| www.nasse-nasen.de Das Hundeforum für verlässliche Infos und eine nette Gemeinschaft.
|
| Autor |
Nachricht |
Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2506
14.75% aller Beiträge
Wohnort: dort wo sich das Münsterland mit dem Ruhrgebiet vereinigt :-)

|
Hmmm
wenn man Urlaub hat kommt man schon auf seltsame Fragen im Kopf!
Also, der Hund stammt ja vom Wolfe ab. Im laufen der vielen vielen Jahre kam dann einige Rassen raus, die vielleicht net mehr viel mit dem Wolf vom ausshen her zu tun haben. Aber das geht in die Genetik, und da frag ich dann später mal. Also KIrsten meld mich schon mal an.
Was ich mit Wölfe vs Hunde meine, ist das Verhalten.
Einigen hat man bestimmt auch gute Tips mit gegeben, als man sich für nen Hund entschieden hat. Hund unterwerfen. Mensch ist Rudelfüher usw.
Einige Leute machen es wohl immer noch so, andere fangen an den Hund voll als Fam. mitglied zu sehen. Und so wird Hundi dann auch behandelt.
Also, bei den Wölfen gibbet ja die A Tiere. Gut im Vergleich zum Hund isset ja dann der Mensch.
Wölfe leben im Rudel, oki wenn wir es so sehen, leben wir ja mit Hund auch im Rudel.
Im Rudel fressen die A tiere zu erst, und der Schwächste bekommt zu letzt.
Das sind ja noch sachen die irgendwie logisch sind.
So, wenn Wölfe junge haben, wer verlässt den Bau zu erst??? die Wölfin doch, um abzuschecken ob alles oki ist. Wenn Jungwölfe wieder zurück gehen, wer geht als letztes rein?? Die Wölfin. Machen wir dann net was Falsch, wenn man vom Rudelleben mit dem Hund redet. Da heißt es doch imm, Mensch geht zu ert duch die Türeegal in welcher Sit.
Wie siehts mit dem Bestrafen aus??????
Also, ich hab noch kein Rudel beobachten könne,leider, aber da wird doch immer soooo schön vom Nackengriff und so erzählt. Was ich nachlesen konnte, ist das beobachtungen bei Wölfen und deren Jungtieren, nicht einmal vorkam das die Wölfin dieses machte. Da kam der Schnautzengriff, wie wir es als Mensch nennen. Und ja das Anknurren.
Wenn der Mensch all dieses macht, haben wir dann das perfekte Rudel????
Wölfe kennen ja auch net UIhaste feingemcht. Da wird doch , wenn auch anders gelobt..oder wird da überhaubt gelobt??????
Hmmm irgendwie hab ich zu viele Sachenim Kopp, und ich habe im mom. schwierigkeiten dieses schrieftlich nieder zu schreiben.
Gruß Kerstin |
_________________

Zuletzt bearbeitet von Kerstin am Fr 03 Nov, 2006 10:08, insgesamt ein Mal bearbeitet |
|
|
|
|
FairyLy
kleine Fee für alle Felle



Alter: 32

Sternzeichen: 
Anmeldung: 26.01.2006
Beiträge: 1673
9.85% aller Beiträge
Wohnort: Düren

|
Ich bin grad in der Schule, deswegen nur kurz ein paar Denkanstöße und Meinungen von mir:
* Der Hund erkennt ganz gut, dass wir kein Hund sind und deswegen ist es auch kein Problem, dass wir uns anders benehmen. Wenn man dann schon meint, man müsste es unbedingt den Hunden untereinander gleich tun, wer packt den mit seinem Mund über die Hundeschnauze? Wenn schon, denn schon...
* Die meissten Wolfbeobachtungen stammen von Wölfen, die in Gehegen leben. Wenn man Herrn Bloch irgendwas glauben darf (und zumindest in dem Punkt konnte er mich mit Filmaufnahmen etc. überzeugen) benehmen sich freilebende Wölfe völlig anders. Da wird lange nicht so viel bestraft und wer macht was vorher oder sowas, sondern da leben eben die Elterntiere mit ihren Jungtieren zusammen und so kommt es, dass die Eltern quasi automatisch die souveränen Führer sind, ohne sich da groß dauernd durchsetzen zu müssen.
Soviel mal spontan... |
_________________ Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Goethe |
|
|
|
|
Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2506
14.75% aller Beiträge
Wohnort: dort wo sich das Münsterland mit dem Ruhrgebiet vereinigt :-)

|
Code: › wer packt den mit seinem Mund über die Hundeschnauze?
Ähh fell im Mund.... Nein, mir sagte man, dann soll ich mit meiner Hand über die Schnautze fahren, und den Blick vom Hund erst wechnehmen, wenn Hund seinen Blick abwendet. Und dann auch die Hand wechnehemn. Ich habs noch net gemacht, weil ich mir halt net immet sicher bin.
Ist so, wie mit dem auf dem Rücken drehen, vonwegen Unterorndung. Hab ich noch net gemacht.
Ich glaub ich komme ,darauf, weil ja immer soooo gesagt wird Hund stammt vom Wolf ab. Und man solle es sich ab und an als Beispiel nehmen, wie es Wölfe machen. So wörtlich möchte ich es denn doch net nehmen.
Ich hab mal einen Typen im TV gesehen, und der sagte das auch. Und meinte Hund akzeptiere einen besser als Rudelführer, wenn er seinen Hund aus dem Mund füttert. Ja aus seinem. Butterbrot angekeut und dann dem Hund seinem Mund hingehalten, damit Hund es raus holen durfte.
Gruß Kerstin |
_________________
 |
|
|
|
|
Kirsten
Moderator



