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Wurzi
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 09:49 Antworten mit Zitat

Huhu.

Wir haben Silas ja jetzt 5 Jahre und im TH wurde er auf 3 Jahre geschätzt, also ist er um die 8 Jahre alt. Ich dachte immer, für einen Misch ist das noch kein Alter und opahaftes Verhalten zeigt Silas auch nicht wirklich. Silas ist ja unser erster Hund und nicht immer ganz einfach mit seinem Jagdtrieb, Schutztrieb und seinem Leinenpöbeln und der gesündeste Hund ist er irgendwie auch nicht mit seiner Schilddrüse, Milben und Allergien. Naja, was solls. Wir leben damit und lieben ihn damit.

In letzter Zeit schläft Silas viel und kommt nicht mehr sofort zur Tür geschossen, wenn man reinkommt. Er ist auch sehr launisch im Moment und regt sich über Hunde und Menschen auf, die ihn vorher nie gestört haben. Sonst ist er wie immer. Er kommt gut hoch, nachdem er geschlafen hat, hüpft ins Auto ohne Probleme, spielt Ball wie immer (aber nur noch mir mir, mit sonst keinem Familienmitglied mehr), spielt doll mit seiner Hundefreundin usw.

Wir waren dann beim TA und haben zur Kontrolle Blut abnehmen lassen und die TAin hat ihn untersucht. Er hat wieder 2 Knubbel, die aber noch klein sind und vorerst drinne bleiben und gegen Milben wurde er gespottet.

Die TAin meinte, dass er einen grauen Star bekommt. Jetzt aber noch nichts gemacht werden muss. Mein Papa wurde letzte Jahr an beiden Augen deshalb operiert. Also schon mal für eine OP sparen *seufz*.

Die Blutwerte haben ergeben, dass die Schilddrüse gut ist, wir können auch mit der Dosierung runtergehen. Niere, Leber etc. sind auch alle ok. Aber es kam raus, dass Silas beginnende Arthrose hat *heul*. Jetzt hat die TAin irgendwas deswegen bestellt (ich habe keine Ahnung was, Papa war am Telefon und der hats vergessen), was er dann bekommt.

Schmerzen hat Silas augenscheinlich nicht. Er soll jetzt aber längere Ruhezeiten bekommen und nicht mehr so viel spielen etc.

Kein Ballspielen mehr? Silas ist doch ein Balljunkie Sad.

Keine langen Spaziergänge mehr? Silas hat so schön abgenommen, dann hält er sein Gewicht bestimmt nicht mehr.

Meine Mutti sieht Silas sein Ende schon nahe (Knubbel = Krebs, Augentrüben = blind, Arthrose = alt = Ende) *augenroll* und Papa übertreibt es und geht nur noch kleine Runden.

Wie sollen wir jetzt mit der Diagnose grauer Star und Arthrose und Silas umgehen?

überforderte / ratlose Grüße Kerstin

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Kirsten
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 12:36 Antworten mit Zitat

Keine Panik!
Gegen die Arthrose hat die Tierärztin bestimmt ein Nahrungsergänzungsmittel bestellt, sowas wie z. B. Grünlippmuschel-Extrakt. Das Zeug ist beim Tierarzt nicht ganz billig, soll aber den beginnenden Knorpelabbau aufhalten bzw. zum Knorpelaufbau beitragen. Hat mein alter Hund zur Unterstützung damals auch bekommen und ich hatte den Eindruck, dass es ihm damit tatsächlich besser ging. Wenn´s wirkt lohnt es sich auf Dauer zu schauen, ob es das bei anderen Anbietern preiswerter als beim Tierarzt gibt.

Und so ein grauer Star ist auch kein Weltuntergang. Zum einen können Hunde ohnehin nicht so besonders gut gucken und zum anderen ist die Sehfähigkeit damit nicht von heute auf morgen weg, sondern nimmt halt langsam ab. In der Regel gewöhnt sich ein Hund daran. Ohren und Nase übernehmen dann verstärkt die Navigation.
Ich habe bei Toyah damals keine OP wegen des Stars mehr machen lassen, aber sie war auch um einige Jahre älter und auch gesundheitlich ansonsten nicht mehr so auf dem Damm, da wollte ich ihr eine Narkose nicht mehr zumuten. Aber auch mit trüben Linsen kam sie noch recht gut zurecht, selbst als das mit dem Hören dann auch nicht mehr so ganz richtig klappte. Bei einem ansonsten noch recht fitten und noch nicht steinaltem Hund würde ich vermutlich anders entscheiden.

