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donnerwetter
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 Deutschland Niedersachsen
Beitrag Verfasst: So 15 Nov, 2009 18:53 Antworten mit Zitat

Nabend!

Meine Schwester hat am Freitag ihr erstes Baby bekommen.
Nun mache ich mir gedanken, wie wir Joschi an das Baby gewöhnen sollen. Zwar mache ich mir keine Sorgen, dass er irgendwie aggressiv reagieren würde, aber trotzdem hatte er noch nie Kontakt zu Babys.
Babys riechen, klingen, bewegen sich, ...  bekanntlich anders als große Menschen und eventuell könnte das Joschi verunsichern.
Jetziger Plan ist also ihm eine Windel vom Baby mitzubringen und mit viel Gelobe und Leckerchen dran schnuppern zu lassen. Hintergedanke: Er verbindet den Geruch mit etwas Positivem und merkt dann, wenn er das erste mal mit dem Baby konfrontiert wird, dass es in Ordnung ist, dass es da ist.

Macht das Sinn? Habt ihr noch andere Geheimtips um Hund an Baby zu gewöhnen? Wie oft sollte man mit der Windel "trainieren"? Oder reicht ein benutztes Sabbertuch? Oder mache ich mir wieder mal zu viele Gedanken?

LG,
Tante Maaike

_________________
"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Mißtrauen schauen kann?"
(Arthur Schopenhauer)

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Kerstin
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 Deutschland Nordrhein-Westfalen
Beitrag Verfasst: Mo 16 Nov, 2009 18:09 Antworten mit Zitat

Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung mit Rocko und den kurzen von meiner Freundin berichten.

Als meine Freundin mit der Kurzen das erstemal bei mir, konnte sie noch nicht wirklich krabbeln. Nachdem sie ausgepackt war, und auf dem Schoß saß, durtfe Rocko dran. Ich saß daneben. Rocko fand den geruch wohl supi. Jedoch nicht den Windelgeruch. Da wollte er gar nicht dran, eher das Gesicht.
Rocko kannte bis dahin keine Baby, aber er fand sie supiiiiii.
Die Quieken so schön.

Ich würde das Baby auf den Arm nehemn, und Joschi einfach mal dran schnüppern lassen. Und dann siehste weiter. Klaro du bist griffbereit.

Dann viel Glück euch

Gruß

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Kirsten
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Beitrag Verfasst: Mo 16 Nov, 2009 20:36 Antworten mit Zitat

Ich denken, wenn ein Hund grundsätzlich Kindern gegenüber nicht negativ eingestellt ist, dann muss man sich da gar nicht so viel Gedanken machen.

Das Wichtigste dürfte wie immer darin bestehen, selbst nicht zu aufgeregt zu sein wenn der Hund dem neuen Erdenbürger das erste Mal begegnet.
Da liegt vermutlich schon der Schlüssel zum lockeren Umgang miteinander, wenn man sich nämlich selbst voller Begeisterung und mit vielen ahhhhhhhs und ohhhhhhhhs in die Babywiege neigt, dann wird natürlich auch der Hund aufdrehen und unbedingt mal gucken wollen. Icon Zwink
In solchen Fällen könnte es helfen, die Anspannung etwas zu kanalisieren indem man samt Hund und Kinderwagen einen kleinen Spaziergang macht und hinterher zusammen wieder das Haus betritt. Für den Hund ist das dann bereits die erste angenehme Verknüpfung. Ein paar kulinarische Bestechungen dürften ihr Übriges tun. Icon Zwink

Weder bei Lina, noch bei meinem alten Hund habe ich mir da großartig Gedanken drum gemacht. Anständig sozialisierte Hunde sind gemeinhin weitaus weniger doof, als wir manchmal denken. Ich habe mit beiden meiner Hunde die Erfahrung gemacht, dass sie sehr genau einzuschätzen wussten, dass man mit Kindern vorsichtig umgehen muss.
Meine Nichte Suska hat vor fast 20 Jahren mit meiner alten Hündin als Stütze laufen gelernt. Und die zweijährige Tochter meines besten Kumpels war z. B. die Einzige, vor der Lina das Bällchen freiwillig nach dem Apportieren fallen ließ, ein paar Schritte rückwärts ging und sich unaufgefordert ins Sitz begab, um den Ball auch wirklich frei zu geben. Ungeübte Erwachsene hätten um den ollen Ball wohl kämpfen müssen. Icon Zwink

Wenn das Interesse am Kind doch einmal zu groß wird, was gerade bei Krabbelkindern mit köstlichen Butterkeks verschmierten Mündern ja durchaus schon mal sein kann... *schleck* ...dann muss man dem Hund halt genauso wie sonst auch, gelassen die Grenze aufzeigen.
Solange die Eltern nun nicht besonders pingelig sind, finde ich aber selbst das nun nicht so problematisch. Ich hatte hier schon Hund und Kind gemeinsam auf einer Decke und beide mampften genüsslich Balsen "nur echt mit 52 Zähnen"... War eine Szene zum Piepsen und wurde von mir erst unterbunden, als der angesabberte Keks von der Hundeschnauze zurück in den Kindesmund wanderte... Icon Zwink
Dass man sowas natürlich nicht ohne Aufsicht zulassen kann, versteht sich von selbst.

Selbst gnadenloses Geplärre wurde von allen meinen Vierbeinern gelassen ertagen solange es einen Ort gab, an den man sich als akustisch drangsalierter Hund dezent zurück ziehen und seine Ruhe haben konnte.

Mach dir nicht zu viele Sorgen, ihr bekommt das schon hin.

Glückwunsch übrigens zum neuen Tantenstatus! Icon Zwink

LG
Kirsten

_________________
Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten... Image

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