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Karin
Althund
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Beitrag Verfasst: So 30 Apr, 2006 09:30 Antworten mit Zitat

das mit dem fressen versteh ich aber nun nicht wirklich ....wieso steht das inne küche....
wasser ist absolut ok und ja auch wichtig, aber als dauerangebot futter ...das ist nicht gut....
gerade weil dein hund ein mieser futterkandidat ist ...geb dem hund seine ration und gebe ihm 5 minuten zeit, sieses zu mampfen ...tut er es nicht...weg damit und dann erst am abend wieder hinstellen ....wenn du ne dauerbemampfung anbietest, kann der hund garkeinen hunger haben ...
also---2 mal am tag futter, wenn er nicht will, hat er selber schuld, am vollen napf ist noch kein hund verhungert ....das ist fakt ...
Laughing
ansonsten ....kann ich dir nur dem rat geben , um mit deinen eltern auf einen erziehungsnenner zu kommen...nerve und nerve und sage, das sie mit zum hundeplatz kommen sollen..oder ob sie bock haben einen total unerzogenen hund für die nächsten jahre zu haben, mit allen peinlichkeiten die es da so gibt und die sich ja auch schon klar zeigen .....

ich hege fast die befürchtung, das deine eltern den hund so nicht wirklich haben wollen ....beziehungsweise nicht die arbeit mit ihm....aber sage ihnen , das sie ja zum hund gesagt haben und nun endlich mal bei der erziehung mit dir zusammen an einem strang oder auch leine ziehen ...ohne dollen ruck Wink

_________________
Fröhliche Menschen sind nicht bloß glückliche,
sondern in der Regel auch
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Biene ist klein, aber OHO   Image
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Kirsten
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Beitrag Verfasst: So 30 Apr, 2006 13:43 Antworten mit Zitat

Hallo Julia,

die Idee eine Liste mit dem zu machen, was der Hund können soll und was er nicht darf etc., finde ich schon mal gar nicht schlecht.
Da verhandelt es sich in der Familie sicher leichter, weil du nicht aus der hohlen Hand heraus argumentieren musst, vor Ärger nicht so schnell die Hälfte vergisst und vielleicht hat ja das ein oder andere Familienmitglied auch noch konkretere Vorstellungen bezüglich der Hundeerziehung, die man dann auf diese Liste mit aufnehmen kann.
Um darüber zu verhandeln bietet sich dann vielleicht sowas wie eine kleine Familienkonferenz an (meist sind Eltern eigentlich ganz froh, wenn ihre halbwüchsigen Kinder überhaupt mal freiwillig mit ihnen an einem Tisch sitzen und reden wollen Icon Zwink ).
Wenn du es schaffst eine solche Liste vorher gut zu strukturieren z.B. was kann Chara schon gut, was sollte sie können, welches Verhalten von ihr möchte ich auf gar keinen Fall, dann sieht die Liste auch nicht nur nach Meckerei mit Mama und Papa aus. Icon Zwink
Dazu könntest du vielleicht Gründe aufführen, warum sie etwas können soll oder warum sie ein bestimmtes Verhalten auf gar keinen Fall zeigen soll und dann könntest du eventuell noch hinzufügen, wie man das erreichen kann.