Was die Knubbel betrifft, so kommen die bei älteren Hunden auch relativ häufig vor. Meist sind´s harmlose Fettgeschwulste oder recht langsam wachsende, gutartige Alterstumore. Man sollte die Dinger zwar im Blick behalten, muss aber auch nicht übermäßig Angst haben. Wenn du Silas neue Linsen verpassen lässt, können die Knubbel bei der Gelegenheit sicher recht problemlos mit entfernt werden.

Ich würde mit Silas ganz normal umgehen.
Übermäßiges Toben und Springen vermeiden, lieber ein bisschen Schwimmen oder so und Spaziergänge wie er halt mag. Gerade bei Arthrose und Co. ist es ja wichtig, dass der Hund nicht so viel Gewicht mit sich rumschleppt, faul auf der Haut rumliegen, nur noch schonen und dadurch dick und rund werden, wäre da auch kontraproduktiv. Außerdem werden unterbeschäfftigte Hunde quengelig, einen nöligen und unglücklichen Hund zu haben, ist sicher auch keine Lösung. Ich denke, die gesunde Mischung macht´s. Und solange er noch halbwegs ordentlich sehen kann, muss man auch nicht beim Möbelrücken übermäßig aufpassen... Icon Zwink

LG
Kirsten

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chienne
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 13:40 Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,
was du schreibst, kommt mir von meiner Dunja bekannt vor.
Sie hatte auch schon mal Gelenkschmerzen und auch bei ihr war von einem beginnenden Grauen Star die Rede. Aber beides war wirklich nicht schlimm. Der Star entwickelt sich in der Regel so langsam, dass der Hund gar nicht blind wird. Und die Athrose kann, wenn sie nicht wirklich richtig heftig ist, ganz gut behandelt und im Griff gehalten werden. Wir haben damals weiter lange Spaziergänge gemacht. Nur das ewige Stop and Go durch das Ballspielen habe ich drastisch reduziert.
Bestimmt habt ihr noch viele Jahre Spaß miteinander.  Smile  Smile  Smile

LG
Renate

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FairyLy
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 17:00 Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

ich habe zwar nicht viel Zeit, abert ein wenig beruhigen will ich dich doch schnell:
Ich habe hier inzwischen seit 4 Jahren einen blinden Hund mit Arthrose und ordentlich viele Knubbeln und es geht im prima, er ist noch lange nicht dem Ende nahe und manche Dinge sind zwar etwas eingeschränkt, aber doch machbar. Auch Sammy spielt Ball, ich rolle den Ball aber, dann wird er auch nicht so schnell und Sam macht langsamer. Spaziergänge machen wir so, wie kann und mag. Das spielt sich alles schnell ein und du kennst deinen Hund ja und kannst ihn gut einschätzen, was du ihm zumuten kannst und was nicht.
Vielleicht überlegst du mal zum nächsten Treffen zu kommen und lernst Sammy mal kennen?

LG
Ly

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donnerwetter
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 18:37 Antworten mit Zitat

Hi Kerstin,

auch ich will dich mal ein wenig beruhigen.
Joschi ist jetzt knapp 10 Jahre alt und hat seit einigen Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion.
Dann kam seine Darmgeschichte. Aufgrund eines Divertikels am Mastdarm bekommt er also noch täglich seine Dosis Lactulose, um entspannt sein Geschäft erledigen zu können.
Letzten Sommer fiel Joschi durch seine Schlappheit und ständige Müdigkeit auf und es wurde eine eingeschränkte Herztätigkeit diagnostiziert und nun hat er noch ein weiteres Medikament in seinem Arzneischränkchen stehen.
Wie es sich für einen Senioren gehört, bekommt er morgens und abends seinen Tablettencocktail.
Einen beginnenden grauen Star hat er auch, aber der ist wirklich noch am Anfang.
Seit einiger Zeit ist Joschi nachts öfters unruhig. Da das mit seinem Herz/Kreislauf in Verbindung gebracht wurde, hat er zusätzlich noch ACE-Hemmer zum Test bekommen. Als sich keine Besserung zeigte, haben wir das Teufelszeug wieder abgesetzt.

