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Kirsten
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Ich habe noch ein bisschen weiter nach Informationen gesucht...
Zunächst einmal: Für die Überprüfung und Zulassung von Impfstoffen sind das Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlicher-Institut zuständig. Denen muss man auch Impfschäden, Impfkomlikationen etc. sowohl für Human- als auch für Tierimpfstoffe anzeigen.
Für Menschen gibt es beim PEI auch eine umfangreiche Liste, auf der Fall für Fall aufgelistet ist zu welchen Komplikationen bzw. Schäden es kam.
Für Tierimpfstoffe konnte ich eine vergleichbare Auflistung nicht finden.
Scheinbar stellt die Absicherung einer gleichbleibenden Qualität bei Tierimpfstoffen ein Problem und zwar von der Produktion bis zur Verabreichung dar, wie man direkt auf der von mir verlinkten Seite vom Paul-Ehrlicher-Institut lesen kann. Deshalb unterliegen Tierimpfstoffe auch nicht der Arzneimittelgesetz sondern u. a. der Tierimpfstoff-Verordnung.
Ich frage mich gerade, ob die den Ansprüchen dem Arzneimittelgesetz vielleicht nicht genügen würden... nun ja, vielleicht hat´s auch andere Gründe.
Eine Auflistung aller in Deutschland zugelassenen Impfstoffe findet man hier
Somit lässt sich auch für Laien ermitteln, ob und welche Einzelimpfstoffkomponenten es gibt.
Beim Bundesverband für Tiergesundheit e.V. gibt es eine recht nützliche Liste mit Herstellerlinks.
Hierbei handelt es sich um einen Interessenverband u. a. von Tierarzneimittelherstellern. Der BfT selbst ist wiederum Mitglied der Chemischen Industrie. Informationen dieses Verbandes sind daher sicher mit Vorsicht zu genießen, die sind nicht umsonst ein Interessenverband.
Jedoch fand ich ihre Graphik über den Tierarzneimittelmarkt Deutschland 2006 recht interessant. Die uns an dieser Stelle interessierenden Impfstoffe finden sich unter dem Synonym Biologika, immerhin gut ein Viertel des Marktes. Gehen wir davon aus, dass sich die Hersteller bezüglich ihrer Umsätze vielleicht nicht immer so gerne in die Karten gucken lassen, könnte der tatsächliche Umsatz noch höher liegen. Wie dem auch sei, ich finde einen Marktanteil von 24% und 138 Mio Euro nicht schlecht. Was die Jungs allerdings Besorgnisrunzeln auf die Stirn zeichnen könnte, ist der leichte Rückgang auf diesem Sektor.
Der Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V. hält "Impfempfehlungen für die Deutsche Kleintierpraxis" in seinem Tierärzteportal bereit, leider kommen da nur Tierärzte rein. Immerhin gibt seine Ständige Impfkomission vet. eine Impfempfehlung für Hunde heraus. Demnach wären Wiederholungsimpfungen gegen Tollwut nach Herstellerangaben, Staupe und Parvovirose alle drei Jahre und Leptospirose jährlich (in betroffenen Gebieten auch häufiger) empfehlenswert. Der Rest sollte nach Lebensumständen bzw. der aktuellen Seuchenlage geimpft werden.
Die Herstellerangaben und deren Verfügbarkeit haben mich natürlich ganz besonders interessiert. Ich habe mich jedoch nicht durch alle Herstellerseiten gewühlt, sondern relativ wahllos einfach 4 Seiten rausgegriffen.
Tief im Inneren bin ich eine alte Unke, und so hat es mich nicht weiter verwundert, dass es tatsächlich Hersteller gab, die auf ihren entsprechenden Seiten lieber gar keine Angaben zu Impfintervallen machen wie z. B. Albrecht-vet und Virbac oder stumpf weiter behaupten es müsse jährlich aufgefrischt werden, zur Sicherheit jedoch noch mit dem Zusatz, man solle sich vom TA beraten lassen wie z. B. Essex-Tierarznei.
Im Gegensatz dazu finden sich bei Intervet erfreulicher Weise nicht nur umfangreiche Informationsseiten, sondern auch ein Impfplan, der im Wesentlichen mit den Empfehlungen vom Tierärzteverband korreliert.
Neugierig wie ich bin, habe ich dann auch einmal bei der Landestierärztekammer Hessen meine Äuglein aufgemacht. Interessanter Weise steht hier zwar, dass Impfintervalle nicht mehr jährlich sein müssen, trotzdem wird von einem jährlichen Impfgespräch mit dem TA geschrieben, genauere Angaben was da noch jährlich geimpft werden soll, fehlen jedoch.
Ganz krude wird´s dann wenn man sich auf TA-Seiten schlau machen will.
Ich greife da jetzt wahllos einfach eine Seite heraus, aber die Liste lässt sich beliebig erweitern.
