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Jule
Gast

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Kirsten hat folgendes geschrieben: › Hinter tierischen Nebenerzeugnissen können sich z.B. wirklich ekelige Dinge verbergen, müssen aber nicht unbedingt. Und auch was für uns ekelig klingt, muss für den Hund widerrum nicht unbedingt wirklich schlecht sein. In Deutschland dürfte sich eigentlich hinter dem Begriff inzwischen kein "Material" aus Tierkörperbeseitigungsanlagen mehr verbergen. Nach dem Rinderwahnsinn-Skandal, den wir den an Scrabby erkrankten Schafen, deren Kadaver nicht ordentlich erhitzt wurden, verdanken, darf meines Wissens Tierfutter nichts mehr zugeführt werden, was aus der Kadaverbeseitigung stammt.
Da hast du sicher Recht, ich will das gar nicht bestreiten. Nur hab ich im Hinterkopf, dass es auch keinen Gammelfleischskandal und Ähnliches hätte geben dürfen. Dabei wird da kontrolliert und um die tierische Ernährung schert sich keiner. Ich mag mir gar nicht genauer ausmalen, was womöglich alles drin ist im Futter.
Ich hab das nochmal aufgewärmt, weil es dazu passt, was ich euch schreiben wollte:
Unser Tierarzt predigt schon seit Jahren, die Hunde besser vom Tisch (mit Messer und Gabel und Lätzchen ) zu füttern, als mit der "Scheiße aus Dosen" (wörtlich!). Auch von TroFu hält er nicht viel, aber wenn schon, dann soll es unbedingt eingeweicht werden! Und zwar deshalb, weil das Trofu soviel Wasser bindet. Es benötigt zum Aufquellen mehr Wasser, als der Hund überhaupt trinken kann. Die Folge: Das Trofu nimmt sich die fehlende Flüssigkeit aus dem Körper, was zu Schäden an inneren Organen führen KANN. Leider ist genau das bei Timmy passiert. Er hat seinen Leberschaden (und von diesem leicht trübe Augen) davon, dass ich nicht auf den TA gehört habe, als er mir das schon vor Jahren gesagt hat. Ich wollte es nicht glauben. Es kam mir sehr seltsam vor und mein verschnuppter Pudel hat den Papp außerdem verschmäht. Also hab ich munter weiter trocken gefüttert. Ist ja auch so schön bequem. Die Quittung kam dann voriges Jahr, nach gut 8 Jahren Trofu. Dabei geht es gar nicht um die Trofu-Sorte, sondern um's "trocken".
Der TA meinte, die Hunde, die mit Essensresten gefüttert würden, seien gesünder als die, die Trofu kriegen. Er sagte, man könnte den Hunden alles geben, sogar Suppe und gewürzte Soßen! Hab ausdrücklich nochmal nachgefragt, ob ich mich nicht verhört habe. Das sei immer noch besser, als... siehe oben. Es seien ganz oft die Hunde, die jahrelang Trofu gefressen haben, die dann im Alter Probleme mit inneren Organen hätten. Ich trau mich aber nicht, vom Tisch zu füttern, weil ich fürchte, dem Hund würde dann irgendwas fehlen, außerdem koche ich nicht jeden Tag so opulent, dass für meine zwei dann überhaupt noch was übrig wäre. Letztlich läuft der Rat wohl auf barfen hinaus.
Vielleicht denkt ihr mal über Einweichen nach. Timmy muss leider ausbaden, dass ich es nicht getan habe.
LG Edith |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Nabend!!!
Hmmm mir ist kein leberschaden bekannt, der aufgrung zu ringen Wassermangels. Wenn dann gehts wohl eher auf die Nieren. Was war das denn für´n Schaden??????
Als, die Argumentation deines Ta verstehe ich net sooo ganz. "Lieber vom Tisch" Vielleicht haste da was felach verstanden.