Alter: 44

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2868
16.88% aller Beiträge
Wohnort: Münster

|
Hm und wo ist die Frage Kerstin?
Also die Artbildung ist zwischen Hund und Wolf noch nicht sooooo weit vorangeschritten, denn genetisch liegen Hund und Wolf noch so nahe zusammen, dass sie sich noch paaren können und auch zeugungsfähige Nachkommen hätten. Kommt ja auch oft genug vor und wird sogar von einigen aktiv unterstützt, man denke da mal an die tschechischen Wolfshunde und Co.
Zumindest theoretisch wären also aufgrund der Genetik auch Kreuzungen mit optisch sehr vom Wolf abweichend Hunderassen möglich, jedoch sind der Sache in der Praxis häufig verhaltensbiologische oder physiologische Grenzen gesetzt.
Selbst wenn ein liebestoller Wolfsrüde z.B. ein läufiges Yorkie-Weibchen vielleicht doch nicht als Beute ansieht und sich zum Deckungssakt hinreißen läßt, hätte das für das Yorkieweibchen mehr als nur unangenehme Folgen...
In der Evolution spricht man hier von ethologischen oder auch von physiologischen Grenzen, die auf Dauer dafür sorgen, dass sich unterschiedliche Arten entwickeln können.
Was die häufig angestrebten Verhaltens-Vergleiche zwischen Hund und Wolf betrifft, bin ich eher skeptisch. Unter anderem, weil wie Marion schon anführte, diese Beobachtungen häufig nicht in freier Wildbahn durchgeführt werden und das Verhalten von in Gefangenschaft gehaltenen Wölfen, von frei lebenden Exemplaren doch erheblich divergiert.
An Wölfen lassen sich zwar viele Verhaltensweisen beobachten, die auch bei diversen Hunderassen wieder zu finden sind, jedoch haben etliche Hunderassen im Laufe ihrer Domestikation ganz gewaltig bezüglich der Vielfalt ihres Verhaltens- und Mimikrepertoirs eingebüßt.
Was für ein bombastischer Satz.
Um den mal mit Leben zu füllen: Manche Hunderassen sind aufgrund ihres Erscheinungsbildes gar nicht mehr in der Lage z.B. anständige Drohgebärden zu zeigen. Nimm z.B. mal den Mops oder den SharPei, die dürften ganz massive Probleme haben ihr Schnäutzchen in Krüsselfalten zu legen und kräftig die Zähne zu blecken. Einige andere Rassen haben noch eine entsprechende Mimik, aber die ist wegen des immensen Fellaufkommens im Gesicht dann häufig nicht sichtbar...
Und selbst bei Hunderassen, bei denen keine körperlichen Merkmale zur Einschränkung des Ausdrucksrepertoirs führen, sind längst nicht mehr alle Verhaltensweisen, die ein Wolf aufweist, zu finden.
So manche genetisch manifestierte Verhaltensweise ist im Laufe der Zucht einfach verloren gegangen. Würde sowas einem Wolf passieren, so wäre er von der Natur vermutlich ganz einfach selektiert worden.
Da bei Hunden jedoch der Mensch die natürlichen Selektionsmechanismen ersetzt und häufig ganz andere Selektionskriterien hat als die Natur, hatten Hunde mit eingeschränktem Verhaltensrepertiore gute Überlebenschancen.
Abgesehen davon, sind etliche natürliche Verhaltensweisen unserer Hunde per Erziehung durch uns überformt worden. Es ist hinterher oft recht schwer bei einem bestimmten gezeigten Verhalten definitv festzustellen, ob das nun genetisch bedingt war oder ob es durch Erziehung und damit verbundene Lernprozesse in dieser Form gezeigt wurde.
Deshalb auch die Wolfsforschung, man versucht aus ihr einfach abzuleiten, ob das gezeigte Verhalten von Hunden genetischen Ursprungs ist. Zeigen Wölfe in freier Natur dasselbe Verhalten, stehen die Chancen recht gut, dass es hier einem gemeinsamen genetischen Programm folgt. Aber auch hier gilt: kann sein, muss aber nicht.
Der Übertragbarkeit sind jedoch auch dadurch Grenzen gesetzt, dass einige wölfische Verhaltensweisen bei Hunden ganz bewußt "herrausgezüchtet", andere wiederum massiv gefördert worden sind.
Nimm z.B. den Oportunismus, den sowohl Wölfe als auch Hunde allerdings in ganz unterschiedlicher Form an den Tag legen.
Darüber, wie der Hund zum Menschen kam, gibt es unterschiedliche Theorien.
Heute geht man jedoch weitgehend davon aus, dass sich besonders oportunistische Wolfsexemplare gern in der Nähe von Menschengruppen aufhielten und sich an deren Abfällen labten. Solange sich diese Wölfe den Menschen gegenüber friedfertig verhielten wurden sie vermutlich von den Menschen geduldet, weil die Anwesenheit der Wölfe ganz praktischen Nutzen für den Menschen hatte. So haben Wölfe ihre Ressourcen, wie die Abfälle der Menschen, vermutlich vor anderen Beutejägern und Aasfressern wehement verteidigt und damit auch den Menschen einen gewissen Schutz z.B. vor Bären oder weniger friedfertigen Wolfsrudeln beschert.
Tauchte in der menschennahen Wolfs-Population ein Tier auf, dass sich nicht entsprechend friedfertig gegenüber Menschen verhielt, dürfte es entweder verjagt oder von den Menschen getötet worden sein. Damit war dann der erste Grundstein für eine Selektion durch den Menschen gelegt.
In Menschenähe vermehrten sich also vornehmlich die Wolfs-Exemplare, die genetisch bedingt, ein geringeres Aggressionspotential aufwiesen.
Zudem hatten Wölfe und Menschen eine weitere Gemeinsamkeit, beide leben in einem komplexen Gruppengefüge und das verlangt zumeist die Fähigkeit zu Kommunikation. Wolfs-Exemplare, die in besonderer Weise geeignet waren das menschliche Verhalten zu interpretieren, dürften es also leichter in menschlicher Nähe gehabt haben, genauso wie Tiere, die sich weniger scheu gegenüber Menschen zeigten.
Die geringere Scheu und das "vorbildliche" Benehmen in menschlicher Gesellschaft bedeuteten einen Selektionsvorteil, weil der Mensch mit ziemlicher Sicherheit solche Tiere nicht nur in seiner Nähe duldete, sondern auch gezielt mit Futter versorgte... Besser genährt, bessere Überlebenschancen, mehr Nachkommen mit gleichen genetischen Eigenschaften... und schon war die Grundlage für die Hundezucht geschaffen.
Irgendwann ist dann mal einer unserer Vorväter auf die Idee gekommen einen Welpen besonders zu betüddeln, der irgendwie auffällige optische Merkmale hatte und da war dann das Tor zur Rassenvielfalt beim Hund geöffnet.
So weit zu: es war einmal...
Aber aus der kleinen Evolutionsgeschichte des Hundes läßt sich ganz schön ableiten, dass es zwar zwischen Hund und Wolf gewisse Gemeinsamkeiten bezüglich des Verhaltens gibt, weil der Ursprung dieses Verhaltens halt im Prinzip gleich ist, sich jedoch die Ausprägung und Formenvielfalt dieser Verhaltensweisen bei Wolf und Hund grundlegend voneinander unterscheidet und man daher gut daran tut, nicht immer alles eins zu eins aus der Wolfsforschung zu übertragen.
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
|
|
|
|
FairyLy
kleine Fee für alle Felle



