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Kerstin
Leitwolf



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Das habe ich beim Googlen gefunden
Zitat: › Die üblichen Gerüchte die erfunden wurden, die angeblich besagen, wenn ein Hund dominant ist:
· Wenn er vor dem Menschen gefüttert wird
· Im Bett schlafen, womöglich noch mit ganz engem Kontakt
· Am Treppenansatz liegen oder ähnliches
· Als erstes durch die Tür rennen
· Ständig im Weg liegen
· An der Leine ziehen
· Spiel beginnen oder beenden
· Wenn er bei Zerr- und Beutespielen gewinnt
· Wenn der Hund springt
· Wenn man ihm das Futter nicht abnehmen kann
· Wenn häufig markiert wird
· Wenn er sich in Kot wälzt
· Wenn er die Rute hoch trägt
· Wenn er jagen geht
· Wenn er nicht alleine bleiben kann und alles zerstört
· Passive Dominanz è keine Kommandos befolgt
Gibt es überhaupt den dominanten Hund?
Streben Hunde nach der Vorherrschaft in unserem gemischten (Hund/Mensch) Rudel?
· Dominant gegenüber dem Menschen è sie sehen uns nicht als Hunde
http://www.dog-snake.de/dominanzteil2.htm
Was haltet ihr so davon???
Bin mal über eure Meinung gespannt!
Eigendlich habe ich was anderes gesucht, aber vielleicht find ichs ja noch
Gruß Kerstin |
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Stef
Leitwolf



Alter: 44
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Also, ich glaube das nicht... Weil vieles geht ja nicht vom Hund aus.
Zitat: › Wenn er vor dem Menschen gefüttert wird
Was kann der Hund dafür, wenn der Mensch nach ihm ißt?? Gut, bei uns fressen die Hunde nach uns, aber das liegt eher am Tagesablauf, weil sie nach dem Morgen- und Abendspaziergang fressen.
Zitat: › Im Bett schlafen, womöglich noch mit ganz engem Kontakt
Meine Mädels schlafen nicht bei uns im Bett, weil mir das schlicht zu eng wird. Aber ich kenne Leute, deren Hunde schlafen mit im Bett und sie haben keine Probleme.
Zitat: › Als erstes durch die Tür rennen
Ich gehe bei uns als erstes durch die Tür, das liegt aber einfach daran, daß ich erst gucken will, was los ist.
Zitat: › An der Leine ziehen
Das Problem habe ich mit Corazón noch, aber ich denke nicht, daß das mit Dominanz zu tun hat, eher mit noch nicht ganz erfolgreicher Erziehung
Zitat: › Spiel beginnen oder beenden
Gut, wenn Inka mit ihrem Spielzeug nervt, gehe ich nicht drauf ein. Aber ich halte das nicht für dominates Verhalten. Inkaist schlicht ein Ball-Junkie.
Zitat: › Wenn er bei Zerr- und Beutespielen gewinnt
Meistens gewinne ich Aber man kann den Hund auch mal gewinnen lassen, ohne daß es Probleme gibt. Kann gut für das Selbstbewußtsein des Hundes sein.
Zitat: › Wenn man ihm das Futter nicht abnehmen kann
Das Problem habe ich nicht. Aber ich denke, daß das oft auch mit Unsicherheit zu tun hat oder mit der Vergangenheit der Hunde (ex-Straßenhund etc.)
Zitat: › Wenn häufig markiert wird
Corazón markiert sehr viel (wie ein Rüde), aber sie ist kein dominanter Hund. Für mich ist das eher eine Angewohnheit.
Zitat: › Wenn er die Rute hoch trägt
Dürfte auch rassebedingt sein
Zitat: › Wenn er jagen geht
Das liegt für mich am Trieb und dem tollen Gefühl, das der Hund dabei hat.
Zitat: › Wenn er nicht alleine bleiben kann und alles zerstört
Hat für mich eher was damit zu tun, ob's der Hund gelernt hat oder nicht, oder mit Angstzuständen.
Zitat: › Passive Dominanz è keine Kommandos befolgt
Das kommt in den Flegelphasen vor. Corazón macht so eine Phase auch gerade durch, aber ich glaube immer noch nicht, daß sie dominat ist. Inka ist eher dominant veranlagt.
Es gibt mit Sicherheit dominante Hunde, aber oft wird die Dominanz vorgeschoben, wenn die Erziehung nicht gefruchtet hat. |
_________________ Stef
Vierbeiner-Blog |
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Karin
Althund