Denke das Trofu schon sehr gut is für den Hund, ansonsten Barfen. Is aber och net vom Tisch, wenn du Barfst.
Wenn Hund Durstig is, trinkt er auch. Ist so im Organismuss. Durst =Trinken. Normaler Kreislauf.
Ehe der Körper aufgrund Wassermangel Schäden zeigt, musste schon 2 Tage rein gar nüscht Trinken. Und ich denke mal das hat dein Hund net.
KLar gibbet Hunde die sehr viel saufen, da würde ich mir dann auch mal nen Kopp machen ob das so richtig ist. Und welche die weniger saufen.
Klar kann man Trofu einweichen. Denke da kommt das Sättigungsgefühl wohl eher, da aufgequollenes Futter mehr Platz im Magen beansprucht als, keines. Ich habs bei dem Dicken gemacht, asl er krank war, weil er da zu wenig gesoffen hat. Austriksen nennt man das dann!!!!
Es gibt Tage da trinkt er mehr, und es gibt Tage da halt weniger. Und er ist mit seinen fast 4 Jahren recht gesund!!!!
Gruß Kerstin |
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Jule
Gast

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Nee, ich hab da nix falsch verstanden. "Vom Tisch" hat er ja nur in Relation gesetzt zu dem, was sich so "Hundefutter" nennt. Weil er dass für Sch..... hält, sei vom Tisch immer noch besser und früher seien die Hunde ausschließlich so gefüttert worden und gesund alt geworden. Nur dass heute meist nicht mehr so gekocht wird wie früher. Drum trau ich mich das auch nicht.
Die Rechnung Durst = Trinken geht leider so nicht auf, das ist ja das Problem! Das Trofu braucht mehr Wasser als der Hund trinken KANN und Durst hat! Es geht auch nicht um austricksen wegen schneller satt werden. Ich weiß, dass sich das seltsam anhört, mir ging es ja genauso und vielen anderen auch. Der TA hat gesagt: "Die Leute glauben es nicht und machen es nicht und dann kommen sie und die Hunde sind krank!"
Es kann sowohl an die Leber, wie auch die Nieren, Bauchspeicheldrüse und was weiß ich alles gehen. Mit 4 Jahren war Timmy auch noch pumperlgsund! Mit 7 auch noch und dann fing es langsam an.
LG Edith |
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Stef
Leitwolf



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| Hmmm, wir weichen das TroFu auch ein. Inka hat ansonsten während des Fressens "geröchelt", seit das Futter eingeweicht wird, nicht mehr. |
_________________ Stef
Vierbeiner-Blog |
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Kirsten
Moderator



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Hallo Jule,
dass sich der Hund einen Leberschaden einfangen kann, weil das Trockenfutter nicht eingeweicht wird, halte ich biologisch für ausgeschlossen, jedenfalls wüsste ich keine logische Erklärung für diese Aussage. Wenn durch das trocken füttern von Trockenfutter Organschäden auftreten können, dann müsste das, wie Kerstin schon schrieb eher auf die Nieren gehen.
Was passieren kann ist, dass die Leute zuviel Trockenfutter füttern und damit den Magen ihres Hundes ausleihern, weil´s Futter eben noch im Magen quillt.
Aber auch hier gibt es Unterschiede, während meiner Futterrecherche habe ich damals probeweise verschiedene Trockenfuttersorten eingeweicht, weil auch das Quellvermögen des Futters einen Aufschluß über dessen Qualität gibt. Billiges Futter quillt in der Regel viel mehr als Premiumfutter, was durch den meist hohen Anteil an preiswerten pflanzlichen Füllstoffen im Billigfutter begründet liegt.
Das Zeugs, das ich Lina füttere quillt nicht übermäßig, zudem bekommt sie es in zwei Tagesrationen, da ist definitiv genug Wasser im Napf um das Futter ordentlich quellen zu lassen, mit unserer Wassernapfgröße könnte ich ohnehin locker das Dreifache an Futter zum Quellen bringen...
