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Beate
Leitwolf



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Ich war gestern beim TA zum Impfen. Da ich durch die Barfumstellung noch ein Barferforum besuche habe ich dort auch mal unter Impfen nachgelesen. Dort sind sie gegen das jährlich Rundumimpfen. U.a. ging es um die Dreijahresimpfung Tollwut.
Vorher wollte ich aber noch eine Blutabnahme um mal ein großes Blutbild zum machen wegen ihrer Leberwerte und vor allem wegen der Umstellung auf Frischfutter, ob sie "genügen Nährstoffe" erhält.
Wir haben uns lange übers Barfen unterhalten, die TÄ ist auch sehr angetan und fragte woher ich das Fleisch bekomme, was es kostet, nach den Öffnungszeiten u.s.w.
Dann erklärte sie mir das dafür aber kein normales Butbild gemacht wird sondern ein spezielles, da Mangelerscheinungen (also fehlende Vitamine, Mineralien usw.) nicht zu sehen sind.
Über das ganze Gequatsche habe ich Depp dann vollkommen vergessen nach der Dreijahresimpfung zu fragen.
Pieks, und fertig
Sie sagte dann aber: ich habe Tollwut nicht geimpft, weil die vom letzten Jahr noch 2 Jahre gilt.
Im Impfpass war aber gültig bis: 2007 eingetragen, sie guckte extra nochmal im PC nach, der Impfstoff war aber schon ein Dreijahresimpfstoff. Sie hat dann in dem nächsten Feld den Namen und die Nr. von dem Impfstoff eingetragen, Datum geimpft von gestern und gültig bis: 16.10.2009.
Wie lasst ihr eure Hunde impfen??
Viele lassen ihre Hunde nicht gegen Zwingerhusten impfen weil "auch ein Hund stirb nicht an einer Erkältung". Bei der Aussage bin ich noch leicht skeptisch, und Ihr??
LG Beate |
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Kirsten
Moderator



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Zitat: › m Impfpass war aber gültig bis: 2007 eingetragen, sie guckte extra nochmal im PC nach, der Impfstoff war aber schon ein Dreijahresimpfstoff. Sie hat dann in dem nächsten Feld den Namen und die Nr. von dem Impfstoff eingetragen, Datum geimpft von gestern und gültig bis: 16.10.2009.
Das gilt meines Wissens aber nur solange du mit dem Hund nicht über die Landesgrenze willst. Ich muss Lina jährlich gegen Tollwut impfen lassen, weil die Einreisebestimmungen ins europäische Ausland nach wie vor Bestand haben. Täte ich das nicht und würde kontrolliert, könnte ich jenseits der Grenze arge Probleme bekommen.
Nachdem Lina sich bei dem Hund meines Schwagers mit Zwingerhusten infiziert hatte, habe ich sie einmal impfen lassen.
Da sie aber nun kaum noch Kontakt zu der vierbeinigen "Seuchenschleuder" meines Schwagers hat (der hält es in der Regel leider nicht für nötig einen über die, in seiner Familie vorherrschenden Infektionskrankheiten, aufzuklären ) und ich auch keine Hundeschule mit ihr besuche, wird nicht mehr gegen Zwingerhusten geimpft.
Gesunde, erwachsene Hunde mit normalen Sozialkontakten haben ein relativ geringes Infektionsrisiko. Im Falle einer akuten Epidemie in der Umgebung kann man immer noch diese "Schnupfimpfung" durchführen. Und da Lina einmal eine solche Infektion hatte und einmal geimpft wurde, hat sie sicher ohnehin noch den ein oder anderen Antikörper...
LG
Kirsten |
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Beate
Leitwolf



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Huhu,
Holland und Österreich (das sind die beiden Länder wo ich mich für interessiert habe) akzeptieren die Dreijahresimpfung.
Irgendwie gibt es seit ein paar Tagen ein neues Gesetz aber ich finde es nicht. Ging um die EU Länder und einheitliche Impfbestimmungen.
Vllt. weiß hier Kristin mehr?
LG Beate |
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Kerstin
Leitwolf