Hier z. B. hatte man wohl nicht so richtig Lust den bereits existierenden Text mit der jährlichen Impfempfehlung den neuen Bestimmungen anzupassen. Scheinbar sah man sich jedoch schon irgendwie genötigt darauf dann doch noch Bezug zu nehmen, vieleicht haben ein paar unverbesserliche Zweifler unter den Tierhaltern gewagt mal nachzufragen. Von der jährlichen Impfpraxis mag man in dieser Praxis scheinbar nicht abrücken und deshalb wird den neuen Tollwut-Impfvorgaben schlicht damit begegnet, dass man sie für falsch hält. Man die trauen sich was, in Brüssel und im Friedrich-Loeffler-Institut saßen sicher nur Idioten.
Ich musste schon beim ersten Satz des Nachtrags breit grinsen, denn dort steht, dass 2006 neue Impfstoffe auf den Markt kamen, die längere Impfintervalle bezüglich der Tollwutimpfung ermöglichen. Das sind mir vielleicht Herzchen. Also falls Sie hier mal mitlesen sollten meine Damen: An den Impfstoffen hat sich nichts geändert, was neu ist sind die Beipackzettel. Und da haben sich die Hersteller nach eigenen Angaben ein Weilchen damit schwer getan, diese Beipackzettel in außreichendem Maße zu produzieren, sonst wäre Packungen mit dem Hinweis auf das 3 jährigen Impfintervall nämlich schon ein paar Monate eher auf dem Markt gewesen, zumindest stand das so in der email vom Hersteller.
Fazit:
Den Imfgegnern geht auch der 3 jährige Impfintervall nicht weit genug. Sie behaupten z. T. das Seuchen jeglicher Art ohnehin dank z. B. verbesserter Hygiene in den Hintergrund getreten wären, und dass das verminderte Auftreten von Pandemien kein Beweis für die Wirksamkeit von Impfungen wären. Demgegenüber stellen sie Risiken von durch Impfungen verursachten Todesfälle und Langzeitschäden heraus wie z. B. Krebserkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems, vermehrtes Auftreten von Allergien etc.. Schlagkräftige Beweise wie repräsentative Studien darüber gibt es jedoch nicht.
Die Impfbefürworter führen an, dass derartige Langzeitschäden nicht nachweisbar wären, bzw. dass zwischen Impfungen und Schäden kein wissenschaftlich haltbarer Zusammenhang hergestellt werden kann. ja wie auch wenn die Studien fehlen? Somit sei der Nutzen der Immunität gegenüber den Risiken deutlich größer.
Gleichwohl scheinen Behörden und Institute mögliche Schäden durch Impfstoffe nicht auszuschließen, denn sonst ließe sich die Meldepflicht von Ärzten diesbezüglich nicht erklären.
Für mich resultiert daraus, dass sich alle Tierhalter um eine anständige Grundimmunisierung ihrer Tiere kümmern sollten, ist diese abgeschlossen, handelt man im Hinblick auf die Verursachung von Pandemien zumindest nicht grob fahrlässig wenn man sich im Rahmen der Regeln an die neuen , längeren Impfintervalle hält.
Wem das zu unsicher ist, ist eine regelmäßige Titerbestimmung via Blutuntersuchung zu empfehlen.
Wenn der überwiegende Teil unserer Tiere eine anständige Grundimmunisierung durchlaufen hat, kann sich unsere Hundepopulation z. B. durchaus auch recht risikolos die wenigen Tiere leisten, deren Impfschutz eventuell nicht mehr so ganz auf dem neusten Stand ist, weil ihr allgemeiner Gesundheitszustand -wie bei Ullas Fabian- keine Impfauffrischungen mehr zulässt.
So ich habe fertig
LG
Kirsten |
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Kristin
Althund



Alter: 29

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Ähhm Kerstin
Ich bin auch nur gegen das nötigste geimpft und das auch nur weil meine Chefin drauf bestanden hat...  |
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Kerstin
Leitwolf



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Code: › Sie behaupten z. T. das Seuchen jeglicher Art ohnehin dank z. B. verbesserter Hygiene in den Hintergrund getreten wären,
ähhh wiederspreche ich etwas.
Denn durch die sehr starke und meißt übertriebene Hygiene, können sich gut Viren und Bakterien weiter entwickeln. Wie Hieß es früher immer ...eine Schüppe Dreck im Mund hat noch keinem geschadet. Denn durch die übertriebene Hygiene hat man oder Hund auch keine normola Staubwolke um sich, die doch von Vorteil ist.
Oki wenn der Tita stimmt, denke ich auch warum sollte ich Nachimpfen.....Impfen ist halt immer von Vorteil, wenn man ins Ausland möchte.
