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FrauAnnelieseSchmidt
Junghund



Alter: 23

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Hallo Hundenarren,
ich habe mir schons eit geraumer Zeit überlegt, meine Hunde auf vegetarishces/veganes Hundefutter umzustellen. Laut einer Tierrechtsseite, sei es nicht zwingend Nötig, den HUnd mit Fleischkost zu ernährend, da dieser die Energie genauso aus pflanzlicher Nahrung ziehen kann...
Was haltet ihr davon?!
Liebe Grüße, Frau Schmidt |
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Angi
Junghund



Alter: 45

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Ich habe Alino aus einem Tierheim, das, zumindest damals, die Hunde aus dem Tierschutzgedanken heraus ausschließlich vegetarisch ernährt hat. Ich habe Alino zu anfang genauso weiter gefüttert, weil ich ihm nach dem Ortswechsel einen Futterwechsel ersparen wollte. Ich habe mich auch über die vegetarische Ernährung bei Hunden informiert, so gut es ging. Es gibt auch sehr positive Langzeiterfahrungen von Haltern.
Alino hatte schönes Fell, war putzmunter und hatte keinen Maulgeruch. Der Vorteil bei ihm war auch, daß er Obst und Gemüse, Nudeln, Haferflocken, Kartoffeln und vegetarisches TroFu usw. liebt. Dieser Hund bräuchte sicher kein Fleisch um gesund und glücklich zu sein. Aber er hat mit der vegetarischen Fütterung 5 - 6 Haufen am Tag gemacht, sprich, der arme Hund war ständig auf der Suche nach einem Klo und ich wußte schon garnicht mehr, wo ich die Hundehaufen aus dem Garten alle hintun sollte, wir hätten eine extra Mülltonne gebraucht. Das war für mich der Hauptgrund wieder mit Fleisch zu füttern. Jetzt riecht er zwar wieder aus dem Maul, macht aber nur noch 1 - 2 Haufen am Tag. |
_________________ Angi + Alino |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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HUhu
Ich weiß net so recht,
aber ich sag da was in 2 Wochen zu  |
_________________

Zuletzt bearbeitet von Kerstin am So 10 Jun, 2007 13:08, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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ulla
ewig Halbstarker


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also ich weiss nicht so recht...
von Natur aus ist der Hund nun mal ein Allesfresser, was für mich heissen würde: er bräuchte nicht jeden Tag Fleisch...aber ab und zu eben doch...
wir Menschen entscheiden uns ja in der Regel aus bestimmten Überzeugungen heraus für eine vegetarische Ernährung..der Hund könnte sich eben nicht selbst dazu entscheiden ( ich glaube, wenn er die Wahl hätte, er würde diese Entscheidung auch nicht treffen)....
mir geht dabei auch im Kopf rum, dass Kinder im Wachstum auf keinen Fall ausschliesslich vegetarisch ernährt werden sollten, wegen drohender Mangelerscheinungen...
will heissen: ich würde meinen Hund nicht vegetarisch ernähren, da ich zur Zeit nicht glaube, dass es dem Hund irgendwelche Vorteile bringt... |
_________________ Liebe Grüße
Ulla und Jannis |
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Wurzi
Leitwolf



Alter: 28

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Hallihallo.
Ich habe zu diesem Thema mal eine interessante Langzeitstudie im Internet gelesen, die zu dem Ergebnis kommt, dass vegan oder vegetarisch ernährte Hunde durchaus ein gesundes Leben führen können. Kann ich den Link hier einstellen?
Aber ich weiß auch nicht so recht... Es liegt eben in der Natur des Hundes zu jagen und Fleisch zu essen. Wenn Hunde kein Fleisch essen sollten, wären sie nicht als Jäger auf die Welt gekommen. |
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FairyLy
kleine Fee für alle Felle



