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Stef
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 Deutschland Hessen
Beitrag Verfasst: Mi 09 Mai, 2007 07:59 Antworten mit Zitat

Habe heute einen interessanten Artikel über die subklinische Schilddrüsenunterfunktion gefunden:
http://www.problemhundeforum.de/downloads/subklinische_SDU-d_jantzen.pdf

Sehr interessant!! Ich habe meine Corazón darin wiedererkannt Confused
Auch der Link zum Yorkie-Forum ist sehr interesant. Genau die Probleme, die wir haben Confused

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Stef

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Zuletzt bearbeitet von Stef am Mi 09 Mai, 2007 08:23, insgesamt ein Mal bearbeitet

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Martina
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Beitrag Verfasst: Mi 09 Mai, 2007 09:20 Antworten mit Zitat

Hallo Stef!

"Subklinisch" ist ja eigentlich ein Gummibegriff. Ich hab jetzt schon mehrfach im Internet gelesen, dass immer mehr Tierärzte dazu übergehen, die Hunde auf einen höheren Hormonspiegel - nämlich ins obere Drittel des "Normbereichs" - einzustellen. Werte, die dauerhaft im unteren Drittel liegen, seien eigentlich schon deutlich zu niedrig, also auch "klinisch".

Kira ist auf die "moderne" hohe Dosis (rd. 35 μg/kg Gewicht täglich)  eingestellt und ist trotzdem nach zwölf Stunden schon wieder an der unteren Grenze des unteren Drittels...

Die Pillen helfen ihr auf jeden Fall. Sie ist immer auf Empfang, immer auf der Hut, überängstlich (mit Tendenz zum Angstbeißer), schnell überdreht. Mit den Hormonen ist sie deutlich gelassener als vorher.

Aber die Pillen machen natürlich ihre Vorgeschichte im ersten Lebensjahr nicht wieder gut und sie wird wohl - unabhängig von der Schilddrüse - immer zu den eher kribbeligen Hunden zählen. Die Medikamente helfen nur, dass die Schilddrüsennterfunktion ihren nervösen Charakter nicht noch verstärkt. Der "Rest" ist und bleibt leider eine Aufgabe für uns.

LG
Martina

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Stef
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Beitrag Verfasst: Mi 09 Mai, 2007 10:37 Antworten mit Zitat

Das ist klar, daß ich an Corazón arbeiten muß. Sie ist mittlerweile auch schon ansprechbarer, aber mit anderen Hunden haben wir ein echtes Problem. Sie ist einfach zu schnell auf 180...
Morgen geht's zum TA. Bei beiden Mädels die Schilddrüsenwerte überprüfen. Inka ist nicht problematisch, sie ist ja auch nicht auffällig. Einfach nur etwas tranfunzelig.

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Stef

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Kirsten
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Beitrag Verfasst: Mi 09 Mai, 2007 12:55 Antworten mit Zitat

Nun ja,
sicher behebt die Gabe von Schilddrüsenhormonen Corazons Probleme nicht, aber wenn die Hormon-Pillen ihr helfen grundsätzlich etwas gelassener zu agieren und nicht mehr so herum zu hibbeln, dann wäre ja schon so einiges gewonnen. Smile
Ich drück die Daumen, dass sich da noch ordentlich was tut und sich ihre Toleranzgrenze Artgenossen gegenüber nach oben verschiebt wenn sie richtig auf die Hormone eingestellt ist. Bestimmt ist es dann auch noch einmal einfacher sie mit den neuen Trainingsmethoden dauerhaft zu erreichen. Smile

LG
Kirsten

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Beitrag Verfasst: Do 10 Mai, 2007 11:34 Antworten mit Zitat

Hallo Stef,

ich hoffe, du hast mein "Aber" nicht falsch verstanden. Ich wollte nur meine eigene Enttäuschung von damals wiedergeben. Überall hatte es geheißen, die Hunde seien danach wie ausgewechselt. Aber das stimmte bei Kira eben nur ein bißchen. Sie ist einfach kein gelassener Hund. Ihre grundsätzliche Lebendigkeit und Aufmerksamkeit (auch für uns) gefällt mir auch sehr, aber in manchen Momenten ist und bleibt genau das ein Kreuz. Trotz der Pillen.

Wenn die Schilddrüse mitmischt, macht eine Behandlung absolut Sinn! Sonst könntest du bis zum Sanktnimmerleinstag mit Corazón trainieren und sie würde trotzdem immer wieder schubweise ausrasten.

