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Karin
Althund



Alter: 52

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Anmeldung: 02.02.2006
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hallöchen ...
hat jemand erfahrung mit höm. mittelchen zwecks vorbeugung ..blasenentzündung/erkältung beim hund ....???
erklärung: biene puscht wieder vermehrt..und ums garnicht erst so dolle werden zu lassen, hat man mir geraten biene mit dem mittelchen cantharis miniplex tropfen sone art stärkungskur zu geben ..hat da wer ahnung?
oder soll und kann ich ihr kürbiskerne gemahlen unters futter geben ? würde das auch was bringen ?
oder doch lieber die 100 termine vollmachen und zur TA maschieren ?
letztes jahr hat die blasenentzündung des bienchen ja total umgeschmissen ... |
_________________ Fröhliche Menschen sind nicht bloß glückliche,
sondern in der Regel auch
gute Menschen.
Biene ist klein, aber OHO
und carlito ist noch viel kleiner und AHA |
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Kirsten
Moderator



Alter: 44

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Bei homöopathischen Mitteln kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen.
Ich habe mit der Homöopathie höchst unterschiedliche Erfahrungen gemacht, es waren sowohl gute als auch schlechte dabei und weil die schlechten ausgerechnet, eine ernsthaftere Sache betrafen, bin ich da inzwischen eher vorsichtig. Wobei es auch gut daran gelegen haben kann, dass ich da wohl irgendwie an einen Spinner geraten bin.
Ich nehme an, dass man bei der homöopathischen Vorbeugung vielleicht nicht so ganz viel falsch machen kann, aber frag doch einfach mal Meggi (Powermix), die beschäftigt sich doch eingehend mit der Materie und kann dir sicher weiterhelfen.
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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Huhu,
dein Mittelchen kenne ich gar nicht. Bei Blasenentzündungen weiss ichs nicht aber um Erklältungern vorzubeugen hilft Echinazea.
....und danke das du mich daran erinnerst, ich hätte es doch glatt wieder vergessen. Eigentlich sollte man damit schon im Oktober anfangen. Aber bei dem Wetterchen, liegen wir Anfang Dezember vllt. auch noch gut im Rennen.
LG Beate |
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Martina
Althund



Alter: 45

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Hallo Karin!
Karin hat folgendes geschrieben: › hat man mir geraten biene mit dem mittelchen cantharis miniplex tropfen sone art stärkungskur zu geben
Wer ist denn "man"? Jemand, der sich mit dem Mittel wirklich gut auskennt? Der die Wirkung genau für euren Fall sicher einschätzen kann und weiß, welche Dosis und welche Potenz richtig ist?
Google mal nach "cantharis miniplex" - das scheint viel bei Blasenproblemen/Nierensteinen bzw. nach OPs (vor allem von Katzenhaltern) eingesetzt zu werden. Aber auch die raten dazu, die Dosierung von einem TA (HP) vornehmen zu lassen.
Ich würde auch mit "harmlosen" homöopathischen Mitteln keine Experimente machen.
LG
Martina |
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Karin
Althund



Alter: 52

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Powermix
Junghund



Anmeldung: 04.02.2006
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Hallo, ihr habt nach mir gerufen
Also Karin, definitiv kein homöopathisches Mittel zur Vorbeugung. Und auch kein homöopathisches Mittel, dass bei irgendwem mal irgendwann angeblich gut geholfen hat. Diese Mittel werden nach den augenblicklichen Symtomen und nach der gesamten Konstitution gegeben.
Cantharis ist zwar eines der ersten Mittel bei einer Blasenentzündung, kann für Biene aber durchaus falsch sein. Entweder (im günstigsten Fall) tut sich nix oder aber sie macht eine Arzneimittelprüfung und entwickelt andere oder schlimmere Symtome.
Homöopathie ist nur dann richtig gut, wenn ein wirklich erfahrener Homöopath am Werk ist und nicht jemand der sich Homöopathie auf sein Praxisschild geschrieben hat. Generell kannst du Biene was Gutes tun, wenn du dir einen wirklichen Spezialisten suchst, der gibt ihr dann das passende Mittel.
Liebe Grüße
Meggi |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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Zitat: › tut sich nix oder aber sie macht eine Arzneimittelprüfung
Huhu Meggi,
was bedeutet eine Arzneimittelprüfug? Wäre lieb, wenn du es mir erklären würdest.
LG Beate |
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Powermix
Junghund