ABER

Trotz dieser Altersschwächen ist Joschi noch ziemlich fit. Er macht lange Spaziergänge ohne weiteres mit, kommt schnell hoch nach dem Schlaf, kann seinen Garten noch ordentlich vor dem bösen Radfahrern und Spaziergängern verteidigen und wenn er Lust dazu hat holt er auch mal einen Ball den ich werfe.
Will sagen: Wenn Hund gut auf Medikamente eingestellt ist, kann er auch noch mit vollen Zügen sein Leben genießen. Und so ein grauer Star... das dauert Jahre bis der wirklich schlimm wird. Und wie schon gesagt, ist ein Hund sowieso nicht allzusehr auf seine Augen angewiesen.

Oft werde ich ungläubig angeguckt, wenn ich erzähle, dass mein Hund schon fast 10 ist.. "Waaas? Nee, den hätte ich jetzt auf viiieeel jünger geschätzt!"
Genieß die Zeit mit Silas, mach dir nicht zu viele Sorgen!

Liebe Grüße,
Maaike

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"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Mißtrauen schauen kann?"
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Kristin
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 21:38 Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin

Wie alle anderen schon sagen. Mach dir nicht so viele Sorgen. Die meisten Hunde bekommen im Alter einen grauen Star, aber der schreitet so langsam fort, dass kaum ein Hund die völlige Erblindung erlebt. Außerdem adaptieren Ohren und Nase so gut, dass man kaum bemerkt wie der Hund immer schlechter sieht. Ich würde ihn deswegen nicht operieren lassen.

Wegen der Arthrose. Woher weiß deine Tierärztin das? Hat sie Silas geröntgt. Anders kann sie eine Arthrose nicht feststellen, sondern lediglich eine Verdachtsdiagnose stellen, aufgrund einer klinischen Untersuchung. Und selbst wenn, das heißt nicht das sich dein Silas sich nicht mehr bewegen darf. Hier gilt das Motto "Wer rastet, der rostet". Das Ballspielen sollte man vielleicht etwas einschränken und auf andere Spiele umsteigen, die weniger Stop and Go fordern. Aber gegen einen normalen Spaziergang und gelegentliches herumtoben mit seiner Freundin ist absolut nichts einzuwenden. Im Gegenteil je mehr Muskulatur er hat, um so mehr werden die Gelenke geschont. An welchen Gelenken hat er denn die Arthrose? Wenn du Silas was gutes tun willst, laß ihn viel schwimmen, achte darauf dass er nicht zu dick wird (das geht auf die Gelenke), sorge für einen warmen und trockenen Liegeplatz, lass ihn nicht kalt und nass werden. Auch wenns doof aussieht, ein Regenmantel bei nasskaltem Wetter wirkt Wunder. Ansonsten kann auch ein guter Tierphysiotherapeut, viel tun um die Arthrose in Schach zu halten.
Dini ist mittlerweile 5 Jahre und hat mittelgradige HD mit beginnender Arthrose und sie ist ein aktiver Rettungshund. Selbst nach einem drei-bis vierstündigem Einsatz, zeigt sie keinerlei Lahmheit oder sonstige Anzeichen von Schmerzen. Sie wird von mir dreimal pro Woche physiotherapeutisch behandelt. Die HD merkt man ihr kaum an. Ich schreibe im Moment meine Facharbeit über HD und drehe auch einen Film mit HD kranken Hunden. Ich habe einige Hunde mit schwerer HD und fortgeschrittener Arthrose gefilmt und die meisten laufen richtig gut und sind aktiv, einfach weil die Besitzer darauf geachtet haben, die Muskulatur zu erhalten.

Die Knoten würde ich auch im Auge behalten, aber so lange sie gar nicht oder kaum wachsen, brauchst du dir keine großen Gedanken darum machen.

Atme erstmal tief durch, mach dir nicht zu viele Gedanken und hole dir unter Umständen eine zweite Meinung wegen der Arthrose.

Lg Kristin

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Beate
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Beitrag Verfasst: Mi 20 Aug, 2008 23:03 Antworten mit Zitat

Huhu,
erstmal wünsche ich dir noch eine gaaaanz lange, schöne Zeit mit Silas.

Arthrose habe ich bisher nur bei einem meiner Pferde gehabt. Er ist steinalt ohne große Probleme damit geworden. Wenn es nass-kalt war ging er etwas steifer, anfangs mit Lahmen was sich aber mit der Zeit gab. Hatte er stärkere Probleme bekam er (ich weiß den Namen nicht mehr genau) Hahnenfuss (oder so ähnlich) in die betroffenen Gelenke gespritzt. Zusätzlich einen Futterzusatz mit Gelantine.

