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Beate
Leitwolf



Alter: 48

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Nach einer Diskussion mit verschiedenen Hundehaltern über Sinn und Unsinn der Top-Dog-Sendung möchte ich gerne wissen, was ihr davon haltet, den Hund Tricks beizubringen (Jetzt nichts aus der normalen Erziehung sondern wirklich Dinge wie: Pfötchen geben, Rolle, Männchen u.s.w.)
Ich selber mache das ja auch, weil Pauline dies als geistige Auslastung braucht bzw. ich denke das sie dieses braucht damit sie nicht jagt.
Nachdenklich hat mich der Satz eines Halters gemacht, der meinte sein Hund wäre viel zu schlau für sowas. O-Ton:
vermenschlichende Zirkusnummern macht er zweimal mit, dann langweilen sie ihn.
Sein Hund (Hütehund) muss/darf die 4 Laufenten bewachen und er arbeitet mit ihnen (durch Tor scheuchen, in die rechte Ecke treiben u.s.w.) das würde ihn kompl. geistig auslasten. Irgendwelche Tricks wären nonsens. |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Hmmm,
ich weiß net.
Rocko kann nur Pfötchen geben!
Also die Tricks wie, Pfödchen, Rolle, toter Hund können doch sehr viele Hunde.
Ich habe mir da noch nie Gedanken drüber gemacht, weil ich Rocko sowas nicht beibringen wollte. Also nicht bewusst.
Das Pfödchen geben kam nur weil Rocko mir die Pfote mal aufs Bein legte.
Ob es Sinn macht, seinem Hund Tricks beizubringen sollte jeder für sich ausmachen.
Sinnvolle Tricks wie z. B. den Lichtschalter betätigen, die Zeitung morgens an den Tisch zu bringen, das Telefon bringen...finde ich da schon eher Sinnhafter. Und ich denke da hat Hund auch wirklich was zu tun, was ihm vielleicht sogar Spaß macht. Da wären wir ja fast beim Apportieren angekommen und dann passt "Trick"ja auch net mehr so wirklich
Wenn es einem Hund spaß macht "Tricks"zu lernen warum dann net
Ach ich weiß es doch auch net
Gruß Kerstin |
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Martina
Althund



Alter: 45

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Hallo Beate!
Die meisten solcher Tricks wie Rolle, "toter Hund", Pfötchen, Männchen etc. sind im Gassigeh-Alltag wirklich ziemlich überflüssig, manchmal einfach nur albern. Aber trotzdem bin ich eher pro Tricks.
Spieltricks eignen sich gut dazu, mit dem Hund gemeinsam das Lernen zu lernen. Wenn's am Anfang schief geht, weil die Übungsmethode noch nicht ausgereift war oder weil man anfangs noch nicht wußte, wie der Hund überhaupt am besten erreichbar ist, spielt das bei solchen verzichtbaren "Aufgaben" noch keine tragische Rolle.
Die echten Grundübungen (Sitz, Platz usw.) erst falsch einzulernen, wäre weitreichender. Ich kenne Hunde (unsere Kira inbegriffen), die komplett neue Wortkommandos und viel, viel Geduld brauchten, nachdem sie durch falsches "Training" verdorben waren. Statt dessen erstmal spielerisch an das Thema Training heranzugehen, finde ich durchaus sinnvoll.
Das gilt noch viel mehr für Kinder in einer Familie, die an den Klassikern wie "Sitz, Platz, Aus" oft erstmal keinen großen Bock haben, sich aber für "toter Hund" begeistert zeigen lassen, wie man einem Hund überhaupt was neues beibringt und worauf es bei Hundeerziehung ankommt.
Außerdem habe ich es zu schätzen gelernt, dass meine Tochter solche "Tricks" geübt hat. Beim TA hat sich z.B. so ein Quatsch wie "toter Hund" und Pfötchen schon etliche Male sehr bewährt. Man kann Kira auch die Pfote hochheben und auf "bleib so" hält sie die oben... Maul auf, "bleib so" usw. - ungemein praktisch.
Und noch ein letztes PRO für Spielkram: es hat ja nun nicht jedermann mal eben ein Scheunentor samt Laufenten.
Die geistige Auslastung (auch bei Schlechtwetter) müssen die meisten von uns in eher kleinen vier Wänden bieten.
(der Vergelich mit einem Hütehund hinkt meiner Meinung nach für unsere 0815-Sofapupser sowieso)
LG
Martina |
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Beate
Leitwolf



