immerhin doch fest genug sein, um unangenehm zu sein...)
Versteh mich nicht falsch: Klare Sprache beim Hund, immer und gerne. Klare Kommandos und auch klare Konsequenzen und es geht ganz klar auch nicht alles auf der Welt mit Wattebäuchschen. Aber es widerstrebt mir einfach, Sachen, die genausogut und besser positiv gehen negativ zu lösen. Genauso widerstrebt es mir, dazu Leine und Halsband zu benötigen, denn je weniger Hilfsmittel ich nutze, umso sichgerer ist die sache doch nachher. Ein Hund, der ganz ohne Leine etc. hört, tut das auch mit, aber umgekehrt? Ich wüsste spontan schon die ersten Hunde, die ohne Leine dran garantiert nicht mehr "Sitz" machen würden und dann? Was kommt dann negatives?
Für Hunde mit gefestigtem Problemverhalten kann ich mir vorstellen, dass man da einiges gutes rausholen kann (wenn auch vermutlich eher nicht bei ihm persönlich), aber einen Welpen von vorneherein so zu erziehen, widerstrebt mir völlig, genauso wie dieses Porgramm so für alle Rassen und Individuen als richtig hinzustellen (was er ja gerne tut).
Ich könnte mir auch einige rassetypische Hundchen vorstellen, die hierbei ganz schnell dagegen gehen würden.
Nach meiner Prpüfung werde ich mich aber auch nochmal näher mit seiner Methode beschäftigen und dann vielleicht auch mehr dazu sagen können, aber bisher will mir der Sinn einfach noch nicht in den Kopf. und bisher erinnert es mich einfach auch stark an Eberhard Trumler und Uli Köppel.

LG
Ly

Zitat: › Edith sagt ich soll noch sagen, dass ich 3 Hunde kenne die nach vielen (oft seeehr teuren) Ausbildungen bei namhaften Trainern/innen nicht die Bohne bzw. nur ein wenig Verhaltensänderungen zeigten. Diese Hunde benehmen sich jetzt, nach fichtelmeierischer Art ausgebildet, allemal vorbildlich ohne jemals geschlagen worden zu sein.

So ne Hundeschule kenn ich hier auch, mit beachtlicher Erfolgsquote. Beeindrucken wird mich das aber erst, wenn du mir erzählst, das die Hunde auch nach einiger Zeit (Monate) alleine mit ihrem Besitzer noch so gut hören und das ganze entspannt und Freudig tun. Denn genau das ist bei der HuSchu hier nicht der Fall Icon Zwink

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