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ich lass jedes Jahr Impfen. Eine Spritze und gut is.
Gegen Zwingerhusten lass ich nicht Impfen, denn du hast nie einen 100% Schutz dabei, weil sich die Vieren rasch verändern.
Rocko hatte ja mal als Junghund den Zwingerhusten, aber woher er den hatte keine Ahnung. In der Huschu hatte ihn keiner.
Ich denke wenn du rasch reagierst beim Zwingerhusten, wirds wohl nicht so schlimm sein. Rocko bekam ihn damals über Nacht. Da wir sofort am Morgen zum Ta sind, bekam er nur Hustensaft, und der reichte bei ihm
Grüße Kerstin |
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Kirsten
Moderator



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Zitat: › Holland und Österreich (das sind die beiden Länder wo ich mich für interessiert habe) akzeptieren die Dreijahresimpfung.
Frankreich wollte letztes und dieses Jahr noch die jährliche Impfung. Das müsste also ein sehr neues Gesetz sein.
Ich habe bezüglich einer neuen Gesetzeslage noch nichts entdeckt und ich treibe mich ja nun wirklich recht intensiv im Netz herum, aber ich kann mich die Tage ja mal auf die gezielte Suche begeben.
LG
Kirsten |
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Kristin
Althund



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Guten Morgen
Zum Thema Impfen gibt es ja viele verschiedene Meinungen. Ich schreib jetzt einfach mal, wie ich es gelernt habe und wie ich es auch weiter machen werde. Es gibt jetzt neue Impfstoffe in denen manche Impfstoffe für 2 bzw. 3 Jahre zugelassen sind wie z.B. Tollwut und Staupe, aber welche Vorteile bringt es mir diese Impfungen nur alle zwei bis drei Jahre machen zu lassen. In meinen Augen keine, denn
1. Muß ja sowieso jedes Jahr etwas geimpft werden und die Einzelimpfungen sind teurer als die gesamte 6fach-Impfungen.
2. Ist es für meinen Hund nicht gesünder oder besser verträglich manche Impfungen nur alle zwei bis drei Jahre zu impfen, da der Hund oder auch der Mensch nie auf die Stoffe reagiert, die geimpft werden, sondern immer auf das Lösungsmittel in dem die Stoffe gelöst sind. ( Der neue Impfstoff ist sehr gut verträglich. Wir hatten aber bis letztes Jahr Impfstoffe von verschiedenen Firmen dastehen, da es immer wieder Hunde gab die auf den Impfstoff einer bestimmten Firma mit Schlappheit und z.T. neurologischen Ausfällen reagiert haben, den Impfstoff einer anderen Firma haben sie aber problemlos vertragen, da dort das Lösungsmittel anders war). Die Gefahr, dass ein Hund bei den Einzelimpfungen allergisch reagiert ist also nicht geringer und man kann nicht zu viel impfen. Das Immunsystem muss sich ja sowieso jedes Jahr mit der Impfung auseinandersetzen.
3. Ist die Impfmoral der Leute sowieso schon schlecht, da sie meinen die Krankheiten sind ausgerottet. Viele Leute überziehen die Impfungen ihrer Hunde um mehere Monate. Oft sind Hunde 2-3 Jahre gar nicht geimpft worden. Wir haben letztes Jahr zwei Hunde an Parvovirose verloren. Dazu kommt, dass sich die meisten Leute nur daran erinnern, dass ihr Hund gegen Tollwut geimpft werden muss, dann haben sie im Kopf "ach ja die Impfung hält ja drei Jahre" und kommen nicht mehr zum Impfen. Die Folge wird sein, dass Seuchen wie Leptospirose wieder vermehrt auftreten werden und die ist z.B. auch auf den Menschen übertragbar.
4. Gab es vor ca. 15 Jahren schon mal einen Impfstoff, bei dem die Staupe einen zweijährigen Impfschutz gewähleistete. In den Folgejahren ist dann Staupe wieder vermehrt aufgetreten, so dass der Impfstoff wieder vom Markt genommen wurde.
5. Braucht man sowieso einen 1jährigen Tollwutimpfschutz, wenn man mit seinem Hund ins Ausland fahren will und mir ist nicht bekannt, dass da Holland und Österreich eine Ausnahme bilden, aber ich kann da gern noch mal nachschaun.
Ich werde meine Hunde weiterhin einmal im Jahr gegen alles Impfen lassen, auch gegen Zwingerhusten, denn auch der kann tödlich enden, wenn es dumm läuft.
Lg Kristin |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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@Kirsten,
ne Frankreich macht dieses Jahr auch noch nicht mit.
Es ist auch noch kein beschlossenes Gesetz - das hat da wohl einer falsch ausgedrückt- sondern noch ein Vorschlag zu einheitlichen Bestimmungen. (aus Sept. 2007) Zur Einreise nach Frankreich ist nach wie vor die jährliche Schutzimpfung nötig. Ansonsten habe ich nur für Holland und Österreich nachgefragt.
Ich impfe meinen Hund natürlich weiterhin jährlich, das Datum schreibe ich hinten in den Kalender ein um es umzutragen, wenn es einen neuen Kalender gibt. Somit ist es ausgeschlossen das ich trotz dreijähriger Tollwutimpfung die anderen Impfungen vergesse.
Mir geht es auch nicht darum das es Impfschäden gibt, weshalb ich so wenig wie nötig impfen möchte (wir hatten noch nie ein Problem nach/bei einer Impfung ist immer gut vertragen worden) sondern darum das ich nicht unnötig Zeugs in meinen Hund gespritzt bekomme.
Die Tollwutimpfung -auch die, die nur ein Jahr hält- ist im Blut nachweislich noch viel länger aktiv.
Gegen Zwingerhusten lasse ich weiterhin impfen. Mich interessiert jedoch die Meinung anderer Hundehalter. Die TÄ meinte der Trend zur Impfung dagegen geht immer weiter zurück. Sie hält sie jedoch für wichtig. Die Hunde die ich mit Zwingerhusten kenne haben es alle gut überstanden und ausser einem waren sie alle dagegen geimpft.
Ich hätte gerne den größt möglichen Schutz mit der kleinst nötigen "Chemiekeule".
LG Beate |
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Kristin
Althund