Die Aussage, den Hund einfach vom Tisch zu füttern einschließlich gewürzter Speisen halte ich da eher für bedenklich. Ich glaube kaum, dass das ausgewogen genug wäre und bei auf menschliche Geschmacksknospen geeichte Gewürzstärke hätte ich viel eher Bedenken Organe wie z.B. die Nieren meines Hundes zu schädigen...
Und ganz ehrlich, dass die Hunde dann nach Jahren des Trockenfutters zu hauf Organschäden aufweisen, muss mir erstmal einer beweisen. ich kenne jedenfalls keinen und mein alter Hund hat 16 Jahre lang das letzte Scheißfutter bekommen, weil für die guten Sachen einfach die Knete nicht gereicht hat, organisch war der fit wie Turnschuh.
Viel eher dürften die inneren Organe unserer Lieblinge durch Medikamentenrückstände in Futterbestandteilen oder auch durch Impfschäden dank jährlicher Mehrfachimpfung leiden... aber da werden die meisten TAs als Mitverursacher den Teufel tun das ihrer Kundschaft zu erzählen...
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Code: › aber da werden die meisten TAs als Mitverursacher den Teufel tun das ihrer Kundschaft zu erzählen...
Jau, wie heißt es sooo schän. eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus
Code: › Die Rechnung Durst = Trinken geht leider so nicht auf, d
Doch, und zwar wenn das Hirn richtig Funktioniert. Denn Durst und Hunger werden vom Gehirn gesteuert. Ich geh jetzt aber net in die Tiefe, weil ich keine Lust habe das Hirn hier jetzt auseinander zu nehmen.
Wenn du mal Hund beobachtest, säuft er an warmen Tagen viel mehr, als an kalten. Der grund dafür ist das Schwitzen. Wasser wird so über den Körper ausgeschieden. Jedes Hirn was einwandfrei funkts. schreit nach Wasser. Und was macht man....man trinkt mehr!!!! Und so isset beim Essen/Fressen auch. Gebe ich meinem Hund dröges trockenes Futter, säuft er auch mehr, als wenn er Nassfutter bekommt. Er säuft weniger wenn ich wie bei Junghunden das Futter einweiche.
Code: › Es kann sowohl an die Leber, wie auch die Nieren, Bauchspeicheldrüse und was weiß ich alles gehen.
Jaaa, wenn der Körper 2 Tage nüscht an Flüssigkeit zu sich nehmen kann. Man nennt es dann dehydration. Das endet Tödlich.
Code: › Inka hat ansonsten während des Fressens "geröchelt", seit das Futter eingeweicht wird, nicht mehr.
Yuppp dann flütscht es besser. Hab ich bei der Rachenentzündung bei Rocko auch gemacht. Dann kratzt es im Hals nicht sooo!
Gruß |
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Stef
Leitwolf



Alter: 44
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Hi Kerstin,
ich weiß nicht, von was das "röcheln" bei Inka kam. Ich schätze von der Freßgeschwindigkeit. Sie stand dann nach dem Fressen da, hat die Lefzen ganz nach hinten gezogen und gejapst und geröchelt. Das gleiche macht sie ansonsten auch ohne vorher zu fressen von Zeit zu Zeit.
Aber zu deinen Ausführungen, der Hund weiß, wann er saufen muß, ist nichts hinzuzzufügen. Bevor ich das Futter eingeweicht habe, wurde anschließend der Napf leer gesoffen, jetzt wird er nicht mal angerührt. |
_________________ Stef
Vierbeiner-Blog |
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Beate
Leitwolf



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Hallo,
das Thema Leberschaden durch Trofu hatten wir ja schon mal und ich habe meinen TA gefragt, sowie eine Bekannte die auch TÄ ist.