Ich versuche es mal mit einem Beispiel:
Chara soll: "SITZ" an der Straße machen können;
Grund: ein sitzender Hund hampelt weniger rum, springt nicht so schnell plötzlich auf die Fahrbahn und damit besteht im Straßenverkehr für den Hund, den Halter und die anderen Verkehrsteilnehmer eine geringere Gefahr von Unfällen;
bisherige Durchführung: das Kommando: du sagst "SITZ"; Mama sagt "Straße" oder "Setz dich bitte hin" und Papa sagt gar nix, weil´s ihm egal ist und er nur pünklich zum Pokal-Endspiel wieder im Wohnzimmer sein will. Icon Zwink
Problem: Der Hund bekommt unterschiedliche Kommandos für ein und dieselbe Tätigkeit und kann damit nur schwer einschätzen, was von ihm eigentlich gerade gefordert ist.
Dazu kommt, dass Mama in ganzen Sätzen mit dem Hund spricht und das ist für ihn ähnlich schwer zu verstehen, wie für ein Kleinkind. Hunde können bestenfalls Schlüsselwörter aus dem Satz filtern, aber das schaffen auch nur geübte und ziemlich schlaue Exemplare. Genau aus diesen Gründen muss Mutti auch mindestens dreimal "Chara setz dich hin" säuseln, bis Chara dann irgendwann mal eher aus Zufall ein SITZ anbietet. Chara lernt daraus dann zusätzlich auch noch: "Aha, es reicht, wenn ich es erst dann mache, wenn ich es mindestens drei Mal gehört habe..." und genau das kann unter Umständen für sie tödlich sein, wenn sie z.B. mal ohne Leine unterwegs ist...
Weil für Papa das SITZ an der Straße eh schnuppe ist, versucht Chara regelmäßig aus zu testen, ob das SITZ bei den anderen Familienmitgliedern noch gilt oder da eventuell auch inzwischen egal ist.
Du kannst das Ganze auch hübsch anschaulich verdeutlichen, denn letztlich ist überschaubare Konsequenz nicht nur eine Sache der Hundeerziehung, sondern in vielen Bereichen des Lebens sinnvoll.
Lernst du z.B. in der Schule eine neue Form mathematischer Rechnungen, so wäre es absolut blödsinnig, wenn der Lehrer euch alle möglichen alternativen Lösungsmöglichkeiten für diese Art der Aufgabe auf einmal beibringen wollte. Das Ende vom Lied dürfte sein, dass ihr alle völlig genervt seid, weil keiner mehr einen Plan hat, was der Mathelehrer da eigentlich von euch will, jeder wird vor sich hin prusseln und hoffen, dass es endlich zur Pause klingelt und der olle Spinner ins Lehrerzimmer verschwindet. Laughing Ähnlich dürfte es Chara gehen, wenn alle "Lösungsmöglichkeiten" für das Problem "SITZ" an der Straße auf einmal ausprobiert werden.
Ein guter Mathelehrer wird die neue Aufgabenform zunächst einmal einführen, die Lösungen über einige Stunden mit den Schülern auf die immer gleiche Art erarbeiten, die Aufgaben üben, bis alle Schüler begriffen haben wie das mathematische Problem zu lösen ist und dann eventuell alternative Lösungsmöglichkeiten auch noch besprechen. Macht er das nicht in dieser Reihenfolge, läuft er Gefahr, dass schwächere Schüler in Mathe nicht mehr mitkommen. Übertragen auf Chara hieße das, sie würde ein SITZ an der Straße nicht zuverlässig hinbekommen.
Auch für die Geschichte mit der ständigen Kommandowiederholung gibt es ein prima Beispiel, frag Mama und Papa mal, wie es ihnen gefallen würde, wenn sie dir alles mindestens dreimal sagen müssten, bevor du reagierst. Icon Zwink
Und für die Geschichte, dass alle an einem Strang ziehen sollten und nicht jeder einfach seine eigenen Regeln aufstellen sollte wie es ihm gerade passt, gibt es ebenfalls ein wunderbar elterntaugliches Beispiel:
Erinnere Mama mal daran, wie ätzend sie es gefunden hat, wenn du vor dem Essen keine Schokolade mehr haben solltest und Oma dir dann doch noch den Bauch mit Süßigkeiten vollgestopft hat... (ich glaube, es gibt fast keine Mutter in der westlichen Welt, die nicht genau darüber erbitterte Kämpfe mit den Omas geführt hat Laughing ).
Problemlösung: alle lassen Chara an der Straße SITZ machen; alle verwenden dafür das Wortkommando "SITZ"; alle sagen es nur einmal und warten bis Chara auf dem Hintern sitzt, im Notfall darf höchstens ein bisschen mit einem knurrigen "Naaaaaaaaaa" nachgeholfen werden; wenn Chara sitzt, wird mit dem Clicker geclickt und/oder gelobt und Leckerchen gegeben.