Alter: 32

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Aaaalso, meine Meinung:
Hund sind eben keine Allesfresser, sondern Carnivoren (Fleischfresser).
Das heißt eben, dass ihr gesamtes Verdauungssystem auf diese Art der Nahrung abgestimmt ist (Verdauungsenzyme - oder eben vor allem im Maulspeichel so gut wie keine davon, Magensäure, Darmlänge etc. pp).
Auch z.B. pflanzliche Proteine haben eine ganz andere Wertigkeit als tierische, dann das Thema essentiuelle Fettsäuren etc. pp.
So einfach ist da nichts zu ersetzen...
Auch in der Zeit der Haushundehaltung hat sich daran nichts geändert, denn dafür bräuchte es doch deutlich länger, wie man bilogisch gut zeigen kann.
Für mich (als Mensch) als Omnivor (Allesfresser) ist es ja noch halbwegs möglich, mich auch über rein planzliche Kost ausgewogen zu ernähren (allerdings auch mit deutlich mehr Aufwand, als viele Vegetarier es machen), abner für einen Carnivoren ist es nahezu unmöglich. So wurden auch die meisten vegtarischen Fertigfutter für Hunde und Katzen als nicht ausgewogen getestet und sollten so nicht längerfristig verfüttert werden.
Und da stellt sich doch ganz klar die Frage: Warum? Wenn ich als Mensch für mich persönlich aus moralischen Gründen entscheide, auf Fleisch zu verzichten, ist das mein Bier. Mein Hund kennt jedoch keine Moral und hat selber sicher nicht den Wunsch, sich vergetarisch zu ernähren.
Warum also den Hund unnatürlich und so gut wie sicher nicht ausgewogen ernähren, nur wegen meiner Moral, die der Hund weder kennt noch nachvollziehen könnte?
Ich finde, wenn ich die Verantwortung für einen Carnivoren übernehme und diese Verantwortung ernst nehme, muss ich mich auch um das Futter kümmern, dass für ihn artgerecht ist und das ist nunmal fleischhaltig.
Es muss ja nicht so Fertigfutter sein, wenn es einem z.B. um die Haltung der Tiere vorher geht
so viel zu meinem Senf, wer hat die Würstchen dazu?
Ly |
_________________ Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Goethe |
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FrauAnnelieseSchmidt
Junghund



Alter: 23

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Hallo,
danke erstmal für eure Antworten! =)
Also, ich habe gelesen, dass der Hund seine Enrgie genauso aus pflanzlicher, wie auch aus tierischer nahrung ziehen könne.
Daher dachte ich, könnte man den HUnd genausogut vegetarisch ernähren.
Viele Erfahrungsberichte sagen, es sei super, gesund und empfehlenswert, andere sagen, der Hund kotet viel mehr, es sei nicht zu empfehlen und man solle leiber anderes ökologisches Futter nehemen.
Natürlich handelt der Hund nicht nach Moral, so wei es der Mensch tun sollte/ tut, aber dennoch stellt sich mir die Frage, wer nun Recht hat.
Wie alles, was mit dem Thema "Vegetarismus" oder "Veganismus" zu tun hat, legt es sich jeder so zurecht, wie es auf seinen Stand der Dinge passt. Esse ich schon immer Fleisch und tierische Lebensmittel, so sage ich natürlich, es sei ungesund. Habe ich mich für die vegetarische oder gar die vegane Lebensweise entschieden, kann man auch ohne tierische Lebensmittel, bzw. ohen Fleisch super auskommen.
So also nun auch bei der Hundeernährung - ein ewig leidiges Thema ^^ |
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FairyLy
kleine Fee für alle Felle



Alter: 32

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Dabei solltest du allerdings eben nicht vergessen, dass der Mensch ein Omnivor ist, wohingegen der Hund ein Carnivor. Studien zur menschlichen Ernährung lassen sich also mitnichten auf die hundische übertragen, auch wenn viele Befürworter von vegetarischer Hundeernährung genau das gerne tun. Da muss man schon etwas aufpassen.
Positives habe ich übrigens ausschließlich auf Vegetarierseiten und radikalen Tierrechtsseiten (z.B. Peta) gefunden und da bin ich ehrlich gesagt reichlich skeptisch und bevorzuge doch eindeutlich neutralere Quellen (dazu zählen auch Studien, die nicht von einer vorgenannten gruppen in Auftrag gegeben wurden).
LG
Ly |
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Stef
Leitwolf



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Inka bekommt fast vegetarisches Futter (wegen ihrer Nierenschwäche), auf dem Futtersack wird aber davor gewarnt, dieses Futter gesunden Hunden zu geben, weil es eben fast vegetarisch ist (Reis, Ei, Hühnerleber, das war's).
Meine Mädels fressen sehr gerne vegetarischen Kram (Obst, Gemüse, Getreide), ich würde sie aber nicht vegetarisch ernähren wollen... Für Pflanzenkost haben Hunde einen viel zu kurzen Darm. |
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Vierbeiner-Blog |
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Kerstin
Leitwolf