Hätte er auf der Weide keinen Unfall mit offenem Beinbruch erlitten, wäre er noch älter geworden. Er starb mit 27 Jahren und war noch fit wie ein Turnschuh. Eben mit "Anlaufschwierigeiten", vermehrt im Winter.

LG Beate

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Wurzi
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Beitrag Verfasst: Do 21 Aug, 2008 10:15 Antworten mit Zitat

Morgen.

Die TAin hat auch gesagt, dass am graue Star so noch nichts gemacht werden muss. Ich dachte halt, das wird schnell schlechter. Merken tut man das bei Silas aber schon manchmal. Letztens hat er meinen Neffen auf dem Fahrrad angegrummelt. Erst als mein Neffe näher kam und Silas angesprochen hat, hat er ihn erkannt.

Die entfernten Knubbel waren laut Labor eine gutartige Fettgeschwulst und eine entzündete Talkdrüse. Ich bin von den Ratten abgehärtet und sehe das auch gelassener. Die neuen Dinger werden beobachtet aber raus sollen sie nicht, wenn sie so bleiben aber das der Mutti begreiflich machen *stöhn*.

Dann muss ich mal schauen, wo Silas schwimmen kann. Vielleicht gibts hier ja so eine Praxis mit so einem Wasserbecken. Mal Google fragen.

Zitat: › Vielleicht überlegst du mal zum nächsten Treffen zu kommen und lernst Sammy mal kennen?


Ich kenne Sammy doch schon von Dülmen. Silas und er hatten sich doch auch kurz angemacht *grins*. Ich komme trotzdem gerne wieder Icon Zwink.

Geröntgt wurde Silas nicht. Wo auch, eindeutig an einem Gelenk hängts nicht, also er zeigt noch keine offensichtlichen Schmerzen. Im Blut wurde der Wert nachgewiesen.

Dann müssen wir mehr Nasenarbeit mit dem Ball machen als ihn zu werfen. Jetzt werfen wir mehr als wir suchen, also drehen wir es um.

Wenn ich nachmittags mit Silas gehe, gehe ich immer 1 Stunde und ein bischen. Die TAin meinte, das wäre zu viel, wenn Papa morgens ne knappe Stunde geht und abens ne halbe Stunde gegangen wird. Wir machen ja keinen Dauerlauf, sondern gehe ganz normal. Ich kann Silas nicht anmerken, dass das zu viel für ihn wäre. Ist das echt zu viel?

LG Kerstin

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donnerwetter
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Beitrag Verfasst: Do 21 Aug, 2008 11:07 Antworten mit Zitat

Morgen,

Zitat: › Die TAin meinte, das wäre zu viel


Also, ich finde das klingt jetzt so erstmal nicht zu viel. Ich würde es von Silas abhängig machen. Beobachte ihn genau. Wenn du das Gefühl hast, er kann/mag nicht mehr, dann geh nach Hause. Ansonsten, lass ihn bestimmen, wie lange er kann.
Joschi und ich gehen oft 2-3 Stunden und es gibt gar keine Probleme, sobald ich aber merke, dass er schwächelt gehts ab nach Hause.

Lieben Gruß,
Maaike

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Wurzi
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Beitrag Verfasst: Do 21 Aug, 2008 12:05 Antworten mit Zitat

Ich empfinde das auch eher als das tägliche Minimum. Aber Silas schläft dann auch wirklich erstmal lang und wenn er wieder kommt, gehen wir in den Garten. Am WE gehen wir auch länger mittags. Das waren nur Ca.-Angaben, die der Papa am Telefon der TAin so gesagt hatte. So genau schauen wir auch nicht auf die Uhr.

Zitat: › Ich würde es von Silas abhängig machen.


Seh ich auch so, deshalb fand ich die Aussage "das ist zu viel" komisch/unpassend.

Beim Papa ist es abends meist so, dass Silas sich nach seinem Geschäft rumdreht und nach Hause geht oder sich hinsetzt und wartet bis Papa die Richtung Zuhause einschlägt. Bei mir macht er sowas nicht mal im Ansatz. Wie soll ich das verstehen (Schmerzen / faul / mit Papa kann mans ja machen)?

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donnerwetter
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Beitrag Verfasst: Do 21 Aug, 2008 14:13 Antworten mit Zitat

Zitat: › Bei mir macht er sowas nicht mal im Ansatz.


haha, das ist ja witzig. Bei Joschi und meinem Vater ist das genau so. Ich kann stundenlang mit ihm durch die Felder streifen, aber bei meinem Vater setzt sich Joschi spätestens nach einer 3/4 Stunde hin und geht keinen Schritt weiter.