So in der Art würde ich die Geschichte anfangen, ob das auch für eure Familie eine Lösung wäre, musst du aber selbst beurteilen.
Du musst auch nicht unbedingt für jedes Problem ein passendes Beispiel haben, aber du könntest versuchen deinen Eltern zu verdeutlichen, warum dir bestimmte Dinge wichtig sind und warum es für Chara besser ist, sie auch wirklich zu beherrschen. Sicher fallen deinen Eltern auch noch Dinge ein, von denen sie gerne hätten, dass der Hund sie kann und andere Dinge, die sie nicht so wichtig finden. Mit ein bisschen Glück und diplomatischem Geschick, könnt ihr euch da bestimmt in euren Vorstellungen annähern und für alle eine akzeptable Lösung finden.

Wenn das alles gar nicht hinhaut (Eltern können manchmal furchtbar stur sein Icon Zwink ), dann ziehst du eben deinen Stiefel alleine durch.
Besorg dir z.B. einen Clicker und bringe Chara alles, was sie deiner Meinung nach können muss, mithilfe eines Clickertrainings bei.
Erstens macht das ziemlichen Spaß, zweitens geht es nach meiner Erfahrung mit dem Clicker irgendwie viel schneller und leichter, drittens demonstrierst du deinen Eltern, dass es dir wirklich wichtig ist und machst sie so vielleicht neugierig auf das Clickerdings, viertens werden deine Erziehungsberechtigten nach recht kurzer Zeit ganz schön mit den Ohren schlackern, wie gut das mit dir und Chara klappt... Gut es würde vermutlich etwas länger dauern, wenn nicht alle am gleichen Strang ziehen und damit wäre es für dich und Chara anstrengender, aber wenn du vernünftig und konsequent mit dem Hund bist, dann geht es mit Sicherheit auch ohne Mama und Papa. Dein Dad wird irgendwann schon sehen, wie blöd das ist, wenn der Hund nur ihm die Schnitzel fast vom Tisch geiert, während du in Ruhe essen kannst. Icon Zwink

Laß dich nicht unterbuttern, du bekommst das schon hin.

LG
Kirsten

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BioBrezel
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Beitrag Verfasst: So 30 Apr, 2006 14:21 Antworten mit Zitat

Huhu, ich konnt mir grad nicht alles durchlesen, weil ich nicht so viel Zeit habe, aber wegen Kerstin und Katrins Vorschlägen:

Wie soll ich das denn Durchsetzen, wenn meine Eltern nicht auf mich hören?
Wenn ich des Halsband weg tu (hab ich schon probiert) wird danach gefragt und wenn ich es nicht rausrücke werden sie ziemlich sauer.
Wenn ich das Fressen ich der kleinen nach 10 Minuten weg stelle steht es gleich wieder am Boden, weil meine Mam meint, dass der Hund uns noch verhungert. Und am Vormittag, wenn der Hund gefüttert wird bin ich ja nicht da.
Wenn ich es aus der Küche stelle steht es ebenso gleich wieder drin.
Das mit dem Beutesack, das verstehen sie erst recht nicht, da ist für sie kein Unterschied.
Das der Hund nicht allein in den Garten darf, das hab ich ihnen auch schon 1000 mal gesagt, aber einsehen? Keine Spur, lieber den Hund weiter schimpfen, ohne das sie weiß, was sie falsch gemacht hat. Und das mit den Hecken anfressen, das resultiert ja nur aus der Langeweile im Garten.

Ich werd ihnen jetz mal n paar Seiten zur Hundeerziehung aufschreiben und das mal schön auf Papas PC als Desktophintergrund einstellen.
Mal kucken was sie dazu sagen.

Lg Julia

Stef
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Beitrag Verfasst: So 30 Apr, 2006 14:49 Antworten mit Zitat

Oh Julia,
das ist ja keine gute Erziehungsgrundlage für Chara Sad Schade eigentlich. Aber zumindest die Grundzüge der Erziehung müßten in einem Katalog zusammengefaßt werden und dann von allen konsequent befolgt werden. Sowas habe ich aiuch mit meinem Männe verabredet. Gut, bei ihm machen die Mädels nur die "Basics", weil ich meistens mit ihnen unterwegs bin. Aber im Haus sind wir uns einig, auch was das füttern angeht. 10 min Freßzeit, dann wird's weggräumt. Das klappt jetzt super. Leckerchen gibt's nur gegen Leistung, basta. Und wenn's nur ein Sitz/ Platz oder Kuck ist. Einfach so wird nichts in die Hund reingesteckt, das gilt vor allem für unseren Azubi Corazón Wink