Code: › Gleichwohl scheinen Behörden und Institute mögliche Schäden durch Impfstoffe nicht auszuschließen, denn sonst ließe sich die Meldepflicht von Ärzten diesbezüglich nicht erklären.
Und wie oft kommt sowas vor?????
Das der körper bei einer Lebendimpfe die Krankheit in irgendeiner Form durchmacht, ist klar.
Wie sehen also Impfschäden dann aus????
Kirsten der Beitrag ist klasse, nur schmiert mir mein Rechner ab wenn ich die PDF Dateien öffnen will
so und jetzt nochmal OT.
Geht ihr mal zum Impfen........Tetanus, Diphtherie und Polio.....sollte jeder haben, denn auch ein Erwachsener kann gut und schnell an Kinderlähmung erkranken.....so kommt ihr hoffentlich nicht später zu mir in die Therapie
Grüße
Edit sagt...googel macht schlau...aber, ich war gerade auf einigen Seiten wegen der Impfschäden....was mich jetzt zum Grübeln bringt...einige sagen z.B. Staupe hält 7 Jahre und andere sie hält 15 Jahre. Und nü....5 Seiten 5 Meinungen. Wie soll da der Ottonormalverbraucher schlau draus werden |
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Zuletzt bearbeitet von Kerstin am So 21 Okt, 2007 10:24, insgesamt 2 Male bearbeitet |
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Kirsten
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Alter: 44

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Zitat: › ähhh wiederspreche ich etwas.
Denn durch die sehr starke und meißt übertriebene Hygiene, können sich gut Viren und Bakterien weiter entwickeln
Das ist auch nicht meine Position, ich habe nur versucht die jeweiligen Standpunkte und deren Hauptargumente stark verkürzt darzustellen.
Wobei die Sache mit der besseren Hygiene nicht ganz von der Hand zu weisen ist, denn dass die Pest in Europa keine wirkliche Bedrohung mehr darstellt, hat tatsächlich damit zu tun, dass wir unseren Unrat und Fäkalien nicht mehr auf die Straße entsorgen und somit unser Kontakt zu Ratten geringer geworden ist. Dafür produzieren wir aber nun mit übertriebener Hygiene vermehrt Allergien oder Superkeime.
Zitat: › Impfschäden...
Und wie oft kommt sowas vor?????
Das scheint das Problem zu sein, gesicherte Erkenntnisse liegen da wohl nicht vor, weder für Menschen, noch für Tiere. Außerdem scheint die Meldepflicht auch noch nicht ganz so lange zu bestehen...
Zitat: › Geht ihr mal zum Impfen........Tetanus, Diphtherie und Polio.....sollte jeder haben, denn auch ein Erwachsener kann gut und schnell an Kinderlähmung erkranken.....so kommt ihr hoffentlich nicht später zu mir in die Therapie
Keine Panik, dass ich als Kind meine Folgeimpfungen nicht, wie viele von euch, in Schul-Massenimpfungen erhalten habe, hat seinen Grund darin, dass mein kleiner Bruder Leukämie hatte.
Da mit Lebendimpfstoffen Geimpfte in der Regel abgeschwächte Formen der Krankheit durch machen und man nach Impfungen kurzfristig auch Erreger ausscheiden kann, wäre das für meinen Bruder, dessen Immunsystem nach Chemo- und Strahlentherapie im Eimer war, lebensgefährlich gewesen.
Die Schluckimpfung habe ich machen lassen als Klein-Suska ihre bekam, weil ich mich sonst beim frisch geimpften Kind hätte anstecken können. Gegen Röteln hat der Frauenarzt mich vor Jahren geimpft. Und Tetanus habe ich nach einem Katzenbiss als Erstimpfung bekommen.
Mumps und Windpocken hatte ich als Kind (wobei ich gegen Mumps/Masern sogar geimpft war). Ich habe irgendwann bei Eintritt in den Schuldienst einen Antikörpertest auf das Meiste von dem machen lassen, was ich an Nach-Impfungen verpasst hatte: Pocken, Tetanus, Röteln, Tbc, Masern etc.. Der Impfstatus war bei allem so gut, dass man davon ausgehen kann, dass das bis zu meinem Lebensende reicht.
Einzig die Hep-Impfungen fehlen mir, deren Titer haben wir meines Wissens auch nicht bestimmt. Gegen Hep impfte man damals noch nicht. Da aber sowohl mein Bruder durch die Leukämiebehandlung, als auch mein Vater nach einer OP unterschiedliche Hep-Arten hatten, kann man auch da davon ausgehen, dass mein Errregerkontakt mir eine gute Portion Antikörper beschert hat.
Alles in allem wäre damit ich sogar eigentlich in jeder Hinsicht ein brauchbares Beispiel für die Nach-Impfgegener.
Du wirst auf mich also mit ziemlich hoher wahrscheinlich als Patient verzichten müssen.
LG
Kirsten |
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