Ich erkläre mir das so, dass mein Vater ihm zu langweilig ist Icon Zwink Die trotten immer nur so nebeneinander her, während ich Joschi vollquassel Very Happy

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ulla
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 Deutschland
Beitrag Verfasst: Do 21 Aug, 2008 17:13 Antworten mit Zitat

liebe Kerstin,
leider hatte ich in den letzten Tagen wenig Zeit und hab Dein Thema erst jetzt entdeckt.
Im Wesentlichen schließe ich mich allem hier bereits Gesagten an.
Für Fabian habe ich damals Canosan zugefüttert, was zwar verdammt teuer ist, aber wirklich wirkt....und ich bin eher ein Skeptiker, wenn es um die Wirkungsweise von angeblichen Wundermittelchen geht. Ich habe das Canosan direkt in meiner Apotheke bestellt und schließlich nen "Freundschaftspreis" von 75 € bezahlt, da ich das regelmäßig alle drei Monate neu brauchte....also anders gerechnet: für 25 € / Monat ging es Fabian mit seiner Arthrose und insbesondere mit seinen Gelenkentzündungen aufgrund der Borreliose spürbar besser! Und so gesehen sind 25€ im Monat dann auch nicht sooo viel...
und wie Kristin schon sagte: wer rastet, der rostet!...gerade dann, wenn die Gelenke nicht mehr so richtig wollen, aus welchen Gründen auch immer, wird die Muskulatur so verdammt wichtig...und zum Muskulatur-Aufbau ist Bewegung nun mal das Wichtigste.......
Mit Fabian stand ich auch etwas irritiert vor meinem TA, der da behauptete, dass ich viel zu viel mit Fabian laufe...bei uns stand das damals im Zusammenhang mit seiner Herzschwäche...da hat mein TA auch sehr detailliert erfragt, wann ich wie lange mit ihm laufe...mit dem Fazit, dass ich wesentlich weniger mit ihm laufen sollte...
ich habe das damals tagtäglich immer wieder aufs neue von Fabian und seiner "Tagesform" abhängig gemacht...und wie oft sind wir dann 2 - 3 mal so weit gelaufen, wie TA eigentlich schon als zu viel bezeichnet hatte......Du kennst Deinen Silas und Du wirst das garantiert sehen, wenn es für ihn zu viel wird.....das wird sich demnächst ganz leicht einspielen...vertrau da ganz auf Dein Gefühl und auf Deine Beobachtung...Silas wird Dir deutlich zeigen, wenn es beschwerlich für ihn wird ..solche pauschalen TA-Meinungen finde ich nicht ganz so überzeugend: ich denke, ein Hund, der immer schon viel Auslauf geniessen durfte ist bei beginnender Arthrose immer noch anders einzustufen als ein Hund, der drei mal täglich einen 15min Pipigang bis zum nächsten Busch macht.
Mein Motto bei meinen älter werdenden Hunden war immer: was dem Hund Spaß macht, nehme ich ihm nicht weg....auch wenn es medizinisch gesehen vielleicht unvernünftig gewesen sein sollte...aber lieber einen glücklichen Hund mit einer eventuell um 6 Monate verkürzten Lebenszeit als einen unglücklichen Hund...
und Silas der Ball-Junkie wird sich bestimmt begeistert auf neue Spielkreationen einlassen, die diese plötzlichen Spurts und Stopps vermeiden....mit meinem Bobtail hab ich immer "Toni Schumacher" gespielt, als er älter wurde....das war auch so ein Ballverrückter....ich habe dabei zunächst ein paar leichte Täuschungsmanöver angedeutet und dann den Ball flach auf den Hund zu gekullert...er fand das riesig!!!

wir schicken Dir ganz liebe Grüße,
Trost und Zuversicht. Du wirst bestimmt noch viele schöne Jahre mit Silas geniessen können. Ich denke, Ihr steht jetzt gerade mal...etwas poetisch gesagt..auf der Schwelle zum Lebensabschnitt "Alter Hund".
Solange in diesem Lebensabschnitt eventuelle Schmerzbeeinträchtigungen  noch nicht die Oberhand gewonnen haben, gibt es so viel Positives und Schönes, man ist so sehr vertraut miteinander, man versteht sich ohne viel Tamtam.....