Ich habe die Klauerei mit einer Klapperdose abgestellt. Im Haus und außerhalb.
Draußen habe ich Brot versteckt (Inka liebt es, ist aber allergisch auf Weizen, ich hab dann reines Roggenbrot gekauft),das war ein zusätzlicher Spaziergang. Dann Inka geholt und genau die Strecke abgelaufen. Inka an der Leine, damit ich sie genau im Blick hatte, was sie so getrieben hat. In dem Moment als das Maul aufging, schlug dann auch schon die Klapperdose neben ihr ein. Hund rufen und ein Leckerchen geben. Hund dann ablenken und Dose aufheben (daß der Hund es nicht sieht und ohne Geklapper), dazu kann man ein Spielzeug seitlich wegwerfen, nicht zu weit, sonst fliegt man an der Leine hinterher Wink
Das hat recht flott super geklappt! Ich habe das ein paar Tage geübt und dann hat mich Inka recht flott angeschaut, wenn sie am Wegrabnd ein Stück Brot liegen sah. Dann loben und Leckerchen geben.

So kannst du es auch mit einem Tisch machen. Leg was leckeres drauf, lege dich mit der Klapperdose auf die Lauer und in dem Moment, wo Chara an den Tisch will, wirfst du die Dose (aber nicht den Hund abwerfen!) Hast du sie nicht unter Kontrolle sollten die Tische abgeräumt sein.
So kann man sie dran gewöhnen nicht immer den Tisch zu scannen. Hat bei Corazón gut geklappt, Inka hat im Haus sowieso mehr Hemmungen.

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Stef

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Martina
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Beitrag Verfasst: So 30 Apr, 2006 17:52 Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich muss gestehen, dass ich nicht jeden Beitrag und jeden Satz in diesem schon sehr langen Themenstrang gelesen habe, möchte aber ein paar Bedenken anbringen.

Vorab: Ich finde es toll, Julia, dass du dir mit Charas Erziehung so viel Mühe gibst!
Wie du siehst, ist das nicht selbstverständlich . Viele Erwachsene tun das nicht. Sie haben eben andere Ansprüche an ihren Hund als du.
(zumindest, bis die ersten Probleme auftauchen...)

Schön wäre, wenn vor der Anschaffung eines Hundes die Verantwortlichkeiten geklärt würden, und auch, wenn die ganze Familie sich auf eine gemeinsame Erziehung einigen würde.
Nun, das scheint bei Euch nicht der Fall. Deine Mutter wollte einen Hund, hast du geschrieben. Und nun beschäftigst aber Du dich (auch?) sehr viel (hauptsächlich? alleine?) mit Chara und hast dazu noch große Pläne mit der Erziehung.

Was ich noch nicht richtig verstanden (vielleicht auch doch überlesen?) habe:

Wollen deine Eltern überhaupt, dass du dich so sehr mit Chara beschäftigst? Oder wäre ihnen lieber, wenn du ihnen nur einen Teil der Gassigänge abnimmst, aber Chara ansonsten ihr Hund bleibt?

Sind denn deine Eltern mit Charas Verhalten bisher zufrieden? Oder gibt es Punkte , an denen sie selbst schwer genervt sind und für die du eine Lösung hättest?

Ich halte es für einen strategischen Fehler, deinen Eltern einseitig Vorschriften machen zu wollen (jedenfalls solange tierschutzrechtlich kein Grund dazu besteht). Es ist abzusehen, dass sie immer bockiger werden, je fordernder und bestimmender du auftrittst.

Klüger wäre es, für dich alleine an einem Thema mit Chara zu üben, das sie selbst nervt, und ihnen nach einer Weile - ohne große Diskussionen - einfach die guten Ergebnisse zu präsentieren. Dann sind deine Chancen viel größer, dass sie selbst sich für eine andere Erziehungsmethode interessieren und mit dir ins Gespräch kommen. Wink

LG
Martina

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BioBrezel
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Beitrag Verfasst: So 30 Apr, 2006 18:07 Antworten mit Zitat

Hey Stef, danke für den Tipp, ich werd es beherzigen Wink

Martina, also meine Eltern haben nichts dagegen, dass ich mit ihr übe. Aber es würde sie auch nicht stören, wenn ich nichts machen würde.
Eben weil das mit den Vorschriften machen nichts bringt, will ich versuchen, dass sie es selbst merken, selbst drauf kommen.
Aber es einfach so zu lassen, wie es ist finde ich nicht in allen Punkten gut. Manches geht ja auch auf die Gesundheit von der Chara (z.B. mit Halsband gassi gehen), aber das sehen sie nicht ein. Das wäre dann auch der erste Punkt, den ich ändern will, der Rest ist für mich nicht sooo wichtig, auch wenn ich es nicht OK finde.