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Hallo Beate
Bei der Tollwutimpfung muss ich dir leider wiedersprechen. Tollwutantikörpertests die z.B. für Großbritannien Pflicht sind, haben uns schon gezeigt, dass jeder Hund anders auf die Impfung reagiert. Es gibt Hunde die mit einer einmaligen Impfung Antikörper aufbauen, die ein ganz Leben reichen und es gibt Hunde, die trotz jährlicher Impfung bei diesem Test, den vorgeschriebenen Titer nicht erreichen. Das kennt man ja auch vom Menschen, weshalb z.B. bei der Hepatitis B -Impfung nach Abschluß des Impfschemas ein Antikörpertest gemacht wird, um zu überprüfen ob der Titer hoch genug ist oder man noch mal nachimpfen muss.
Und dein Hund bekommt ja auch keine Chemie gespritzt, sonder abgeschwächte Erreger der Krankheit, damit das Immunsystem sich damit auseinandersetzen kann und die entsprechenden Antikörper bildet. Ich denke für das Immunsystem ist durchaus von Vorteil sich jährlich damit auseinanderzusetzen um sich immer wieder daran zu erinnern.
Gruß Kristin |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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Zitat: › Bei der Tollwutimpfung muss ich dir leider wiedersprechen.
aber gerne doch , dafür habe ich es ja eingestellt.
Zitat: › Und dein Hund bekommt ja auch keine Chemie gespritzt, sonder abgeschwächte Erreger der Krankheit, damit das Immunsystem sich damit auseinandersetzen kann und die entsprechenden Antikörper bildet. Ich denke für das Immunsystem ist durchaus von Vorteil sich jährlich damit auseinanderzusetzen um sich immer wieder daran zu erinnern.
und genau da bin ich so hin und her gerissen. Natürlich möchte ich meinem Hund auf keine Fall in irgendeiner Weise schaden. Nur stellt sich mir immer noch die Frage wa ist jetzt besser? Den Hund "überimunisierten" oder so wenig zu impfen wie möglich oder besser ausgedrückt nötig?
LG Beate |
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Beate
Leitwolf