Alter: 48

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[/quote]Sinnvolle Tricks wie z. B. den Lichtschalter betätigen, die Zeitung morgens an den Tisch zu bringen, das Telefon bringen...finde ich da schon eher Sinnhafter. Und ich denke da hat Hund auch wirklich was zu tun, was ihm vielleicht sogar Spaß macht.[quote]
das sehe ich jetzt etwas anders, denn der Hund weiß doch gar nicht was Sinnvoll ist und was nicht. Der Hund kann doch gar nicht unterscheiden was er da lernt. Platz = Sinnvoll, Winken = völliger Quatsch, Lichtschalter an = Sinnvoll, Rolle = Nonsens
Ob irgend eine Übung sinnvoll oder auch nicht ist, entscheidet doch der Mensch. Hunde, die gerne lernen macht doch alles Spaß, hauptsache sie werden gefordert.
Mein Anliegen war es ja den Kopf auszulasten, damit sie a. eine engere Bindung zu mir bekommt und b. der Jagdtrieb eingedämmt wird. Ich finde es hat toll geklappt und merke in Zeiten wo einfach die Zeit und Lust dazu fehlt Pauline "gelangweilt" ist. Im Wald wieder Aufmerksamer nach Fährten sucht und auch sonst etwas wuseliger ist.
Klar, hätte ich auch andere Sachen machen können, wie z.b. Apportieren, Fährtensuchen u.s.w., ich fand halt die Tricks gut, da wir eh zeitgleich mit dem Clicker angefangen haben.
LG Beate |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Obs einen sinn für den Hund macht..hmmmm klat Leckerchen. Kleiner Scherz
Sinn macht es doch so, wie du schriebst, für den Halter. Vonwegen Bindung..Kopfarbeit.
Desswegen sollte auch jeder für sich entscheiden ob und was er dem Hund beibringt.
Rocko z.B. ist sooo verfressen der achtet nur noch sabbernt auf den Keks. Da brauch ich, glaube ich ,net anzufangen ihm sachen bei zubrinegn. Das klappt dann net.
Gruß Kerstin |
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FairyLy
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Alter: 32

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Kerstin hat folgendes geschrieben: ›
Rocko z.B. ist sooo verfressen der achtet nur noch sabbernt auf den Keks. Da brauch ich, glaube ich ,net anzufangen ihm sachen bei zubrinegn. Das klappt dann net.
Dann wäre es grade für dich doch die perfekte Übung, Rocko beizubringen auf dich zu achten und nicht auf den Keks
Oder eben clickern, denn grade da ist das Leckerchen ja erst mal nicht da. |
_________________ Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Goethe |
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Beate
Leitwolf



Alter: 48

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Zitat: › der achtet nur noch sabbernt auf den Keks.
Deshalb ist der Keks ja auch IN der Tasche. Wenn ich den Pauline vor die Nase halten würde, würde die auch nix machen, doch sämtliche Anstalten an den Keks zu kommen.
Genau aus dem Grund finde ich ja den Clicker genial. Ich clicke in dem richtigen Moment und gebe den Keks erst dann. Der Hund hat gelernt Click - Richtig - gleich kommt Leckerlie.
LG Beate |
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chienne
Leitwolf