Alter: 32

Sternzeichen: 
Anmeldung: 26.01.2006
Beiträge: 1673
9.85% aller Beiträge
Wohnort: Düren

|
Und genau da finde ich, liegt das Problem. Wenn ich schon davon ausgehe, dass mein Hund es nicht auf die Reihe bekommt, dass ich mein Missfallen nunmal nicht mit einem Schnauzengriff kundtue, sondern anders, warum sollte er da kapieren, was zum Teufel ich da mit meiner Hand mache?
Und warum sollte ich meinem Hund das Essen vorkauen und vorwürgen? Mein Hund weiß doch wohl, dass er kein Baby mehr ist und ich nicht seine Mutter
Also ich trau meinem Hund durchaus zu, zwischen mir und anderen Hunden zu unterscheiden und deswegen auch zu unterscheiden, wie sich eine Beziehung definiert.
Und ganz natürlich, ruhig und souverän sitze ich schon deswegen am längeren hebel, weil ich den Zugriff auf die Futtertonne, Wärme und andere Annehmlichkeiten habe und wenn ich das richtig einsetze, wird meinem Hund schon klar, dass es sich lohnt, mir zu gefallen  |
_________________ Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Goethe |
|
|
|
|
Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2506
14.75% aller Beiträge
Wohnort: dort wo sich das Münsterland mit dem Ruhrgebiet vereinigt :-)