LG
Martina

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Martina
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Beitrag Verfasst: Do 10 Mai, 2007 12:26 Antworten mit Zitat

Ah, den anderen Thread hatte ich in letzter Zeit nicht im Blick.
Stef hat folgendes geschrieben: › Wir sind momentan bei 400µg pro Tag (2 Gaben, bei jeweils 28kg Gewicht).
Das ist weniger als die Hälfte von Kiras Dosis. Bin auf Eure Ergebnisse gespannt. Die Hunde sprechen ja offenbar sehr unterschiedlich auf die Hormone an. Wie lange nach der Pillengabe wird der Pegel bei euch gemessen?

Was ich bezüglich der Dosis superspannend finde: Wenn es aufregend für sie ist, verbrennt Kira das Zeug noch viel mehr als sowieso.

Das haben wir an den Hunderennen bemerkt. Bei ihrem allerersten Lauf war sie viel schneller als zu der Zeit, wo die Schilddrüsensysmptome schon da waren, aber noch nicht als solche erkannt und behandelt wurden. Mit den Pillen konnte sie dann wieder schneller rennen.
Beim zweiten Lauf ist sie aber deutlich langsamer ist als beim ersten. Normal ist es umgekehrt.

Neugierig wie ich bin, haben wir das bei den vergangenen Rennen durchgetestet: wenn wir ihr die Pillen erst eine halbe Stunde vorher geben, hat sie - in den Zeiten messbar - noch volle Kraft. Wenn sie die Pillen regulär morgens um 8 kriegt, ist sie wohl von der Aufregung am Bahnrand bis zu ihrem Lauf schon völlig ausgepowert, erst recht bis zum zweiten Lauf nachmittags.
Diesmal haben wir ihr eine Pille (150 μg) extra gegeben vor dem zweiten Lauf. Und sie lief fast so schnell wie beim ersten. *

Lange Rede, kurzer Sinn: eigentlich müßte man an stressigen Tagen die Pillen höher dosieren, damit der Hormonpegel weniger stark schwankt und der Hund sich gleichbleibend normal fühlt (und auch möglichst normal verhält).
Aber so auf eigene Faust traue ich mich das nicht regelhaft. Wenn die Blutchecks nicht so teuer und für den Hund so gruselig wären, hätte ich das längst mal kontrolliert durchtesten lassen, um ein tagesabhängiges Feintuning zu entwickeln.

LG
Martina

* 1 Pille extra ist für Kira absolut keine Gefahr mehr! Wir haben ihr bisher zweimal aus Versehen die doppelte Dosis (= 3 Pillen extra) gegeben. Das erste Mal ziemlich am Anfang der Hormonbehandlung. Da hat sie irre Durchfall bekommen. Das zweite Mal vor ein paar Monaten. Das hat ihr gar nix ausgemacht.

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Beitrag Verfasst: Do 10 Mai, 2007 13:21 Antworten mit Zitat

Das habe ich auch schon gelesen, daß die SD-Hormone im Körper bei Aufregeung viel schneller "verbrutzelt" werden Confused

Ich war heute mit allen dreien beim Viech-Doc zum Blutabzapfen. Inka: Blutbild, SD und Niere... Corazón: SD... Whisker: geriatrisches Profil

Dann werden wir mal gucken... Jedenfalls habe ich heute eine Schachtel Forthyron 400 mitgenommen. Mit den 200ern zahle ich mich ja blöde.

Nein, ich habe dein "Aber" nicht falsch verstanden. Das ist schon klar, daß Corazón nie wirklich kontrollierbar wird.

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Stef

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Beitrag Verfasst: Fr 18 Mai, 2007 14:54 Antworten mit Zitat

Hallo Stef!

Und? Hast du die Ergebnisse?

Forthyron kannte ich gar nicht. Das scheint viel billiger (bei gleichem Wirkstoff) zu sein. 47 Euro für 250 Tabletten à 400 µg. Halber Preis. Klasse! Smile

LG
Martina

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Beitrag Verfasst: Fr 18 Mai, 2007 17:56 Antworten mit Zitat

Ja,bei Corazón ist der T4-Wert gaaaanz leicht gestiegen von 1,8 auf 1,9 und bei Inka auf 2,6 (isch 'abe den Zettel grad net hier Sad war aber das gleiche Labor. ) Corazón kriegt jetzt 600µg pro Tag und bei Inka bleiben wir bei 400µg pro Tag.