BEIDE halten die Aussage des TA für falsch. Es wird von Welpe an von wohl fast jedem Tierarzt gepredigt kein gewürztes Essen vom Tisch zu füttern. Barfen sei eine gute Alternative zum Trofu, jedoch vom Laien nicht gesundheitsgerecht auszuführen. Dazu gehört ein enormes Grundwissen vom Hund (was braucht jeder einzelne bei seiner Größe/Alter/Bewegung/Futterverwertbarkeit) als auch in der Ernährungskunde. Man muss schon wissen, welche Ansprüche der Hund hat und in welchen Lebensmittel ausreichend Vitamine, Mineralien u.s.w. sind.
Zu dem Wassermangel durch Trofu meinten beide, das dies keinen Leberschaden verursachen kann, da spielen ganz andere Faktoren mit.
Uneingeweichtes Futter in der RICHTIGEN Portion gegeben wird im Magen durch Säure "zersetzt". Sollte der Hund seine Tagesration auf einmal bekommen kann der Magen die Menge nicht verarbeiten und es kann zu Wasserverlust im ganzen Körper kommen, dadurch werden erstmal die Nieren geschädigt, sollte das Trofu Inhaltsstoffe haben die sich "ablagern", kann es sein das die Konzentration zu hoch ist, die Wasserreserven werden aus dem Körper gezogen. Diese Schwemmstoffe lagern sich dann in der Leber ab, weil sie mit diesen Mengen nicht arbeiten kann und nicht alles "sauber" wieder ausscheiden kann. Die Leber ist ja so ne Art Waschmaschine im Körper, zuviel reingefüllt wirds halt nicht sauber.
Deshalb wird auf jeder Futterpackung daraufhingewiesen, die Tagesration auf 2-3 Portoninen (das errechnet sich nach der Relation Gewicht des Tieres und benötigte Futtermenge in Prozent). Ebenfalls der Hinweis, bei Trofu genügent Frischwasser anzubieten. Was dem Hund "genügt" entscheidet, wie Kerstin schon sagte, das Gehirn des gesunden Hundes.
Das Trofu sollte ausserdem eine zahnreinigende Wirkung haben, deshalb sollte es nach Möglichkeit nicht eingeweicht werden. Spielen andere Faktoren, wie z.b. bei Stefs Inka, eine Rolle so ist es natürlich schon sinnvoll das Futter einzuweichen.
Die meisten Menschen die ich kenne, welche aus Zeitmangel bzw. aus fehlendem Fachwissen nicht barfen sondern Trofu füttern, füttern dieses trocken. Mir ist kein Fall bekannt wo es zu Leberschäden geführt hat. Die 4 Hunde mit Leberschaden, die ich kenne sind: 1. Pauline, mit angeborenem Leberschaden, 2. der Rüde einer Freundin der auf Grund eines Herzfehlers Medikamente nimmt und diese als Nebenwirkung die Leber geschädigt haben, 3. ein Dackel aus der HuSchu welcher aus unbekannter Erkrankung einen Leberschaden bekam, jedoch nie ein Bröckchen Trofu gesehen hat sondern ausschließlich mit DoFu gefüttert wurde und 4. ein Hund der eine Leberschädigung durch einen Virus eingefangen hat.
Ausserdem habe ich davon gelesen, das starker Wurmbefall auch die Leber schädigt, davon kenne ich aber keinen Hund.
Wie es bei Timmy "passiert" ist, kann ich nicht beurteilen. Jedoch sollte der TA richtig liegen mit seiner Wassertheorie, dann fehlt/fehlte ihm der natürliche Drang zur Wasseraufnahme. d.h. es liegt eine Gehirnstörung vor (das heisst jetzt nicht dein Hund ist doof oder so) dem Hund wird vom Gehirn nicht gesagt das er gerade seinen "Wassertank" auffüllen müsste. Wenn dem so ist, ist es noch lange nicht deine "Schuld" das er jetzt den Leberschaden hat weil du ihm jahrelang Trofu gefüttert hast. Vllt. war es das Trofu, vllt. war es aber auch nur ein ganz banaler Virus. Lässt du die Leber regelmäßig kontrollieren (Blutwerte)? Es kann durchaus sein, dass nur "eine Laus auf der Leber lag" und jetzt wieder alles ok ist.