Alter: 52

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Martina
Althund



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Halo!
Meine Meinung:
All diese Dinge können Dominanzgehabe sein. Müssen aber nicht.
Längst nicht jeder Hund, der vor seinen Zweibeinern das Futter bekommt, wird "dominant". Auch nicht die Bettschläfer, Sofaschmuser, Zerrspielsieger, Jäger usw.
Deshalb hilft es meiner Erfahrung nach auch nicht, den Hund von morgens bis abends vermeintlich "unterzuordnen" (indem wir die Liste oben negativ "abarbeiten"). Im Gegenteil. Möglicherweise ziehe ich mir damit einen völlig unsicheren Hund heran, der bei jeder Gelegenheit in Angstbeißerei ausbricht.
Entscheidend ist in meinen Augen der Gesamteindruck, den ein Hund macht. Vor allem die Frage, ob er überhaupt Probleme macht. Wenn nicht, ist die Frage nach Dominanzgesten nur akademischer Spielkram.
Außerdem bin ich der Überzeugung, dass es nur wenige Hunde gibt, die wirklich ein dominantes Wesen, einen dominanten Grundcharakter haben. Sonst gäbe es in jedem Rudel permanent Rangordnungskämpfe. Die Mehrzahl der Hunde ist froh und zufrieden damit, wenn Cheffe ansagt, wo's längs geht und sie sich nicht ständig selbst um Sicherheit und Versorgung der Truppe kümmern müssen.
Viel häufiger als dominante Hunde haben wir schlichtweg schlecht erzogene Hunde, die gar nicht so richtig wissen, wann genau wir was genau von ihnen eigentlich wollen. Weil wir mal hü, mal hott machen, selbst nicht konsequent sind, uns unklar verhalten, immer mal wieder fünfe gerade sein lassen, weil wir selbst gred nicht so'n Bock oder die Nerven für Disziplin haben.
Wenn wir hier aufmerksam und selbstkritisch sind, können wir anschließend gerne mal im Bett oder auf dem Sofa ausgiebig schmusen.
LG
Martina |
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Powermix
Junghund



Anmeldung: 04.02.2006
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Dann ist Luke eindeutig passiv dominant , aber nicht aufgrund seines Wesen, sonder aufgrund unserer Erziehung
Martina hat völlig recht:
Zitat: › Viel häufiger als dominante Hunde haben wir schlichtweg schlecht erzogene Hunde, die gar nicht so richtig wissen, wann genau wir was genau von ihnen eigentlich wollen. Weil wir mal hü, mal hott machen, selbst nicht konsequent sind, uns unklar verhalten, immer mal wieder fünfe gerade sein lassen, weil wir selbst gred nicht so'n Bock oder die Nerven für Disziplin haben.
Wir wohnen im ersten Stock und ich finde es völlig ok, wenn Luke als erster runterrennt und damit sein Tempo selbst bestimmen kann. Bevor wir aus dem Tor gehen, muß er dann sitzen und warten bis ich ihn rauslasse.
Würde er Zerrspiele generell verlieren, wäre es die Frage, wann er nicht mehr spielen will.
Am Anfang hat Luke auch nichts hergegeben, was er im Maul hatte. bei ihm lag es daran, dass er sich ja größtenteils selbst versorgen mußte. Ansonsten finde ich es erstmal völlig normal für einen Hund - warum sollte er was hergeben?? Aber durch Erziehung klappt das recht gut. Wir haben anfangs immer getauscht, aber mittlerweile muss ich ihn nur noch absitzen lassen und er gibt alles frei
An der Leine ziehen sehe ich eher als Ungeduld an bzw. wie Stef schon schrieb, es fehlt noch (oder wieder mal) ein Stück Erziehung.
Und irgendwie hab ich bis heute noch nicht ganz verstanden, warum der Hund nicht auch mal ein Spiel beginnen soll oder signalisieren darf, dass er ein paar Streicheleinheiten braucht.
Zitat: › Wenn er jagen geht
Ich dachte, dann wäre es ein Jagdhund
Liebe Grüße
Meggi |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Zitat: › Wenn er vor dem Menschen gefüttert wird
dachte immer gefressen wird im Rudel, und nicht wer mehr zu sagen hat
Zitat: › tändig im Weg liegen
Hmmmm macht Rocko immer
Zitat: › An der Leine ziehen
Und das kann er besonders gut
Zitat: › Wenn häufig markiert wird
das macht er auch sehr gern und oft
Zitat: › Wenn er die Rute hoch trägt
Ja das auch, ist halt selbstbewußt
Zitat: › Wenn er jagen geht
Lieblingsbeschäftigung im Wald
Zitat: › Wenn er nicht alleine bleiben kann und alles zerstört
Und auch das kann er wieder super
Hmmm hab ich jetzt einen Dominanten Hund : :
NÖÖÖÖ das ist Rocko und ja er darf auch aufs Sofa!
Er ist kein Bischen Dominant, aber nicht die Bohne!
Denke, dass jeder Hund was davon hat, und das ist normal. Sonst wäre es ja auch kein Hund mehr, sondern eine Maschiene. Und die wollen wir ja nicht!!
Gruß Kerstin |
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