Anmeldung: 04.02.2006
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Hi Beate,
also es war einmal........
nee, ich versuchs mal kurz zu beschreiben:
Hahnemann hat die einzelnen Substanzen ja an gesunden Menschen ausprobiert. Er hat dann genau darauf geachtet, welche Smptome diese Menschen entwickelt haben. Das ist die Arzneimittelprüfung. Da das Prinzip der Homöopathie ja ist ähnliches mit ähnlichem zu heilen, wußte er aufgrund der entstandenen Symptome, welche Krankheiten mit welchem Mittel zu heilen sind.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Gesamtheit aller Symptome zu beachten, weil Kopfschmerzen mit intensivem Fußschweiss anders zu behandeln sind als Kopfschmerzen mit Jucken des kleinen Fingers
Ja und heute versteht man unter der Arzneimittelprüfung, dass ein Patient ein homöopathisches Mittel bekommt, dieses ihm aber nicht hilft (weil leider falsch gewählt) und er andere Symptome entwickelt, die dieses Mittel auch hat. Im Fall von Cantharis könnte das zB starke Schluckbeschwerden bei Flüssigem, Neigung zu tiefer Ohnmacht, Brennen beim Stuhlgang oder bläschenartiger Ausschlag sein. Muss natürlich nicht. Aber nur mal das man eine genauere Idee hat, was man mit dem falschen Mittel anrichten kann. Es sind halt viel mehr als Zuckerkügelchen.
Ich hoffe, ich hab das alles verständlich ausgedrückt.
Liebe Grüße
Meggi
Edit: hab leider erst heute gesehen, dass du gestern schon gefragt hast - ich hätte dir sonst gleich geantwortet - sorry |
Zuletzt bearbeitet von Powermix am Do 07 Dez, 2006 23:08, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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parodienms
Junghund



Alter: 49

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Hallo Karin
ich kann Dir folgendes Buch empfehlen ( Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie Heilfibel eines Tierarztes ) in diesem Buch sind zu jeder Krankheit Behandlungsmethoden und Mittel beschrieben.
Gruss Micha |
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Karin
Althund



Alter: 52

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vielen dank meggi und allen anderen ...nochmal zur erklärung..ich wollte nix heilen bei biene, sondern die blase stärken....weil biene ja ein tiefer gelegtes, somit erdnahes,somit schneller kalt da unten, somit nasser bauch wenn nass draussen ist .....mehr nicht .....
ich hab aber wegen dem chi eh heute ein termin ..und werde
das mit dem blasen bienchen gleich ansprechen ...soll ja nix medikamentöses sein...nur stärkung ..zur zeit klöppel ich ihr wieder unter jedes habba habba n löffel bienenhonig und dem chi auch  |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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Huhu Meggi,
danke für die Erklärung. Somit und auch mit deinem Text ist der Satz:
"Nimm mal die Kügelchen, ob es hilft ist fraglich aber schaden kanns auch nicht" vollkommener Schwachsinn.
LG Beate |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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parodienms hat folgendes geschrieben: › Hallo Karin
ich kann Dir folgendes Buch empfehlen ( Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie Heilfibel eines Tierarztes ) in diesem Buch sind zu jeder Krankheit Behandlungsmethoden und Mittel beschrieben.
Gruss Micha
Hmmm,
Micha ich wäre da etwas vorsichtig mit. Denn erstens fehlt normal Mensch meißt die genaue Krankheit. Heißt wenn ich Magenschmerzen habe, kommt es vom Magen, oder woanders her. Und 2 Kann man ohne Ein Grundwissen der Medi. auch was falsch machen.
Code: › Homöopathie ist nur dann richtig gut, wenn ein wirklich erfahrener Homöopath am Werk ist und nicht jemand der sich Homöopathie auf sein Praxisschild geschrieben hat.
Da gebe ich dir Recht. Denn ich muss schon einiges über Krankheiten wissen, bzw ein andere Krankheit mit fast den änlichen Symp. ausschließen können.
Oki beim Schnupfen isset vielleicht net sooo schlimm. Aber bei anderen Krankheiten siehts anders aus. Und da gehts erstmal zum TA und andere Sachen auszuschließen. Und einiges geht halt nur über Röntgen, Blutbild usw.
Gruß Kerstin |
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Powermix
Junghund