LG Beate |
Zuletzt bearbeitet von Beate am Mi 22 Nov, 2006 13:52, insgesamt 4 Male bearbeitet |
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Martina
Althund



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Hallo!
Mich würde, wenn das stimmte, außerdem sehr wundern, dass es Trockenfuttersorten extra für Hunde mit Leberschaden gibt und dass da wiederum nur empfohlen wird, dem Hund ausreichend Wasser im Napf zur Verfügung zu stellen. Diese Futtersorten sind ja nicht nur auf ihren Ernährungswert hin getestet worden, sondern ganz gezielt auf klinische Verbesserungen bei leberkranken Hunden.
LG
Martina |
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Beate
Leitwolf



Alter: 49

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Zitat: › dem Hund ausreichend Wasser im Napf zur Verfügung zu stellen.
stimmt Martina, und dies steht auf jeder x-beliebigen Futtersorte auch drauf. Auf dem Futter extra für Leberschäden steht nicht mehr drauf (in puncto Wasser) als auf allen anderen Packungen auch.
LG Beate |
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Jule
Gast

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Huhu,
war mir klar, dass es Widerspruch geben würde. Hatte ich erwähnt, dass ich es auch nicht geglaubt habe? Ich dachte, der TA hat wohl einen an der Waffel! Bin dann auch zu verschiedenen anderen TÄ gegangen. Dass ich doch wieder bei ihm gelandet bin, hat gute Gründe, er hat einfach mehr drauf als seine Kollegen. Er ist nicht nur ein normaler TA wie jeder andere, er hat zusätzlich eine Heilpraktikerausbildung, kennt sich mit Homöopathie und TCM aus und macht Akupunktur. Deshalb vermute ich jetzt mal, dass er daher seine Erkenntnisse hat und andere TA von gewissen Zusammenhängen schlichtweg keine Ahnung haben.
Ich kann nur nochmals wiederholen, dass die Hunde eben gar nicht so viel Durst haben, wie das Trofu an Wasser haben müsste. Hat doch mit dem Hirn nichts zu tun. Klar dass sie soviel trinken wie sie Durst haben! Wenn sie aber doch nicht soviel Durst haben wie für das Trofu nötig wäre! Meine Hunde trinken jedenfalls nicht weniger, seit ich das Trofu einweiche. Ich hab's zwar nie abgemessen, wer tut das schon, aber es dürfte in etwa die gleiche Menge Wasser sein wie früher. Ich habe auch immer gedacht, dass Timmy genug trinkt. Mir ist jedenfalls nicht aufgefallen, dass es eventuell zu wenig sein könnte. Ich fand es normal.
Um nochmal auf das gewürzte Essen zurückzukommen: Das sollte nur verdeutlichen, wie schlecht das Hundefutter ist!
Dann schreib ich euch mal Timmy's Geschichte auf: Was er in seinem 1. Lebensjahr zu Fressen gekriegt hat, weiß ich nicht, weil er erst bei mir ist, seit er 13 Monate alt war. Das beste Futter wird es nicht gewesen sein. Ich hab dann verschiedene Futterproben getestet, weil er so verschnuppt war und alles nicht mochte, bis wir dann bei Bosch gelandet sind. Bis auf einige Verlegenheits-Aldi-Futter-Käufe (wobei ich festgestellt habe, dass das dasselbe ist) füttere ich das schon die ganzen Jahre. Ich dachte auch bis vor Kurzem, dass das ein gutes Futter sei. Er hat ständig sein Futter bereit stehen, weil er immer nur ein bisschen frisst, also niemals zu viel auf einmal. Ich weiß, dass man das eigentlich nicht tun sollte, Aladin kriegt sein Fressen aufgeteilt auf 2 Portionen. Aber Timmy frisst nur, wenn ich da bin und manchmal zu unmöglichen Zeiten.