|
Ich nochmal
Ich glaub worauf ich hinauswollte, ist, wenn man Wölfe mit Hunden vergleicht. Und diese leben ja bei uns, oder mit uns.
Isset dann nicht einfacher in der Erziehung, wenn Mensch einiges von den Wölfen(Verhalten) übernimmt????
Also, ich meine damit, wenn Wölfe z.B. jaulen, und ich könnte auch jaulen, versteht Hund mich dann net besser. Oder wenn ich auch Knurren könnte wie Wolf...würde mich der Hund dann nicht eher verstehen, dass ich was net richtig finde was er macht??????
Oder würde Hund mich nur doof angucken uns sagen, was will die von mir?????
@ Kirsten....
puhhhh, das muss erstmal wirken , was du oben geschrieben hat.
Einige Hunde zeigen doch noch viel Verhalten von Wolf. Denke da mal an das jagen. Wölfe sulen sich doch manchmal in aas, oder was halt stinkt. Denn so kann das Reh ja net riechen ahhh wolf ist in anmarsch. Einige HUnde machen das ja auch, sich suhlen. Aber isset weil sie jagen wollen, oder weil der Mensch den Hund doch etwa nicht mehr sooo als Hund sieht, wie er früher mal war, und ihn desswegen einshapoonieren????
Gruß KErstin |
_________________
 |
|
|
|
|
chienne
Leitwolf



Alter: 56

Sternzeichen: 
Anmeldung: 20.09.2006
Beiträge: 1309
7.71% aller Beiträge

|
Hi Kerstin,
ich empfehle dir zu diesem Thema das Buch "Der Wolf im Hundepelz" von Günther Bloch.
Ich habe zwar wie üblich unheimlich viel daraus schon wieder vergessen (weil ic ein Meerschweinchengedächnis habe), habe es aber mit Begeisterung und Spannung gelesen.
Gruß
chienne |
|
|
|
|
|
Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2506
14.75% aller Beiträge
Wohnort: dort wo sich das Münsterland mit dem Ruhrgebiet vereinigt :-)

|
@ chienne
Haste das Buch????und wenn ja kannste es mir mal leihen, vielleicht komme ich dann net mehr auf solch fragen.
Gruß Kerstin |
_________________
 |
|
|
|
|
chienne
Leitwolf



Alter: 56

Sternzeichen: 
Anmeldung: 20.09.2006
Beiträge: 1309
7.71% aller Beiträge

|
Gerne. Du kannst mir dann ja alles erzählen, was ich schon wieder vergessen habe.  |
|
|
|
|
|
Kirsten
Moderator



Alter: 44

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2868
16.88% aller Beiträge
Wohnort: Münster