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Hallo Beate,
das ist das richtige Fazit. Es kann nämlich sehr wohl schaden. Das eine Kügelchen vielleicht nicht, aber man bekommt ja dann die Empfehlung drei Wochen lang dreimal täglich ein bestimmtes Mittel zu nehmen. Und dann wirds kritisch.
Hi Kerstin,
so stimmts im Prinzip auch nicht. Ich bin absoluter Verfechter von Ärzten, die anschließend wirklich noch dei Jahre Homöopathie hinterndran gehängt haben. Da ist man auf der viel sichereren Seite. Aber rein theoretisch brauchst du absolut keine Ahnung von Krankheiten zu haben. Du musst nur die Materia Medica wirklich zu 100 % drauf haben und die verschiedenen Symptome ganz genau repertorisieren (nachschauen). Weil es auch den Arzt der als klassischer Homöopath arbeitet nicht wirklich interessiert, wie die Krankheit heißt. Man sucht nicht nach einer Krankheit sondern nach einer Vielzahl von Symptomen. Deshalb ist ja auch die Hobby-Homöopathie so gefährlich. Da suchst du nach Krankheiten.
Mal als Beispiel: du hast Schluckbeschwerden und wertest es als Halsschmerzen, suchst dann nach einem Mittel und wunderst dich, dass nix passiert. In Wahrheit kommen die Schluckbeschwerden vielleicht von der Schilddrüse. Ein Homöopath wird dich alles fragen incl. intimster Dinge und dann auf ein Mittel kommen, dass kein Laie jemals für Halsschmerzen einsetzen würde.
Jetzt hör ich aber auf
Liebe Grüße
Meggi |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Nabend Meggi!
Nein, nicht aufhören....
Einem Schulmediziner der irgendwann Homöopathi mit macht oki.
Jedocj jetzt erkläre mir mal wie man allein durch Fragen auf die Schilddrüse kommen kann????? Um alle anderen Sachen, wir bleiben bei den Schluckbeschwerden, auszuschließen, muss ich auch einen Reflux ausschließen, eine Verengung der Speiseröhre, oder eine Verletzung der Speiseröhre. Dies kann ich nicht durch erfragen rausbekommen. Da braucht man schon spezielle Gerätschaften um dies zu erkennen.
Um sicher bei der Schilddrüse zu sein, brauche ich nü mal Blutwerte.
Also, so ganz ohne irgendwelche Hilfsmittel komme ich da net aus.
Sorry, ist meine Meinung. Und ich glaube nicht, das man alles durch irgendwelche Kügelchen behandeln kann. Vielleicht liegts auch daran dass ich nü mal ne medizinische Ausbildung habe.
Gruß KErstin |
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Powermix
Junghund



Anmeldung: 04.02.2006
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OK Kerstin,
dann gerne weiter: als richtiger H. arbeitest du mit einer Materia Medica. Dort sind alle Symptome von Kopf bis Fuß plus Geist und Modalitäten etc verzeichnet. Ein H. erstellt bei den Halsschmerzen eine Amnanese. Ist er gut, dauert so eine Befragung ein bis zwei Stunden. Da er weiß, wie er fragen muß, fragt er dann Dinge, die mit den Halsschmerzen nichts zu tun haben und er fragt und fragt und fragt...... Dann sucht er sich aus den Syptomen die sogenannten Leitsymptome raus. Er schaut dann, welche Mittel zu diesen Symptomen passen. Das macht er mit allem was er erfragt hat. Und im Lauf des Repertorisierens kommt dann ein Mittel im wieder und immer öfter vor. Als guter H. kennt er das Mittel in seiner gesamten Wirkung eh genau, falls nicht schaut er es sich nochmal an und stellt dann fest, dass eben dieses und nur dieses Mittel das einzig Richtige ist. Er weiß dann als H (nicht als Arzt) immer noch nicht wie die Krankheit heißt. Aber er hat das Mittel gefunden das hilft.
Ich weiß nicht ob Reflux, das ist, wo man irgendwann keine Luft mehr kriegt und dann ersticken kann. Falls ja, ist klar dass ein Arzt sowas erkennen kann und entsprechend behandelt. Dafür dauert Homöopathie zu lange und wäre zu gefährlich. Ich hab es an was einfachen erklären wollen. Nur um das mal zu verdeutlichen. Und wie gesagt, für mich gibts Homöopathie nur beim Arzt. Klar mach ich zuhause bissi was selbst, aber nur sehr wenig.
Liebe Grüße
Meggi |
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