Er war nicht geimpft, als ich ihn holte. Ich habe ihn in den folgenden 6 Jahren jährlich impfen lassen, weil ich dachte, dass das so sein müsste. Außerdem haben wir ihn mit ins Ausland genommen. Seit 2002 lasse ich nur noch alle 3 Jahre impfen. Er ist also 2005 erst wieder geimpft worden. Ich gebe keine giftigen spot-ons gegen Flöhe oder Zecken, dafür habe ich ungiftige Mittel. Würmer hat Timmy bei mir nie gehabt und er ist auch sonst nie ernsthaft krank gewesen. Vor ein paar Wochen hatte er mal eine eitrige Kieferentzündung, das war's.
Dass nicht zu hauf deshalb erkrankte Hunde rumlaufen, liegt doch daran, dass eben die normalen TÄ das gar nicht diagnostizieren, weil sie keinen Zusammenhang kennen und nichtmal danach fragen, wie der Hund gefüttert wird. Außerdem verkaufen ja auch viele TÄ selber Trofu. Die wären ja schön blöd, wenn sie davon abraten würden. Bei uns laufen zu hauf solche Hunde rum, nämlich die Patienten dieses TA. Aber allen, die ich kenne, geht es gut, weil sie die richtigen Medikamente kriegen. Timmy gebe ich täglich eine Kapsel Mariendistel, die kaufe ich bei Schlecker oder dm. Hat der TA gesagt, dass die da am billigsten sind. Die Verkäuferinnen im Schlecker wissen schon, dass viele Kunden die Medis für die Hunde kaufen. Ab und zu gibt es zusätzlich ein Fläschchen homöopathisches Carduus (ist auch Mariendistel). Hab vor Kurzem eins gekauft, kostet 7,60€. Daran verdient der TA also auch nicht wirklich viel. Einmal habe ich versucht, ob ich die Kapseln absetzen kann, aber am dritten Tag hat Timmy wieder vor Schmerzen geschrien. Dasselbe, als ich ihn 3 Tage zu einer Bekannten gegeben hatte und die vergessen hat, sie zu geben. Er wird sie also lebenslänglich nehmen müssen. Aber es geht ihm gut damit, er ist topfit. Wer ihn "in action" sieht, glaubt nicht, dass er bald 11 wird.
Was mich wundert, ist, dass niemand darauf eingegangen ist, dass ich geschrieben habe, es gebe einen Zusammenhang zwischen Leber und Auge! Habt ihr das gewusst? Ich nicht.
Es gibt jedenfalls eine Menge Dinge, die sich logisch nicht erklären lassen. Dazu zählt ganz sicher auch die Homöopathie. Da mag man als Mensch drüber denken, dass man daran glauben müsse, wenn es wirken soll. Die Tiere glauben ganz sicher nicht daran und doch wirkt es. Ich hänge mal ein paar Beispiele noch hinten dran. Gehört ja nicht zu diesem Thema.
Mir genügt es, wenn der ein oder andere Leser das doch ernst nehmen würde. Da nehme ich dann in Kauf, dass mich wohl die Mehrzahl für bekloppt hält. Kann ich mit leben. Ich wünsche jedem, dass sein Hund gesund alt wird, es muss ja auch nicht zwangsläufig zu solchen Problemen kommen. Aber wenn doch, werdet ihr euch vielleicht an diesen Beitrag erinnern und wisst wenigstens, wie ihr eurem Hund das Leben erleichtern könnt. Ich habe keine Ahnung, welche Therapie es von einem herkömmlichen TA dann gibt. Was machen die dann? OP? Schmerzmittel? Das Tier erlösen, wenn es nicht mehr geht? Sagt ihr es mir, würde mich interessieren. Gibt es hier jemanden mit einem älteren Hund, der ähnliche Probleme hat oder schonmal hatte? Geht jemand zu einem Heilpraktiker?