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Der ÖKV (Österr.Kynologenverband) sagt, dass EU-Hunde mit einer Dreijahresimpfung einreisen dürfen, wenn diese Impfstoffe auch in Österreich zugelassen sind.
D.h. wenn der Hund eine Impfung mit Präparat XY bekommen hat, darf er einreisen weil es in Ösiland auch zugelassen ist, Wenn es aber YZ ist, darf der Hund nicht rein.
Wenn ich die Liste habe, stell ich sie ein.
Meine Meinung dazu: sch....... Bürokratie.
LG Beate |
Zuletzt bearbeitet von Beate am Do 18 Okt, 2007 12:33, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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Kristin
Althund



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Jau dem stimm ich dir voll und ganz zu ( Sch...Bürokratie)
Im Endeffekt kann man sich über das Thema Impfung glaub ich ewig streiten. Frag 5 Tierärzte zu dem Thema und du kriegst 6 verschiedene Antworten. So dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wie oft und was er seinem Hund impfen lässt.
Ich bin da glaub ich einfach auch ein bißchen vorgeschädigt, weil ich schon so einige Sachen erlebt habe und es wirkich furchtbar war mit anzusehen, wie die beiden Hunde letztes Jahr qualvoll an Parvovirose eingegangen sind.
Um das Chaos um das Thema Tollwutimpfung perfekt zu machen. Es gibt eine neue Studie, in der es heißt, dass man seinen Hund bei der Erstimpfung im Abstand von vier Wochen zweimal gegen Tollwut impfen lassen soll, damit der Hund einen ausreichenden Impfschutz aufbauen kann. Man kann dieses Thema also endlos fortsetzen und am Ende muss doch jeder selbst entscheiden, was er impfen lässt oder sich auf den Rat seines Tierarztes verlassen |
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Beate
Leitwolf



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Zitat: › am Ende muss doch jeder selbst entscheiden, was er impfen lässt
schade aber auch Stimmt aber.
Allerdigs bin ich mir ja noch gar nicht so sicher ob es richtig ist, was ich da mache (T-Dreijahresimpfung)
LG Beate |
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Beate
Leitwolf