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So zwei Wochen sind um....... mir raucht noch der Kopf und irgendwie hab ich es noch net ganz so gerafft, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.
Wie Versprochen hab ich mal nachgefragt.....
Also einen Hund rein vegetarisch zu ernähren...nie und nimmer. Der Hund brauch ab und an Fleisch oder Knocken, damit er die wichtigen Stoffe dort raus ziehen kann. Also Calzium und Phosphor. Dabei ist das richtige Verhältnis von CA zu Ph wichtig beim Hund. Stimmt dieses nicht wird der Calziumvorat aus den Knochen geholt, und des ist bei jungen Hunden im Wachstum nicht wirklich gut.
Was ich heute noch gelernt habe, sorry Marion der Hund ist ein Canide (Beutefresser) und wenn man den jetzt mal mit dem Wolf vergleicht...der Wolf frisst auch Früchte und Beeren und Gras...da er den Magen eines Tieres mit frisst, und dieses da noch unverdaut drin sein kann. ( wusste ich bis heute auch nicht)
Man kann gut Gemüse/Obst zu Trofu mit füttern,
Jedoch sollte, da Fleisch in Trofu ist auf Milchprodukte drüber verzichten. Lieber später den Jogi so füttern *jetzt nicht fragen, mirraucht noch der Kopf*und ich muss des alles nochmal lesen und verarbeiten
Gruß Kerstin
PS
@ MArion, ich geb dir morgen mal die Addi von der guten Frau, irgendwie macht die nen Test, und danach könnte sie die richtige Fütterrung für Sammy zusammenstellen. So wie ich des verstanden habe, braucht sie nur Haare von Sammy irgendwas mit bio..... |
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FairyLy
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und was ist daran jetzt anders, als das was ich gesagt habe, Kerstin?
Canide = Hundeartige
Ernährungstechnich: Carnivor = Fleischfresser. Aber alle Fleischfresser fressen den Mageninhalt von Pflanzenfressern mit und brauchen das auch! Unverdaut ist im Magen allerdings nix, sondern alles vorverdaut und das ist eben wichtig
Deswegen sollte das Gemüse eben, wenn es nicht nur Füllstoff, sondern Nahrung sein soll, entweder elcith gekocht oder gewolft sein, um die Zellstruktur aufzuschließen
LG
Ly
PS: Ja, gib die Addy mal  |
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Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

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*patsch, ich bin wirr* ja was solls, wir meinen des gleiche
und ja vorverdaut,
nicht nur Gemüse quirlen auch obst, aber des muss nicht gekocht sein, des geht auch roh. Wichtig ist nur wie du sagtest das Zerquirlen. Und den kleinen Schuß Oel nicht vergessen bei einigen Gemüsesorten
Gruß |
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Martina
Althund



Alter: 45

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Hallo!
Dass Hunde AUCH Gemüse brauchen, ist wohl unumstritten, aber etwas ganz anderes als NUR Gemüse.
Die zentrale Frage bei diesem Thema ist für mich hautptsächlich, wie man gezielt für Ersatz sorgt. Nehmen wir nur das Beispiel für Eisen. Für Menschen werden Hülsenfrüchte und Vollkorn als Eisenlieferant empfohlen, aber schon bei der Frage, welche Mengen und welche Zubereitung notwendig sind, damit der Körper die Nährstoffe ausreichend bezieht, mangelt es an verlässlichen Informationen. Ich habe das mal sehr gründlich zu recherchieren versucht (und hatte damals als Journalistin Zugang zu wirklich guten Quellen), weil meine Tochter kein Fleisch essen wollte und ich, vorausgesetzt ihre Gesundheit ist nicht gefährdet, das auch unterstützen wollte. Aber die Infos bleiben einfach extrem lückenhaft. (weil sie natürlich Fleisch in der Regel trotzdem boykottier hat, hatte meine Tochter auch "brav" ihren Eisenmangel und musste Tabletten einwerfen wie auch etliche andere Vegetarier in meinem Freundeskreis)
Für den Menschen ist bekannt, welche Gemüsesorten man kochen muss oder eben nicht kochen darf und welche Zusätze (wie Öl, Vitamin C usw.) gleichzeitig eingenommen werden müssen, damit bestimmte Nährstoffe überhaupt aufgenommen werden können. Aber wieviel Kilo Bohnen - nur so als Beispiel aus der Luft gegriffen - man durchschnittlich am Tag zu sich nehmen muss, um tierisches Eisen zu ersetzen, findest du nirgendwo. Schon gar nicht unterschieden nach dem Bedarf von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und deren jeweiliger Körpergröße.
Dass aber nun jemand das alles auf verlässlicher wissenschaftlicher Grundlage auf den Stoffwechsel und die Bedarfe von Hunden abgestimmt bieten könnte, kann ich mir nicht vorstellen. Das würde ich aber erstmal sehen wollen, bevor ich meine Hunde auf eine im Grunde genommen nicht wirklich artgerechte Ernährung umstelle.
Aber du hast recht, Ulla, da kommt man schnell in den Bereich der Glaubensfragen und letztlich entscheidet sowas jeder nach bestem Wissen und Gewissen für sich selbst.
LG
Martina |
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