Ich fühle mich jedenfalls mit meinen Tieren bei diesem TA sehr gut aufgehoben, eben weil er zu vielen Dingen eine ganz andere Sichtweise hat und auch anders vorgeht. Zu einem reinen Heilpraktiker hätte ich sicher nicht so ein Vertrauen, aber unserer kann ja beides und wendet die "Normal-Methoden" auch an, wenn es keinen "sanften Weg" gibt. Ich könnte euch da eventuell noch diverse Male mit "so komischen Sachen" erschrecken.
LG Edith
Ich schreibe jetzt noch ein paar Beispiele, die auch sicher niemand erklären kann:
Meinen seit 3 Tagen im Koma liegenden Kater hat er mit Homöopathie geweckt und anschließend geheilt. In der Klinik wollten sie ihn einschläfern. Das wäre eigentlich eine Geschichte für sich. Unfassbar in doppelter Hinsicht: Was in der Klinik gelaufen ist und was der TA geleistet hat. Auch die beiden Kater, die ich nur tot aus der Klinik mitnehmen konnte, könnten noch leben, wenn ich damals schon zu ihm gegangen wäre.
Eine Bekannte aus unserem Dorf mit einer Malteser-Mix-Hündin hatte schon viele TÄ abgeklappert, weil die Hündin schlimme Haut- und Fellprobleme hatte. Keiner hat die Ursache gefunden und demzufolge auch nicht richtig behandelt. Unser TA hat richtig behandelt, die Hündin hat schönes Fell bekommen und es juckt nichts mehr.
Deshalb habe ich eine andere Bekannte aus Leipzig mit ihrer Malteser-Hündin zu ihm geschleppt. Die hatte auch seit 6 Jahren massive Haut- und Fellprobleme, keiner der vielen TÄ, bei denen sie vorher war, konnte das abstellen. Unser TA hat die Kleine untersucht und ein Biotin-Pulver verordnet. Die Flasche, die der vorherige TA gegeben hatte, hatten wir dabei. Der TA hat sofort gesagt, dass dieses nicht helfen würde, es müsse das andere sein. Dabei war beides mit Biotin als Hauptbestandteil! Er hatte Recht. Das Fell und die Haut wurden zum ersten Mal richtig schön. Bis das Pulver alle war. Meine Bekannte hat dann doch das andere Mittel noch gegeben, aber es hat nicht geholfen und der Zustand verschlechterte sich wieder. Sie kauft jetzt (in Leipzig) das Pulver und die Hündin hat endlich Fell, so wie es sein muss.
Voriges Jahr habe ich im Wartezimmer Leute kennengelernt, die extra aus Köln (1 Stunde) kamen. Dabei sollte man meinen, da gebe es genug TÄ. |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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Sag mal Jule willst du nicht, oder kannst du es nicht verstehen!!!!
Langsam reicht es mir.
Hier stehen einige Antworten, die sagen, es kann nicht an der Leber liegen.
Somit stellst du Kirstens, ich erinnere mal, fachliches Wissen als Examinierte Frau in Bio und mich sogar mit nem Staatsexamen in Medizin in Frage. Und auch Leute die von Leber Problemen selbst schreiben!
Code: › Deshalb vermute ich jetzt mal, dass er daher seine Erkenntnisse hat und andere TA von gewissen Zusammenhängen schlichtweg keine Ahnung haben.
Sorry, aber da Platzt mir doch echt der Kragen. Willst du deinen Ta als Gott in Weiß hinstellen?!?!?
Warum kann ich dir sagen. Mein Bruder in Spee ist TA und ich sehe deinen Spruch schlichtweg als Beleidigung an.