Lg Julia

Miriam
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Beitrag Verfasst: Di 02 Mai, 2006 07:34 Antworten mit Zitat

Hallo Julia,
setzt Dich doch mal ganz in Ruhe mit Deinen Eltern hin und sprecht darüber, wie ihr mit Chara zufrieden seit. Jeder soll seine Pros und Contras nennen und versucht dann gemeinsam einen Lösungsweg zu finden.

Wenn Deine Eltern abblocken, frag sie direkt, was sie sich für einen Hund wünschen; einen mit dem man sich guten Gewissens sehen lassen kann oder einen der macht was er will und bei dem alle anderen Leute die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn ihr mit ihm ankommt???

Das sollte sie bewegen sich mal Gedanken zu machen. Jetzt ist Chara noch jung und läßt sich gut in die Bahnen lenken, wo man sie haben will, je älter sie wird desto kniffeliger wird das Unterfangen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!!
LG Miriam

BioBrezel
Gast











Beitrag Verfasst: Mi 24 Mai, 2006 14:03 Antworten mit Zitat

Huhu, ich hab ja ne Weile nix mehr geschrieben und wollt nur kurz erzählen, was im Moment hier so los ist..

Also das kreuz-und-quer Gassi gehen hab ich einen tag gemacht, dann den nächsten etwas abgeschwächt und im Moment mach ich es auch nur, wenn der Weg sich anbietet oder sie eben zieht. Das klappt sehr gut und sie ist auch schon aufmerksamer geworden *freu*
In letzter Zeit ist meine Mam mit der Chara und einer Freundin + Hund Gassi gegangen. Der andere Hund ist super erzogen und jagt auch nicht (auch ein Bracken-Mix). Heut ist meiner Mam endlich aufgefallen, dass die Chara nicht hört und sie meint, es liegt daran, dass der Hund sich gleichberechtigt fühlt. Also sie darf z.B. auf die Couch und das will sie jetzt unterbinden. Naja ich hab mit ihr geredet, was ich davon halte, denn ich sehe da keinen Sinn darin, vor allem wird das, wenn sie NUR das macht nichts für den Gehorsam draußen bringen.
Ich nehm das jetz einfach mal so hin und irgendwann wird sie schon sehen, dass es so nicht klappt.
Heute geh ich dann später noch mit der Chara Gassi und werde meine Mam mal mitnehmen um ihr zu zeigen, wie ich an dem Gehorsam arbeite (Schleppleine, Befehle werden durchgesetzt, kein Leinenziehen etc.) und vielleicht kommt sie auf den Geschmack. Ich hoffe es.
Ansonsten haben wir jetzt Kompromisse getroffen, d.h. ich kritisiere nicht alles, was mir nicht an der Erziehung gefällt, wenn es nicht unbedingt notwendig ist... Mein Dad meinte letztens sogar "Ich hab heute eine gesehen, die hat genauso gearbeitet wie du." ich meinte nur was das zu bedeuten hat und er darauf "na ich will damit sagen, dass nicht alles schlecht ist, was du machst" das hat mich natürlich gefreut, aber annehmen tun sie meine Ratschläge trotzdem beide nicht.

Uff jetz hab ich doch so viel geschrieben... Will euch ja nicht nerven.

Na vielleicht habt ihr ja trotzdem noch den einen oder anderen Tipp Wink Und vor allem gute Seiten über die richtige Erziehung vom Hund, die ich meinen Eltern ausdrucken kann.

Lg Julia

PS: Wir haben das Fährten für uns entdeckt und ich such im Moment einen Verein, der da Kurse gibt. Nur um mal rein zu schnuppern.
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