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Wurzi
Leitwolf



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Morgen.
Ich habe da so eine Reportage im TV gesehen (BBC/Spiegel???). Es ist schon ein bisschen her aber ggf. hat das ja einer von euch auch gesehen und erinnert sich daran (wurde zwischenzeitlich aber auch bestimmt schon mal wiederholt). Und zwar ging es da um einen Hundetrainer (kleiner/älter/Militärton), der Wochenendseminare mit Mensch und Hund macht. Der hat die Menschen echt hart rangenommen und teilweise derb rumgeschrien aber er war fair gegenüber den Hunden (das andere Ende der Leine ist das Übel...). Eine ältere Frau hat nach einem Anschiss von dem Trainer auch angefanen zu heulen. Im Mittelpunkt stand ein weißer Schäferhund, der unverträglich mit Artgenossen war und sein Herrchen ihn abgeben muss, wenn das Seminar nicht hilft. Es war eine kleine Gruppe und zwischendurch zur Vertrauensbindung sind alle mit dem Boot gefahren. Das war dann wohl an der Küste oder einem größeren See. Bei der Abschlussprüfung mussten die Leute mit Hund durch die Innenstadt gehen und trafen da auf einen Freund von dem Trainer mit seinen Kampfschmusern. Alle haben es ohne Probleme geschafft. Auch der weiße Schäferhund hat sich anständig benommen.
Ich hätte auch Lust zu sowas. Der Trainer hätte mich bestimmt auch zum heulen gebracht aber das sah alles erfolgsversprechend aus (wo kann ich mich anmelden ). Was haltet ihr davon? Bringt das dauerhaft was?
Grüßle Kerstin |
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Beate
Leitwolf



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Ne, nicht gesehen und weiß jetzt auch gar nicht wer das sein kann. Evtl. Fichtelmeier? Aber der ist ein bayrischer Sepp. Redet so und sieht auch so aus. Kleiner, älter ist er und kann auch nen Militärton annehmen, ist aber recht "ironisch" witzig.
Allerdings kann ich mir NICHT vorstellen, das da nicht doch ein Zeitraffer mitgespielt hat. Ich denke nicht, dass der weiße Schäferhund an einem WE ein Lämmchen geworden ist. Natürlich geht es, weil es ja wirklich zu 99,9% am Hundeführer liegt, das Problem zu beseitigen. Ist aber, wenn der Hund ansonsten abgegeben werden muss (Amt?) so fest eingefahren, dass es mit Sicherheit nicht an einem WE zu "beheben" ist.
LG |
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Wurzi
Leitwolf



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Nee Fichtelmeier war es nicht. Den bärtigen kenne ich. Der andere war stämmiger und hatte entweder wenig Haare oder kurz geschorene Haare.
Der Mann wollte den Hund abgeben, weil er einfach nicht mehr konnte und mit ihm nicht zurecht kam. Vom Amt war da keine Rede. |
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Beate
Leitwolf



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| ok, dann ist es was anderes. Aber ein WE für "völlige Besserung" halte ich trotzdem noch geschwindelt. |
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Kirsten
Moderator



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Ich habe die Sendung auch nicht gesehen.
Mir geht es da aber wie Beate, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Wochenende reicht, um über Monate oder Jahre eingefahrene Verhaltensmuster bei Hund und Halter abzustellen. Deshalb sollte man sicher nicht zuviel von einem solchen Wochenende erwarten.
Aber vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig, dass nun ganz konkret nach so einem Wochenende alles wieder in Butter ist, vielleicht zählt viel mehr, dass man gemeinsam mit seinem Hund zwei Tage etwas Sinnvolles unternommen hat und dabei tatsächlich primär auf das Tier fokussiert war und nicht auf diesen ganzen Alltagsscheiß, der einen sonst noch so beschäfftigt...
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
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FairyLy
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Ich habe die Sendung auch nicht gesehen, aber könnte es vielleicht Ostermeier gewesen sein? http://www.hundeschule-landhaus.de/bilder/uns/guenter.jpg
Ansonsten schließ ich mich meinen Vorrednerinnen an, auf Dauer bringt das sicher gar nix (aber das schnell und easy alles gut ist, kommt im Fernsehen ja immer so rüber, egal welcher Hundetrainer), aber als Einstieg zur Weiterarbeit mit Hundetrainer zu Hause vielleicht auch geeignet.
LG
Ly |
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Schlabberlatz
Welpe



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Naja, dieser Martin Rütter der in unseren Flimmerkisten immer wieder auftaucht macht seinen Job , wenn auch mit einer großen Portion "Comedy", sehr gut. Ich kann so vieles von dem, was er erzählt und lehrt, echt gut nachvollziehen... Aber er hat ja auch leichtes Spiel, bei so viel verantwortungslosen Menschen, die sich "einfach mal so" einen Hund zulegen ,ohne über die Konsequenzen nachzudenken....
Trotzdem kann er lediglich die "Richtung" aufzeigen, den Rest muss sich der Hundehalter selbst aneignen. Meine Meinung.
Mareike |
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