|
Code: › Also, ich meine damit, wenn Wölfe z.B. jaulen, und ich könnte auch jaulen, versteht Hund mich dann net besser. Oder wenn ich auch Knurren könnte wie Wolf...würde mich der Hund dann nicht eher verstehen, dass ich was net richtig finde was er macht??????
Jaja, ich weiß, dass wird immer wieder gerne proklammiert, besonders vermeintlich modern veranlagte Halter und Trainer raten gern zu solchen Maßnahmen und auch bei Jan Fennell kann man es ja nachlesen, dass die Calming-Signals, wenn nur eben richtig angewandt, wunderbar funzen (leider baut bei ihr auch noch alles auf dem Dominanzgewese auf) ... Alles Marke: Ich kann wölfisch-hündisch.... ist auch offensichtlich finanziell extrem lohnenswert...
Also, ich setzte dagegen, dass wir sowohl beim Jaulen als auch beim Knurren, sofern wir nicht hervorragende Stimmimitatoren sind, überhaupt nicht die hündische Tonlage treffen.
Setze ich als Hundehalter also mein laienhaft imitiertes Pseudoknurren ein, wird sich mein Hund in der Regel eher fragen ob Frauchen einen an der Waffel hat. Ich hab´s an Lina gerade mal getestet, ihr Blick sprach Bände.
Im günstigsten Fall ist mein Vierbeiner über meine Laute derart irritiert, dass er verunsichert reagiert und vorsichtshalber sein Tun unterlässt, davon, dass mein Knurren eine unmissverständliche Ansage für ihn war, sind wir jedoch auch dann noch meilenweit entfernt.
Natürlich kann das nach einer Weile klappen, dass mein Hund auf dieses unvollkommene Knurrgeräusch von mir mit der gewünschten Handlung reagiert, allerdings dürfte sich das dann um einen Lernprozess handeln, ähnlich wie bei der Einführung eines neuen Wortkommandos.
Viel entscheidender für die Interaktion zwischen mir und dem Hund ist die Tonlage an sich, es ist dabei völlig piepegal ob ich bedrohlich tief das Wort "Pizzeria" betone, "Nahhhhhh" gurgel, "Aus" brummel oder Knurre.
Der Ton allein macht die Musik und mein Knurren macht mich noch nicht automatisch zum Hundeflüsterer. Aber der Hundehalter kann sich mit dieser Knurr-Methode natürlich viel besser der Illusion hingeben, den Hund nicht verbal "abgestraft" zu haben, sondern hundgerecht agiert bzw. gesprochen zu haben.
Ich habe da mal ein ganz praktisches Beispiel:
Welpen und Hundekinder müssen erst lernen, dass Menschenhaut weitaus empfindlicher auf Hundezähnchen reagiert als Hundehaut. Also tut´s uns am Anfang zwangsläufig ziemlich häufig weh, wenn wir mit unserem Schätzchen spielen.
Menschen neigen dazu in Schmerzsituationen in recht hoher Tonlage ein schmerzerfülltes "Au" zu quieken, viele Hundekinder finden gerade das ausgesprochend animierend.
Ich habe in solchen Situationen als Mensch jetzt zig Möglichkeiten zu agieren, ich kann das Spiel wortlos abbrechen, ich kann "Aus" rufen, schimpfen, zetern was weiß ich.
Konsequenter Spielabbruch und "Aus" werden auf Dauer Erfolg haben, aber eben erst nach einiger Zeit, so ein Hundekinderhirn muss ja nun erstmal die Verknüpfung zum eigenen Verhalten herstellen.
Ich kann auch das tun, was ich gemacht habe und was sogar manch vermeintlich progressive Menschen empfehlen.
Ich kann unmittelbar nach meiner Schmerzäußerung herzhaft zurück beißen.
Es passiert dann im Regelfall folgendes: Das so malträtierte Hündchen quiekt und bemüht sich, ob der groben Behandlung durch mich, sofort zu beschwichtigen.
Und ich darf mich der Illusion hingeben, mit meinem Hündisch einen hervorragenden Erfolg erzielt zu haben.
Tatsächlich hat mich Lina danach nie wieder so feste in die Hand gebissen, na bin ich nicht ein toller Hundeflüsterer?
Bei näherer Betrachtung ist dieses Gewese von wegen, man habe genauso reagiert wie die Wolf-/Hundemutter und daher super artgerecht gehandelt, aber einfach Bullshit.
Ich hab´ dem Hund schlichtweg Schmerzen zugefügt als er ein unerwünschtes Verhalten gezeigt hat, nicht mehr und nicht weniger, kein Grund also stolz zu sein. Genausogut hätte ich statt zu zubeißen auch mit der Hand kneifen oder auf den Hundepo hauen können, das wäre genau derselbe Effekt gewesen solange diese Reaktion unmittelbar von mir gekommen wäre.
Im Prinzip ist die Empfehlung mit dem Zurückbeissen also nix anderes als alten Wein in neue Schläuche zu füllen, damit man sich als Halter dann besser, so richtig ursprünglich hündisch-wölfisch fühlen kann wenn man hernach die eigene Schnute voller Hundehaare hat.
Seltsamer Weise wird so ein Halterverhalten jedoch in den meisten Foren vorbehaltlos akzeptiert, wo doch sonst jeder Anflug von Erziehung mittels Schmerz abgelehnt wird. Da sind offenbar einfach schon mächtig viele Leute dem "ich-kann-Hündisch"-Hype erlegen.
Spaßiger Weise sind es dann oft auch noch genau diese Hündisch-Fetischisten, die selbst nicht in der Lage sind, das Spielaufforderungs- oder Aufmerksamskeitsknurren eines fremden Hundes, trotz seitenweise verschlungener Literatur, richtig zu interpretieren und dann zur Wiederherstellung der Rudelrangordnungsfolge ein kräftiges Drohknurren empfehlen.
Es ist zweifelslos wichtig, dass man seinen Hund lesen können sollte, dazu gehört auch, dass man in der Lage ist, dessen Körpersprache zu interpretieren (und in dem Zusammenhang halte ich Jan Fennells Buch auch für eine recht ordentliche Denkanregung). Daraus aber abzuleiten, dass ich nun pausenlos blinzeln und gähnen muss, statt meinen spielwütigen Hund schlicht in seinen Korb zu schicken, wenn mir die Spielaufforderung gerade nicht beliebt, ist doch eher albern.
Hunde sind Opportunisten und überaus anpassungsfähig und gerade diese, in ihrer Evolution begründet liegende, Eigenschaft befähigt sie in ganz besonderer Weise mein Anliegen zu verstehen auch wenn ich in Menschensprache mit ihnen rede, zumindest sofern ich ihr Lernverhalten dabei entsprechend berücksichtige.
Ich muss mich nicht zum Affen machen und knurrend über den Boden robben oder mit einem selbstgebastelten Hundeschwänzchen am Popo wedeln.
Je länger ich mit einem Hund zusammenlebe, desto besser kann ich ihn lesen und desto besser wird er darin werden mich zu lesen. Da reicht dann irgendwann ein einziger Blick von mir und der Hund weiß, wohin er seinen kleinen, pelzigen Hintern zu bewegen hat, wenn ich in der Küche stehe und koche.
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
|
|
|
|
Jule
Gast