LG
Ulla und Jannis

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Wurzi
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Beitrag Verfasst: Mi 29 Apr, 2009 08:54 Antworten mit Zitat

Morgen.

Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin in der Tierklinik bei einem Orthopäden. Die Sprechstundentante meinte, Silas soll nüchtern sein, weil man ihn ggf. dann gleich in so einen Tomographen stecken will. Wir haben den Termin aber um 15 Uhr. Den ganzen Tag nichts fressen... Und bei der Narkose wegen der Geschwulst-OP hat Silas gekrampft und war danach total fertig... Das will ich eigentlich nicht. Die sollen ihn röntgen. Dabei hält er still.

Diese Futterergänzung für die Knochen, die Silas am Anfang nur kurweise bekommen hat, bekommt er jetzt täglich. Man merkt auch, dass er sich schertut ins Auto zu springen. Da muss ich jetzt mal nach so einer Rampe schauen. Bei Fressnapf etc. sind die ja nicht gerade billig. Vielleicht versuche ich mich mal selbst dran. Sonst hat Silas jeden Abend vor dem Sofa gestanden und "gefragt", ob er drauf kann. Jetzt will er gar nicht mehr hoch, wenn man ihn auffordert. Beim Gassi gibts keine Probleme, beimTreppensteigen auch nicht und beim Spielen auch nicht. Aber man sieht, dass er anders läuft. Ist schlecht zu beschreiben. Als würde er die Knie hinten nicht ganz durchdrücken.

LG Kerstin

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Jeannette
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Beitrag Verfasst: Mi 29 Apr, 2009 11:54 Antworten mit Zitat

Hallo!

Warum soll Silas denn ins CT? Wegen der Hinterbeine? Ist geguckt worden, ob er einen Kreuzbandriss hat? Ist eine Schmerztherapie gemacht worden? Ist er überhaupt schon mal hinten geröngt worden (Knie, Hüfte, Wirbelsäule usw.)? Wenn er in Narkose gekrampft hat würde ich alles versuchen, erstmal um eine solche Narkose rumzukommen. Wenn er die Probleme "nur" beim Springen hat, dann verhindert das. Ich habe eine Rampe für Billy bei Ebay ersteigert für ganze € 11,00. Die ist zwar schwerer als eine Alurampe, aber so eine kostet auch locker über € 100,00... Im Moment brauche ich die Rampe zwar nicht, aber ich dachte mir, dass es nicht schaden kann, sie schon mal zu haben.  

Was ihr noch versuchen könntet, wäre Akupunktur. Und vor kurzem hab ich auf Tier.tv gesehen, dass Blutegel ganz besonders gut bei Arthrose helfen. Nun gut, dafür müßte man jemanden in der Nähe haben, der damit arbeitet...

Billy hat jedenfalls die Knie schon ohne Narkose geröngt bekommen. Das könntet ihr ja erstmal machen lassen. Wenn sie dabei nichts zeigt, könnt ihr immer noch unter Narkose per CT nachsehen lassen.

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Kirsten
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Beitrag Verfasst: Mi 29 Apr, 2009 13:57 Antworten mit Zitat

Huhu Kerstin,
das mit dem CT würde ich auch noch einmal genauer hinterfragen. Das ist für gewöhnlich eine reichlich teure Untersuchung und wenn dafür auch noch eine Narkose gegeben werden muss, die Silas nicht so gut verträgt, dann sollte dir die TA-Dame schon sehr gut erklären können, warum sie das machen wollen, nachdem sie Röntgen nicht für nötig hielten. Icon Zwink

Wenn es sich wirklich um eine Arthrose handelt, dann hilft in erste Linie langfristig nur gezielter und schonender Muskelaufbau. Wenn die Muskeln das Skelett tragen, müssen die Gelenke nicht so viel Gewicht aushalten. Bei einer beginnenden Arthrose sollen auch Spritzen mit Hyaluronsäure ganz gut helfen.

Und was die Autorampe betrifft: Selber bauen... Zwei billige Holz-Regalbretter aus dem Baumarkt mit Scharnieren zu einem Laufsteg verbinden (dann lässt sich das Ding auf die Hälfte zusammenklappen), ein paar kleine Querlatten auf den Laufsteg und fertig ist die Sache im Prinzip. Beim "Alles-20%-billiger-außer-Tiernahrung", dürftest du dann mit ca. 20€ dabei sein. Icon Zwink

LG
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