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Kirsten
Moderator



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Hier stehen die Einreisebestimmungen verschiedener Länder zusammengefasst.
Darin heißt es wörtlich auf Seite 6: "Die deutsche Tollwut-Verordnung wurde am 20.12.2005 dem EU Entscheid 2005/91/EG angepasst. ... Im Fall der Wiederholungsimpfung sollen Impfungen innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sein, den der Hersteller angibt."
Der EU-Entscheid ist also gar nicht mal so neu, jedoch haben einige Länder ihre eigenen Einreiseregeln. Frankreich fordert nach wie vor die jährliche Tollwutimpfung.
Schweden dagegen z. B. verlangt eine Titerbestimmung. Die anderen Länder müsst ihr selber nachsehen.
Martina hat vor 2 oder 3 Jahren den Tollwuttiter für Kira testen lassen und Kiras Titer lag nach wenigen Impfungen weit über dem geforderten.
Ist auch logisch unsereins impft man ja auch nicht jährlich gegen Pocken oder Kinderlähmung. Da wir alle Säugetiere sind, funktioniert unser Körper in den wesentlichen Teilen ähnlich.
Ich persönlich habe durchaus etwas gegen die unreflektierte, jährliche Impfpraxis und offen gesagt halte ich sie größtenteils auch für reine Geldmacherei.
Solange ein Hund jung und gesund ist, sieht er in der Regel den TA nämlich nur zum Impfen und etliche Tierarztpraxen beziehen einen nicht unerheblichen Teil ihres Umsatzes aus den Impfungen.
Genauso habe ich aber auch durchaus etwas gegen nicht immunisierte Hunde, in der Tat erhöhen diese das Risiko eines Ausbruchs von inzwischen eigentlich weit verdrängten Infektionen.
Insofern halte ich eine regelmäßige Titerbestimmung und bei Bedarf eine entsprechende Nachimpfung durchaus für sinnvoll, wird beim Menschen in der Regel ja auch so gemacht.
Das Risiko unnötiger Nebenwirkungen, ob durch den Impfstoff oder dessen Lösungsmittel sei dahin gestellt, lässt sich somit minimieren und der Infektionsvorsorge wäre auch genüge getan.
Das Problem, dass ich sehe, besteht darin, dass hier zwei grundsätzliche Interessen aufeinander prallen.
Auf der einen Seite steht die Pharmaindustrie und die TAs, die einen nicht zu verachtenden Umsatz mit jährlichen Impfungen zu verbuchen haben und auf der anderen Seite stehen die Tierhalter, denen fundierte Informationen und Studien nicht ohne weiteres zugänglich sind.
Und so mutiert die Impffrage vielerorts schlicht zur Glaubensfrage.
Die Einen lehnen Nachimpfungen mit geradezu esotherisch anmutender Argumentation schlicht ab und buhlen im WWW nahezu missionarisch um Gleichgesinnte, wobei ihnen die Argumente von meinem Standpunkt als Biologe aus gesehen, doch häufig erheblich zu schnell ausgehen und sich auf Hörensagen oder ominöse semiprofessionelle Untersuchungen stützen (das es zu dem Thema wenig seriöse Untersuchungen gibt, hängt allerdings durchaus mit der Lobby möglicher Auftraggeber für diese Forschungen zusammen ). Und die anderen malen im Gegenzug gerne das ein oder andere Horrorszenario farbig aus (muss sich hier keiner angesprochen fühlen, bezieht sich eher allgemein auf das Thema und auf von mir schon dazu geführte Diskussionen an anderer Stelle).
Keins von beidem wird der Problematik gerecht, aber leider hat´s den unangenehmen Nebeneffekt, dass viele der missionierten Jünger meinen, überhaupt nicht impfen lassen zu müssen, weil TAs ja alle Geldschneider sind und die anderen lassen kategorisch alles impfen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass hin und wieder auch der finanzielle Umsatz den Weg diktiert.
In beiden Extrem-Fällen hat´s im schlimmsten Fall das geliebte Haustier auszubaden.
LG
Kirsten |
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Beate
Leitwolf



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Zitat: › "Die deutsche Tollwut-Verordnung wurde am 20.12.2005 dem EU Entscheid 2005/91/EG angepasst. ... Im Fall der Wiederholungsimpfung sollen Impfungen innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sein, den der Hersteller angibt."
Aber das würde ja bedeuten, das alle Länder (ausser GB und wer war das noch?) die GLEICHEN Einreisebestimmungen hätten.
Bei Frankreich z.B. stand zum Impfen nichts besonderes, ergo kann man da auch mit einer Dreijahresimpfung rein sofern der Impfstoff von einem Hersteller ist, der dies bescheinigt.
Die scheint (!!) aber nicht zu stimmen, die wollen doch jährliche Impfungen.
Und Ösiland steht nur EU Bestimmungen,
die wollen jeodoch nur die Dreijahresgeimpften haben, die mit einem Mittel IHRER Wahl geimpft sind.
Egal was man liest, es hat doch alles Ecken und Kanten und wird irgendwie auf der nächsten Website wiederlegt.
ICH WILL EINHEITLICHE GESETZE !!!!
LG Beate |
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