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chienne
Leitwolf



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Anmeldung: 20.09.2006
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Heute muss ich mich mal so richtig aufregen!
Bessi hat übers Wochenende Besuch von ihrem großen blonden Hundefreund. Für eine schöne große Runde fand ich es besser eine Freundin mitzunehmen. Hunde sollten ja entspannt, aber trotzdem sicher geführt werden.
Offensichtlich sehen das manche Leute ganz anders.
Auf dem Rückweg kamen wir an einem von Hundehaltern recht stark frequentierten Weg (teilweise vonAutos befahrbar) vorbei. Und was müssen wir zu unserem Entsetzen sehen: Zwei kleine Mädchen (höchstens Grundschulalter) mit einem Hund.
Gut, auch das hat man leider immer mal wieder. Aber erstens war weit und breit kein Erwachsener zu sehen. Die Kinder waren alleine mit dem Hund und einigen Luftballons unterwegs. Und zweitens war es kein Dackel, kein Zwergpinscher, kein Pudel. Es war ein riesengroßer Altdeutscher Schäferhund.
Wir sind ewig lange stehengeblieben, weil die Kinderchen da irgendwie nur rumstanden und ich auf eine Konfrontation der Hunde echt keiner Lust hatte. Bessi ist nun mal kein Lämmchen an der Leine.
Irgendwann habe ich angefangen zu rufen. Keine Reaktion.
Dann gebrüllt. Langsamste Reaktion. Die KInder sind im Schneckentempo den Teil des Weges, wo auchAutos fahren dürfen entlang. An einem Grundstück rief eines, glaube ich: "Mama."
Kinder mit Hunden aufwachsen zu lassen, finde ich toll. Die erste Kinderfrau meines Sohnes hatte iauch einen Schäferhund, ein Lämmchen. Und erhat bestimmt davon profitiert. Aber wie kann man kleine Kinder mit einem riesigen Hund allein auf die Straße schicken???
Grüße
Renate |
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Kirsten
Moderator



Alter: 44

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Zitat: › Aber wie kann man kleine Kinder mit einem riesigen Hund allein auf die Straße schicken???
Vermutlich Faulheit der Eltern, dann müssten sie mit Fiffi nämlich nicht mehr raus wenn die Kurzen doch schon mit ihm Gassi waren. Außerdem ist Fiffi bestimmt ein gaaaaaaaaaaaaaanz Lieber der immer nur spielen will und die Kinder sind ja nicht weit weg vom Haus... Was weiß ich, keine Ahnung aber ungefähr so stelle ich mir das vor.
Bei uns gibt es auch eine Gruppe von Kindern, die gehen schon seit ich hier wohne mit 3-4 Hunden gleichzeitig spazieren.
Eigentlich sind die auch wirklich ganz niedlich, aber auch nur eigentlich, denn meist haben sie auch diese große und nicht sehr freundliche Schäferhündin dabei. Diese Schäferhündin scheint anderen, ihr unbekannten, Hündinnen gegenüber nicht wohlgesonnen zu sein und mir stockte auch schon mehrfach der Atem wenn uns dieses Grüppchen entgegen kam.
Einmal schafften es die beiden größeren Mädels (sind vielleicht inzwischen so um die 13 Jahre alt) kaum zu zweit dieses riesige Tier zu halten.
Die Kids hatten echt Not, hingen hilflos quiekend am Hundehalsband, während der Hund sie hinterher schliff und zogen dann in ihrer Verzweiflung erstmal der Schäferhündin eins mit einer zweiten Leine drüber.
Helfen konnten ich den Kindern leider nicht, weil ich Lina dabei hatte und weit und breit kein Baum stand, an den ich Lina kurzfristig hätte anbinden können und so stand ich da, konnte nicht vor und nicht zurück und musste darauf hoffen, dass die Kids das irgendwie schaffen ohne dass Lina und ich von dem Ungetüm gefressen werden. War kein schönes Gefühl, für keinen von uns und ich habe mich auch ziemlich geärgert.
Ich halte es für unverantwortlich von den Hundebesitzern die Kleinen mit so vielen und so großen Hunden Gassi gehen zu lassen. Verboten ist das in NRW soweit ich weiß jedoch nicht, es handelt sich ja nicht um einen Listenhund.
Wenn die Kinder den Hund dann doch mal nicht halten können und was passiert, zahlt im Zweifelsfall vermutlich nicht einmal die Versicherung, wobei ich allerdings ohnehin bezweifle, dass die Hunde überhaupt versichert sind, wir wohnen ja nicht gerade in der sozial und finanziell bestgestelltesten Gegend.
Da ich mit diesem Hund aber immer nur die Kinder draußen sehe, fehlt mir auch der erwachsene Ansprechpartner. Den würde ich doch zu gerne mal etwas einstielen. Die Kids mag ich nicht anpöbeln, die sind für die Situation ja nicht wirklich verantwortlich und möchten nur das Gassigehen mit Hund genießen, was ich durchaus nachvollziehen kann, ich war ja auch mal klein. Ist echt immer eine ganz blöde Situation wenn man die trifft.
LG
Kirsten |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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Grundsätzlich gilt beim Führen eines 20/40er Hundes bei Kindern das Gleiche wie bei Erwachsenen, sie müssen einen Sachkundenachweis machen.
Wenn ich die "Kinderstunde" machen, müssen die Eltern die Hunde bis hinters Tor bringen und dort auch wieder abholen. (ist nicht lustig anzusehen wie eine 10 Jährige von einem starken, übermütigen Goldi über den stark befahrenen Parkplatz gezogen wird)
Sina (11) darf mit klein Pauline Gassi gehen allerdings bewaffnet mit dem Spruch das der Hund stark ansteckend Krank ist, damit keine Leute ihre freilaufenden Hunde an sie dran lassen. Paulchen ist dann nämlich eine Leinensau, damit könnte Sina dann nicht umgehen.
Kiki ( darf obwohl körperlich dem Kleinhund gewachsen noch gar nicht mit ihr spazieren gehen.
Ich begreife nicht, wie verantwortungslos manche Eltern sind.
LG Beate |
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Kirsten
Moderator