|
Zitat: › Ich kann unmittelbar nach meiner Schmerzäußerung herzhaft zurück beißen. *grins*Sinngemäß mache ich das reflexartig auch, aber es reicht völlig, dem Hund, oder auch der Katze, eine leichte Backpfeife zu verpassen. Es hat noch keiner Schmerzenslaute von sich gegeben oder wäre beleidigt gewesen. Die Katzen bleiben je nachdem sogar sitzen. Also es muss überhaupt nicht wehtun, das Tier auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Ein einziges Mal hab ich Aladin etwas heftiger zurechtgewiesen. Ich hab ihm aus dem Platz den Kopf niedergedrückt. Ich denke, dass das reicht und es tut nicht weh. Bei einem großen Hund finde ich auch wichtig, dass man als Besitzer Zurechtweisungen körperlich so hinkriegt, dass der Hund nicht merkt, dass er stärker ist. Das kann böse nach hinten losgehen.
Von Nacken-, Schnauzgriff oder gar auf den Rücken drehen hat ich rein gar nichts. Nackenschütteln ist ein Mordversuch. (Beute totschütteln) Das machen auch Wölfe nicht untereinander. Sie drehen auch nicht andere auf den Rücken, das macht der sich Unterwerfende wenn schon von alleine. Schnauzgriff ist auch Quatsch, Aladin z.B. liebt es, auf der Nase gekrault zu werden.
Die ganzen Sachen mit wer zuerst durch die Tür geht, Essen kriegt und das alles kann man getrost vernachlässigen, solange man keinen dem Menschen gegenüber dominanten Hund hat. Der Hund kann auch unterscheiden, dass es kein Zähnefletschen ist, wenn Frauchen ihn lieb anlächelt.
Dazu, wie der Wolf zum Hund kam, habe ich noch eine andere Theorie. Ich weiß aber nicht mehr, wo ich das her hab. So wie Kirsten es geschrieben hat, ist es wohl auch richtig. Aber es haben wohl Väter Wolfswelpen als Spielgefährten für ihre Kinder mitgebracht. Die Welpen durften solange bleiben, bis sie gefährlich wurden. Dann wurden sie weggejagt oder getötet. Nur die, die friedlich blieben, durften bleiben.
So, keine Ahnung, ob ich jetzt hier einen sinnvollen Beitrag geleistet hab.
LG Edith |
|
|
|
|
|
Kirsten
Moderator



Alter: 44

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2868
16.88% aller Beiträge
Wohnort: Münster

|
Zitat: › *grins*Sinngemäß mache ich das reflexartig auch, aber es reicht völlig, dem Hund, oder auch der Katze, eine leichte Backpfeife zu verpassen...
Öhm, nicht, dass ich hier noch falsch verstanden werde.
Ich zähle durchaus eher zu den gemäßigten Wattewerfern und löse sonst grundsätzlich auftretenden Konflikte im Zusammenleben mit dem Hund anders...
Gegen echte reflexartige Reaktionen ist zunächst einmal nicht wirklich etwas einzuwenden, die liegen ein Stück weit in unserer Natur und sind schwerlich zu unterdrücken. Wenn mir einer weh tut, dann kann das schonmal sein, dass meine Abwehrreaktion mit einer Art impulsiver Schmerzvergeltung endet.
Allerdings dürfen auch derartige Reaktionen, egal wie verständlich und nachvollziehbar sie im Augenblick erscheinen, nicht in Gewaltorgien ausarten, daran scheitern manche Menschen leider schon, da folgt dann oft die ganze unschöne Palette von "dem-muss-mal-einer-zeigen-wo-der-Bertel-den-Most-holt".
Häufig verbergen sich dahinter dann für das Tier nicht nachvollziehbare menschliche Rachegelüste oder die völlig widersinnige Interpretation tierischen Lernverhaltens: "das-Vieh-weiß-genau-das-es-Mist-gemacht-hat"...
Nee weiß es eben nicht, es weiß nur, dass Cheffe schon wieder so komisch guckt und immer wenn der so komisch guckt, dann riecht das nach ganz gewaltigem Ärger, also lieber volle Deckung, aber wofür eigentlich... *kopfkratz*
Die mögliche Rechtfertigung reflexartiger Sanktionen hängt massiv vom auslösenden Verhalten ab, auch da gibt es Verhältnismäßigkeiten. Einem Hund "reflexartig" eine zu "donnern", weil er gerade meine Socken kaut, ist schlichtweg scheiße und nichts weiter als Unbeherrschtheit, da sollte ich dann doch lieber lernen meine Siebensachen ordentlich weg zu räumen und gut ist...
Als richtig reflexartig würde ich mein Ohrbeißen nun ehrlich auch nicht bezeichnen, ich bin ja kein kleines Kind, dass impulsiv eins zu eins Gleiches mit Gleichem vergilt. Vielmehr bin ich dabei damals eben auch dem vermeintlichen "ich-kann-hündisch" erlegen und habe erst ein bisschen später den Widerspruch dabei bemerkt.
Was körperliche Zurechtweisungen betrifft, so kann ich von mir sagen, dass ich die bei Lina nicht benutze (vom einmaligen Ohrenbeißen mal abgesehen). Ich denke, das ist genau das, was mich nämlich als souveränen Chef ausmacht. Und meinen, für den Hund konsequenten und klaren Ansagen, wird (vom kleinen Jagdproblem mal abgesehen) gewöhnlich Folge geleistet, ohne dass ich sie mit vermeintlicher körperlicher Überlegenheit untermalen müsste.
Die Spielregeln des Zusammenlebens und deren Durchsetzungsmechanismen müssen halt nur so gestaltet sein, dass ein lernwilliges Hundehirn sie auch verarbeiten kann. Dafür ist gewöhnlich weder Aua beim Hund noch künstliches Hündeln meinerseits nötig.
Zitat: › Dazu, wie der Wolf zum Hund kam, habe ich noch eine andere Theorie. ... Aber es haben wohl Väter Wolfswelpen als Spielgefährten für ihre Kinder mitgebracht. Die Welpen durften solange bleiben, bis sie gefährlich wurden. Dann wurden sie weggejagt oder getötet. Nur die, die friedlich blieben, durften bleiben.
Jo, das ist die zweite Theorie, die dritte besagt, dass Frauen sich verwaister Wolfsbabys angenommen haben. Wirklich widersprechen tun sich diese Theorien aber auch nicht.
Zur meinigen Theorie ist man irgendwann mal gekommen, weil man sich das Zusammenleben von noch recht ursprünglichen Volksstämmen und deren Hunden angeschaut hat. Dort leben die Tiere freiwillig in relativer Nähe zum menschlichen Ansiedlungen und laufen eher als Kulturfolger einfach so mit. Nutzen haben beide Arten davon und so kam man auf die Idee, dass es bei der Domestizierung vom wilden Urahn unserer Hunde ähnlich abgelaufen sein könnte.
Die Selektionsmechanismen durch den Menschen sind aber bei allen Theorien dieselben.
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
|
|
|
|
Kerstin
Leitwolf