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Beitrag Verfasst: Mo 21 Mai, 2007 13:10 Antworten mit Zitat

Hallo Stef!

Sind das die T4-Werte in µg/dl?

Die Normwerte scheinen enorm zu schwanken:
T4: 17–46 µmol/l sagen die einen. Die nächsten sagen 12-36 nmol/l . Oder 1,3 - 4,5 µg/dl. Oder 1,5 - 3,7 µg/dl. Oder 1,2 - 4,5.

Offenbar legen die einzelnen Labore recht unterschiedliche Referenzwete zugrunde. Ich hab Kiras Testergebnis leider auch irgendwo in den tiefen gefährlichen Schluchten meines Schrankes vergraben. Sad

Zur subklinischen SD-Unterfunktion (T4-Wert im unteren Drittel des Normbereiches) hier noch ein Erfahrungsbericht:
http://www.airedale-kft.de/Zucht/Zuechtervers_/Protokoll_ZV_2006/Schilddrusen-Unterfunktion/body_schilddrusen-unterfunktion.html

Hier von einer TÄ: "Bei den Hunden, die ausschließlich oder vorwiegend Verhaltenssymptome zeigen liegen die Hormonwerte lange Zeit noch im unteren Drittel oder sogar in der unteren Hälfte der angegebenen Norm. Werte unterhalb der vom Labor angegebenen Normgrenzen findet man meistens erst bei Hunden die älter als 4 Jahre sind. Solange dauert es offensichtlich, bis genug Schilddrüsengewebe zerstört ist und die Hormonproduktion entsprechend absinkt. Trotzdem weisen die betroffenen Tiere schon wesentlich früher deutliche Krankheitssymptome auf, die oft erst im nachhinein erkannt und in Zusammenhang gebracht werden. " (http://30864.dynamicboard.de/t36f12-Schilddruese.html)

Und hier noch was Interessantes (finde ich) zur Dosierung: "Die Werte sollen vor der Einnahme von Schilddrüsentabletten auf dem unteren Normwert liegen und an der Grenze der Höchstnormwerte 4 bis 6 Stunden nach Tabletteneinnahme." (http://hen.hundezeitung.de/index.php?module=announce&ANN_id=13&ANN_user_op=view)

LG
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Beitrag Verfasst: Di 29 Mai, 2007 10:30 Antworten mit Zitat

So, hab die Werte gefunden:
T4 1,8 (Norm: 1,5 - 4,5 µg/dl)
Freies Thyroxin 0,9 (Norm: 0,6- 3,7 ng/dl)
TSH 0,29 (Norm: <0,5 ng/ml)

T4 liegt jetzt bei 1,9, aber sie ist schon "cooler" geworden.

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Beitrag Verfasst: Di 29 Mai, 2007 13:36 Antworten mit Zitat

Hallo Stef,

wie lange nach der Pillengabe hattet ihr das Blut entnommen?

LG
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Beitrag Verfasst: Di 29 Mai, 2007 13:40 Antworten mit Zitat

4 Stunden nach Tablettengabe...

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Beitrag Verfasst: Di 29 Mai, 2007 14:07 Antworten mit Zitat

Hm. Das ist ja eigentlich lange genug, um einen höheren Wert zu erreichen. Hat dein TA gesagt, warum er eine eher niedrige Dosis bevorzugt? Oder wollt ihr euch langsam höher schleichen?

Wenn ich mir Kira angucke, sehe ich alle Argumente für eine Dosisierung im oberen Drittel bestätigt. Das gilt aber sicher nicht für jeden Hund gleichermaßen. Mir ist nur kein Argument bekannt, dass gegen die höhere Dosierung spricht. Hat dein TA da mal was gesagt? (Ich frag nur aus Neugier, nicht um dich zu irgendwas zu belabern!)

LG
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Beitrag Verfasst: Di 29 Mai, 2007 15:29 Antworten mit Zitat

Bei Corazón wurde die Dosis ja nach dem Wert von 400 auf 600µg Thyroxin gesteigert Icon Zwink Und dann wird demnächst wieder geguckt.
Inkas Wert stieg mit den 400µg auf 2,6, da sie aber keine SD-Symptome zeigt, meinte die TÄ sie würde es dabei belassen.

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Stef

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