Wenn du von Tuten und Blasen keine Ahung hast, dann lass es, oder mache dich mal in der Anatomie und Physiologe der Inneren Organe schlau Und bitte vergiß das Gehirn nicht dabei.
Gruß Kerstin |
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Jule
Gast

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Danke, Kerstin!
Bist du Heilpraktiker und kennst dich auch damit aus? Ich bin sicher, dass man da Dinge lernt, die man in keinem Biologie oder Medizinstudium beigebracht kriegt. Das muss das deshalb ja nicht schmälern. Es ist eine Zusatzausbildung. Willst oder kannst also DU es nicht verstehen!?
Du behauptest, der TA stelle falsche Diagnosen. Und alle seine Patienten-Besitzer sind demnach Idioten. Das ist nicht weniger beleidigend als das, was du mir unterstellst. Aber klopp ruhig drauf, wenn es dir dann besser geht.
Ansonsten könnte ich mich nur wiederholen.
Nicht alle Dinge, die krumm erscheinen, sind es auch und verlangen danach, geradegebogen zu werden und manchmal ist es einfach nur Respekt, der die eigene Handbremse zieht.
Gruß Edith |
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Kerstin
Leitwolf



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Grölllll
wo steht eigentlich geschrieben das ich Heilpraktikerin bin
ich bin doch kein schalertan. Im Übringen macht man als Heilpraktiker kein Staatsexamen Sondern belegt Kurse oder Fortbildungen. Und dann darf man sich Heilpraktiker nennen.
Fürn Staatsexamen gehört ein bischen mehr dazu!!
Und wo steht geschrieben das ich was schmäler und ne Behaubtung isset net, es ist nun mal Tatsache. Denn Wasser wird der Nahrung nur im Darm entzogen, damit das was hinten rauskommt fest ist, und net Fluffug, oder flüssig. |
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FairyLy
kleine Fee für alle Felle



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Ich bin müde, deswegen nur ganz kurz was dazu: Meine TA hat sudiert, diverse Zusatzausbildungen, viel Erfahrung und ist auch zusätzlich heilpraktisch sehr bewandert und wendet es auch an. Trotzdem hält sie die eingangs gemachte Behauptung für ziemlichen Unsinn! Und nun?
2. Und jetzt kommt die Admin-Meinung:
@Edith: Ich dachte, wir hätten vor kurzem geklärt, dass grade hier bei uns keine wilden Behauptungen erwünscht sind! Für alles, was hier jemand vehement als einzig richtige Wahrheit vertritt, sollte er auch stichhaltige wissenschaftliche Beweise haben. Die bist du bisher (wiedereinmal) schuldig geblieben. Deine reine Behauptung, dass hat xy gesagt und deswegen muss es wahr sein, kann gegen die wissenschaftlichen Gegenbeweise einfach nicht standhalten! Denn bilologisch betrachtet ist es einfach Unisnn.
Also, wenn du es ernst meinst, geh zu deinem TA und frag nach vernünftigen Erklärungen und stichhaltigen Argumenten statt bloßen Behauptungen. Mit denen kannst du dann gerne wieder hier ankommen.
Deine Trotzphase, die du scheinbar hier grade im Thread auslebst, stoppst du allerdings bitte sofort.
Keiner unserer User muss sich hier von dir erzählen lassen, er würde seinen Hund krankfüttern! Und das nur, weil du hier wilde Behauptungen aufstellst...
Ganz davon abgesehen widersprichst du dir selber. Ganz viele Hunde haben Leberschäden, genauso schlimm wie deiner (der schreit, wenn er keine Medikamente bekommt) aber alle TA außer deinem können das nicht diagnosizieren? Wie viele schreiende Hunde kennst du denn?
So, dass muss nu erst mal reichen und ich hoffe, dass Thema ist damit beendet! |
_________________ Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Goethe |
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