Alter: 37

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2506
14.75% aller Beiträge
Wohnort: dort wo sich das Münsterland mit dem Ruhrgebiet vereinigt :-)

|
Also, ziehe ich mal ein Fazit für mich.....
Knurren, jaulen, andere hündischen Sachen machen, lassen Hund wohl eher staunen, oder lächeln, als das Hund irgendwie reagiert.Sonnst müsste ich wohl Hundisch lernen...gibbet da etwa ein Kurs für???? Wie jaule ich richtig???
Hab die Zeit im Wartezimmer vom Zahnarzt mal genutz und überlegt. Damals in der Huschu.... die Trainerin hat ja auch was mit nem Wolfsrudel gemacht, beobachtet????? Und die hat nie nen Junghund angeknurt, oder sich so benommen wie Mutterhund und wer im Rudel. Ich glaub da war nie ein Rrichtig lautes Wort zu hören aufm Platz. Stimme schon, aber dann kurz, knapp und net sooooo freundlich.
Das einzige was sie gemacht hat, aber auch nur bei Hunden die da echt wild drauf waren, ist den Beutetrieb halt zu nutzen. Also das was vom Wolf noch im Hunde zu erkennen ist. Beute, die Mensch hat =Lob bzw Belohnung. Und damit wird dem Hund gezeigt, auf eine nette freundliche Art, ich Cheffe und du hörst. Wenn du hörst bekommste die Beute.
Ob ich einen großen Hund wirklich Körperlich überlegen bin....möchte ich net testen, denn da würde Mensch einfach den kürzeren ziehen. Ich sollte wohl in der Lage sein, wenns drauf ankommt, meinen Hund zu halten...danke "wechwerfgrifff. Aber ich muss doch meinem HUnd net durch Gestiken wie, Kopf runterdrücken auf den Rücken drehen usw, zeigen das ich Stärker bin.
Denke manch Hund ist net doof, und er weiß genau wo der Hamer steht.
Und da fällt mir doch noch soonnn shit ein....zum Glück längst überholt
Die sachen mit der Stubenreinheit..... Hieß es nicht früher Welpennase in die Pippi stecken, wenn HUnd im Flur gepullerthat....
Denke eher, wenn Wölfe Welpen haben, und diese in den Bau strullern...macht das dann net die Wölfin wech. Mutterhunde fressen doch auch den kot am anfang von den Welpen, wenn sie was in der Wurfkiste gemacht haben. 8hab ich mir sagen lassen) Also isset ja ein alter Instinkt der einfach geblieben ist.
Wenn ich mich dann, nach aussagen von einigen "Fachleuten" wie Hund in gewissen Sits. benehmen soll...müsste dieser Rat doch auch gegeben werden....aber das wäre ja hmmmbääähhhh.
Code: › Ich zähle durchaus eher zu den gemäßigten Wattewerfern und löse sonst grundsätzlich auftretenden Konflikte im Zusammenleben mit dem Hund anders.
Ich wohl eher auch.
Gruß Kerstin |
_________________
 |
|
|
|
|
Jule
Gast