Alter: 56

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Hallo,
auf jeden Fall gibt es Hunde, die unheimlch viel Spaß dabei haben, immer wieder neue Tricks zu lernen. Aber ich bin sicher, dass es mindestens genauso viele Hunde gibt, die an anderen Dingen Spaß haben. Warum z.B. nicht immer wieder Ballspiele, wenn der Hund sie toll findet?
Wichtig ist, dass der Hund Spaß hat, Angregungen bekommt, auch geistige natürlich. Wichtig ist natürlich auch, dass spielerisch immer wieder die Dominanzfrage geklärt wird.
Aber Ehrgeiz, besonders viele Tricks zu können, das halte ich für typisch menschlich. So etwas ist für den Hund kein Kriterium für Wohlbefinden.
Darum sollte jedes Mensch-Hunde-Gespann selbst die Frage klären, ob Kunststücke im Mittelpunkt stehen sollten. Ich persönlich z.B. übe mit Bessi oft die Grundkommandos und spiele auch viel mit ihr. Aber ihr lauter Kunststückchen beizubringen, würde mir keinen Spaß machen. Ich will halt lieber einen Hund, der sich- in einem bestimmten Rahmen natürlich - autonom bewegt, als einen, der ständig automatisch auf von mir gesetzte Reize reagiert. Darum übe ich auch so gut wie nie mit dem Clicker.
Nur das ist, wie gesagt, Ansichtssache. Ein generelles Richtig oder Falsch auszusprechen halte ich für viel zu dogmatisch. |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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@ Beate und Marion
Das mit dem Clicker hatte ich ja gemacht, weil mir damals ein gewisser Herr es gezeigt hatte. Rocko sprang ja auch drauf an.
Als es dann bei der Übung Fuß mit Blickkontakt ging, dauerte es zwar, aber dann supi.
Nur es klappte so gut, weil der Herr hier wusste Click=Lecker, das er ohne was z usagen bei Fuss gelaufen ist, und das puschern vergessen hatte dabei. Und dann hab ich irgendwann aufgehört
Ich beschreibe es mal kurz. Fuss gelaufen Kopf zu mir,dann click leckerchen. Kurz vorgelaufen öhhh da war was Fuss Blick click Leckerchern. Und er vergas ohne scheiß zu pullern. Aber das gehört wohl jetzt eher in die Clicker Rubrik
Gruß Kerstin |
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FairyLy
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Jepp, das gehört eher in dir Clicker-Rubrik und zu den Sachen, die du wohl falsch erklärt bekommen hast, bzw. dann bei Problemen nicht die richtige Hilfe bekommen hast.
Was du beschreibst, passiert nämlich bei vielen Hunden, aber damit kann man umgehen und es hinkriegen  |
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Beate
Leitwolf



Alter: 48

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Zitat: › Die geistige Auslastung (auch bei Schlechtwetter) müssen die meisten von uns in eher kleinen vier Wänden bieten
genau das war der Grund warum ich mich für diese Art der Auslastung entschieden habe.
Zitat: ›
Die meisten solcher Tricks wie Rolle, "toter Hund", Pfötchen, Männchen etc. sind im Gassigeh-Alltag wirklich ziemlich überflüssig, manchmal einfach nur albern.
Beim Gassigehen übe ich nicht, höchstens mal alleine auf einer Wiese,wenn ein Trick zuhause klappt und ich es unter Ablenkung üben möchte. Überflüssig sind die Tricks ohne Wiederrede. Haben mir aber in punkto Bindung so weit geholfen, dass Pauline dann im Gassigeh-Alltag mich (nunja und meine gefüllte Tasche) interessant findet.
Wir haben gerade wg. dem Bindungsaufbau mit körpernahen Tricks angefangen wie Sprung duch Armreif oder Slalom durch die Beine.
LG Beate |
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Kerstin
Leitwolf



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Code: › Wir haben gerade wg. dem Bindungsaufbau mit körpernahen Tricks angefangen wie Sprung duch Armreif oder Slalom durch die Beine.
Das durch die Beine laufen, haben wir in der Junghundegruppe in der Huschu auch gemacht. Als das dann klappte weiter wenn Mensch läuft.
Aber heute....im stehen oki mit Rocko, wenn ich meinee Beine dabei anhebe, sonst wird das nüscht.
Asl der Dicke noch klein war, waren die auch klasse, aber jetz bei der Größe müsste man sich was anderes überlegen.
Aber BEate, das durch die BEine laufen sehen ich gar net so als Trick.
Gruß KErstin |
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