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Zitat: › Grundsätzlich gilt beim Führen eines 20/40er Hundes bei Kindern das Gleiche wie bei Erwachsenen, sie müssen einen Sachkundenachweis machen.
*vor die Stirn patsch* Stimmt, da hatte ich ja gar nicht mehr dran gedacht. Ich musste die Prüfung nämlich nicht machen, es reichte der mehrjährige Steuernachweis vom ersten Hund und beim Ordnungsamt meinten sie, dass das abgeschlossene Biostudium nach ihrem Ermessensspielraum eigentlich auch reichen würde. ich hab´mich gewundert und artig danke gesagt, das war´s dann.
Aber eine offizielle Altersuntergrenze für den Sachkundenachweis gibt es nicht oder? Jedenfalls habe ich darüber auf die Schnelle nichts finden können.
LG
Kirsten |
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FairyLy
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Leider muss ich dir da widersprechen, Beate. Der Sachkundenachweis ist nur für das Halten eines solchen Hundes nötig, über das Führen sagt das Gesetzt nichts aus.
Gesetzlich darf also auch jedes Kind jeden Hund führen (Ausnahme: die angeblich oder tatsächlich gefährlichen Hunde).
Beschränkend ist da lediglich in einigen Fällen die Versicherung, die dann eben nicht zahlt.
LG
Ly |
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Beate
Leitwolf



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öhm das hab ich so gelernt bei einer Prüfung vom DSV.
Ich mach mich mal schlau ob es sich da um ein Gesetz (so wie ich das verstanden habe) handelt oder nur eine Verbandsrichtlinie ist.
LG Beate |
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FairyLy
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Ich hab sicherheitshalber nochmal ins Gesetz geguckt, bevor ichs geschrieben habe
Und weiß es auch, weils für die hundevermittlung ja nicht gerade unrelevant ist. |
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Beate
Leitwolf



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Wer einen Hund hält, muss ihn ja zwangsläufig auch mal Führen. Ich würde das Gesetz ändern.
Dann hab ich jetzt knapp 20 Leuten Sch...... erzählt aber ich kann mich ja auf den Dachverband berufen, ausserdem gibts jetzt mindestens 10 Hunde die durch meine Falschaussage NICHT ihre Kinder durch die Gegend schleifen .
LG Beate |
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FairyLy
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Und dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Ich würd das an deiner Stelle auch weitererzählen und im Zweifelsfalle eben auf den Dachverband berufen.
Sollen die sich doch dann damit rumschlagen, dass es gar nicht im Gesetz steht, wenn jemand sich beschwert....
LG
Ly |
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