|
Muss ich nochmal ein bisschen was grade rücken. Den Begriff reflexartig hab ich nur gewählt, um zu verdeutlichen, dass es wenn überhaupt sofort was gibt. Es gibt auch nur dann eins um die Backen, wenn ich vorher eine abgekriegt hab. Also nicht für irgendwelche anderen Verfehlungen. Die gibt es eigentlich sowieso nicht bei uns. Die Süßen stellen nix an.
Aladin ist halt manchmal ziemlich wild beim Spielen und da kommt es schonmal vor, dass er nach dem Spielzeug oder Leckerchen grabscht und mein Finger oder auch mal die halbe Hand ist dazwischen. Dann kleb ich ihm eine, aber es tut nicht weh und löst noch nicht mal Beschwichtigungssignale aus. Deshalb finde ich es auch o.k. Da sehe ich nur den Blick: Upps, war wohl zu feste! Danach geht's dann weiter im Spiel, aber er ist vorsichtiger. Das ist doch genau, was ich möchte.
Ebenso bei den Katzen, die doch wesentlich sensibler reagieren. Sie suchen nicht das Weite, sondern gucken auch nur: Oh, das mag sie wohl nicht! Danach wird dann geschmust. Die Hunde- und Katzenmütter langen da viel kräftiger hin, wenn es ihnen zu bunt wird. Also hier gibbet keine Gewaltorgien!
Zu dem einen Fall, wo ich ihn mal runtergedrückt habe: Weiß ich nicht, ob das richtig war. Ich fand in dem Moment, dass eine Strafe sein müsste und das war m. E. die einzig hündische, die noch in Ordnung ist. Ich wollte ihm damit auch nicht zeigen, dass ich stärker wäre. Wie gesagt, sowas kann böse nach hinten losgehen. Ich wollte ihm verdeutlichen, dass er etwas falsch gemacht hat, damit es hoffentlich nicht wieder vorkommt. Nochmal: Ich weiß nicht, ob es richtig war, dass ich das getan habe. Was hättet ihr getan?
Er hat eine 8 Monate junge Hündin ziemlich heftig zurechtgewiesen, obwohl es dafür keinen Grund gab. Ich habe jedenfalls nichts bemerkt, was der Auslöser hätte sein können. Normalerweise dürfen grade Hündinnen bei ihm sowieso alles.
LG Edith
P.S. Bei "Wie der Wolf zum HUND kam, hab ich mich wohl verschrieben. Sollte MENSCH heißen. |
|
|
|
|
|
Kirsten
Moderator



Alter: 44

Sternzeichen: 
Anmeldung: 27.01.2006
Beiträge: 2868
16.88% aller Beiträge
Wohnort: Münster

|
Zitat: › Also hier gibbet keine Gewaltorgien!
Hat auch keiner behauptet . Mir ging es nur darum, dass man mich nicht missversteht, wer weiß schon wer hier was liest und zu welchen Schlußfolgerungen derjenige dann fähig ist ...
Zitat: › Was hättet ihr getan? ... Er hat eine 8 Monate junge Hündin ziemlich heftig zurechtgewiesen, obwohl es dafür keinen Grund gab. Ich habe jedenfalls nichts bemerkt, was der Auslöser hätte sein können. Normalerweise dürfen grade Hündinnen bei ihm sowieso alles.
Ohne dabei gewesen zu sein ist die Antwort etwas schwierig. Aber zunächst einmal würde ich annehmen, dass es für die Zurechtweisung der Hündin aus Alasins Sicht vielleicht schon einen Grund gegeben haben könnte, erst recht, wenn er sonst Hündinnen gegenüber äußerst tolerant ist. Manchmal kann man das als Mensch einfach schwer erkennen, was der Auslöser ist.
Ist aber auch nicht zwingend notwendig das Motiv in dem Moment genau zu kennen.
Wenn mein Hund mir zu heftig maßregelt und ich das nunmal nicht will, werde ich mit einem unmissverständlichen "Heeeeeeee" recht laut. Da ich mit Lina ansonsten immer recht leise bin, reicht das bei ihr aus und mit dem Theater ist Schluß. Im Zweifelsfall verschaffe ich meinem Anliegen noch Nachdruck indem ich sie vom anderen runter flücke, mich ein bisschen aufbaue und meinen Wüstling etwas zur Seite schicke, spätestens dann ist klar, dass ich dieses Verhalten nicht will. Mehr ist eigentlich nicht nötig.
Ob das bei deinem Hund auch funktionieren würde, kann ich jedoch nicht beurteilen.
LG
Kirsten |
_________________ Wenn die Sonne der Bildung untergeht, werfen sogar Zwerge lange Schatten...  |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen
|
517036
Alle Zeiten sind MEZ (Normalzeit)

2 Angriffe abgewehrt
|